Kabarett-Ensemble SanftWut

Uta Serwuschok / 02. Apr 2010

Super Manni!

LVZ sagt zum “Super Manni!”: Arabisch, sächsisch gut

Auszüge aus der Kritik von Steffen Georgi

“Jetzt ist der Manni von der Leine. Und was macht der, wenn Frauchen Moni ihn mal nicht mit einem kräftigen Ruck aus dem Unterholz der Einfältigkeit auf den Weg der Vernunft zurückzerrt? Er wandelt sich zum Supermanni und stemmt als solcher eben mal ein Bühnen-Programm. und das ist dann gar nicht mal so blöd, wie der Manni gerne aussieht. … Störel ist weitaus doppelbödiger und galliger, als der herzig lachende Saal glauben lassen möchte. Das zeigt sich schon zu Beginn, wenn Störel mit Kufiya und Bombengürtel die Bühne betritt, in den Zuschauerraum fragt, wie der anständige Deutsche sich einen anständigen Attentäter vorstelle und über die etwas andere Gewichtung des Begriffes ‘Bevölkerungsexplosion’ referiert.  Typisch indes ist, wie Sstörel dann alsbald von der arabischen in die sächsische Diktion kippt. Um über Enkelin Jenny und ihren Kindergartenfreund mit Migrationshintergrund - Dschihad mit Namen - zu erzählen. Typisch, weil Störel ohne Stolperer zwischen Politik und Privatem, Satire und Klamauk tänzelt. Das eine mit dem Anderen verdaulicher macht bis hin zum gemeinsamen Singen mit Publikum (grenzwertig) und musikalischen Einlagen am Klavier, Gitarre oder Sprenggürtel-Xylophon (großartig).

Da zeigt sich dann auch, dass Störel zumindest in einem Punkt wirklich ganz Manni ist: Ein netter Kerl nämlich. Worin wohl dann auch beider Erfolgsgeheimnis liegt. Und dass ‘Super Manni’ ein Erfolg wird, daran besteht kein Zweifel.” 

Die vollständige Kritik findet ihr in der LVZ vom 30. März im Kulturteil.

Und sehen könnt ihr diesen Soloerfolg am Ostersonntag, 20.00 Uhr in unserem Theater.

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