Kabarett-Ensemble SanftWut

Stephanie Werth / 20. Aug 2011

Die Sippe auf der Schippe

Die Sippe auf der Probe – Teil I

Jetzt ist es also so weit. Hier bin ich, was die Stephanie ist, mit meinem ersten Blogeintrag.

Und natürlich will ich über die SanftWut-Sippe berichten … Die sind ja gerade fleißig am Proben für ihr neues Programm “Die Sippe auf der Schippe”. Da spielen die Uta, der Thomas und der Dirk, was der Kneiper ist, mit.
Ich dachte mir also, ich schau da mal bei den Proben vorbei, um euch einen Einblick zu geben, was da immer so los ist. Weil auf der Bühne sieht das am Ende immer ganz toll aus. Aber bis dahin ist ja ein langer Weg.

verwackelte Fotos dürfen nicht fehlen - ist ja "nur" Probe

So – was musste ich gleich als Erstes feststellen? – quatschen, meckern, sich ärgern, sich vertragen … das können se schon mal prima – wie ne richtige Familie.

Fehlt was auf der Bühne, muss die Uta ran und holen. Der Thomas bleibt fein sitzen. Und noch dazu weiß er manches besser.
Uta: “Lass so, dass kann ich mir so merken”
Thomas: “Na, muss ja aber auch klingen”
Dann singt der Thomas der Uta vor und wenn die singt, macht er den Daumen nach oben. Das heißt aber nicht etwa “machste toll” – nee, die soll höher singen.

Der Thomas gibt nämlich den Ton an. Der ist bei SanftWut für die Musik zuständig – und auch die Texte. Uta schreibt aber natürlich auch mit. Und während der Probe gehen dann alle noch mal ran und setzen hier und da noch stärkere Akzente. Da liegt man schon flach vor Lachen und dann kommt noch ein besserer Brüller.

Das gefällt mir – nix mit abschreiben und so. Und wenn se mal was aus dem Gästebuch vortragen … für die Texte können se ja nichts.

Die Proben schreiten voran und man merkt immer mehr, die sorgen sich sogar richtig um einander:
Die Anne, was die Regisseurin ist, fragt höflich, ob sie das Fenster aufmachen darf.
Der Thomas fragt die anderen, ob sie noch Probleme, Fragen oder Nöte haben.
Der Dirk bringt immer Wasser für alle.

Ja so ist die SanftWut-Sippe.

Beim nächsten Mal erzähl ich euch, wie sie sich gegenseitig motivieren und erziehen.

Viele Grüße von der Theaterbank – die Stephanie

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Kommentare

Uta Serwuschok schrieb am 20. August 2011 um 11:16 Uhr

Meine liebe Stephanie, das hast du wunderbar treffend geschrieben. Ich freue mich auf deine nächsten Berichte.
Ich bin froh über die Co-Autorin im Blog! :-)
Die liebe Uta-Moni

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