Uta Serwuschok / 16. Okt 2009
Rotnasenzeit
Es niest und hustet wieder in unserem Theater. Die Zuschauer kommen nun häufig mit kleinen hinterlistigen Wesen zu uns. Man nennt sie Bakterien oder Viren. Manch einer kommt sogar schon auf allen Viren und denkt nicht daran, dass unser Bruttosozialprodukt gesunde Menschen braucht. Bitte, liebes Publikum, da gibt es so kleine Spritzen, die man sich geben lassen kann, zum Schutz. Und meist werden diese Spritzen von ganz süßen Schwestern (auch Sprechstundenhilfe genannt) gegeben. Da hat man was davon. Und wenn Sie, lieber Zuschauer, sich ranhalten, lässt sich die Schwester vielleicht zu einer Spritztour einladen. Grippeschutzimpfung tut gar nicht weh. Und ist so gut für uns, unsere Stimmen und für Sie. Also, es gibt nicht nur einen Kampf gegen den internationalen Terror. Sondern auch einen Kampf gegen diese schnöden Erkältungskrankheiten, Grippen und andere um die Welt reisende Ungeheuer. Wie die Schweinegrippe zum Beispiel. Keiner will doch sagen, “Mensch hab ich ein Schwein gehabt.” Anstecken sollen sich unsere Zuschauer nur beim Lachen. Ist das klar?!

So bitte nicht kommen!!!

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