Stephanie Werth / 19. Mai 2012

Lesung bei Sanftwut News

Breites Grinsen – die Bonobos haben ihren großen Auftritt

Gestern hat unsere Uta im Theater aus ihrem Büchlein “Woran erkennt man eine ostdeutsche Verkäuferin?” gelesen. Das Publikum war begeistert. In einer Ecke rechts von mir saßen drei Mädels, die bei “Lass es blitzen” gar nicht mehr aufhören konnten zu lachen. Die anderen Gäste drehten schon den Kopf, aber das war den Dreien egal. Da muss wohl die ein oder andere Erinnerung an ähnlich Erlebtes hochgekommen sein ;-)

Im zweiten Teil der Lesung hat die Uta dann zwei neue Texte vorgestellt. Sie arbeitet nämlich schon ganz fleißig an ihrem Buch “Komm, mir gehn bei die Giraffen”. Also hat sie gleich mal ein paar der Geschichten am Publikum ausprobiert. Und es hat geklappt! Seien es die “Türaufmacher” – die Flamingos – oder Lama Horst – Volkseigentum der Leipziger. Ihren großen Auftritt hatten am Ende die Bonobos. Ganz besonders ein sehr liebevoll mit einander umgehendes Pärchen.

Nach der Lesung hörte man von einigen Besuchern, dass sie sich schon sehr auf das neue Buch freuen. Viel Ansporn also für unsere Uta!

Liebe Uta: Vielen Dank für den schönen Abend … und das Feierabendbier! ;-)

lässiges Elefantendasein

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Stephanie Werth / 21. Apr 2012

News

Die SanftWütigen erobern Gondwanaland

Für gewöhnlich finden Weihnachtsfeiern ja im Dezember statt. Aber bei SanftWut ist nicht immer alles gewöhnlich. Deshalb haben wir – also die SanftWütigen, die im vergangenen Jahr auf, vor und hinter der Bühne dem Publikum tolle Abende ermöglichten – uns am Montag im Zoo Leipzig zu unserer “Nachweihnachtsfeier” getroffen. Ich muss gestehen: ich lebe seit 10 Jahren in Leipzig und war noch kein einziges Mal im Zoo. Zoos sind einfach nicht meins. Aber dieser Nachmittag war wirklich ein super Erlebnis!

Wir haben nämlich vom leitenden Zooarzt Dr. Bernhard eine ganz tolle Führung durch das Gondwanaland erhalten. Die vielen interessanten Details, die Urwald-Flora sowie Tapir, Äffchen, Krokodil und Co. kamen trotz Hitze super an. Ein Äffchen mochte unsere Franzi sehr – also das Äffchen suchte die Nähe zu ihr und nicht sie zu ihm. Es sprang vor lauter Freude einfach auf ihre Schulter.

Mich persönlich haben auch die Ausführungen zum Bau des Gondwanalandes beeindruckt, denn bisher hatte ich mich damit nicht so beschäftigt und war beeindruckt, dass das Dach beispielsweise aus mehreren Schichten Folie besteht.
Auch interessant fand ich, dass die Zoopfleger eher damit beschäftigt sind, bei vielen Tierarten den Nachwuchs zu verhindern als ihn aufgrund von Arterhaltung zu fördern.

Am Ende der Führung gab es viel Beifall und ein kleines Geschenk für Herrn Dr. Bernhard, der sich sehr viel Zeit für uns genommen hatte.

Nach dem Rundgang durchs Gondwanaland aßen wir uns in der Kiwara-Lodge dann auch noch unsere Bäuche voll.

Ein ganz großes Dankeschön möchte ich hiermit an unsere Uta richten, die uns diesen ganz tollen Nachmittag mit Führung und Essen im Zoo ermöglicht hat!

Und hier für euch noch ein paar schöne Fotos (Danke an Ingolf für’s Knipsen):

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Stephanie Werth / 17. Apr 2012

Kabarett zum Brüllen

Mal horchen, wer da brüllt

Gut gebrüllt wurde bei SanftWut ja schon immer …

Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass Uta, Thomas und Ingolf auch diese Woche wieder dazu nutzen, auf die SanftWut-Vergangenheit zu schauen – mit “Kabarett zum Brüllen – 20 Jahre Deutsche Gemeinheit” – ab heute bis einschließlich Samstag.

Selbst brüllen und das Publikum brüllen hören - Ingolf und Thomas sind multitaskingfähig!

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Stephanie Werth / 10. Apr 2012

Mein Leipzig News

Freie Fahrt voraus für unsere Uta-Moni!

Heute Vormittag hat mich unsere Uta-Moni angerufen und mich gebeten, ein paar Zeilen in den Blog zu schreiben. Sie sei verhindert, sagte sie. Im Hintergrund hörte ich nur dumpfes Gerumpel.

“Was machst du denn?”
“Ich bin den ganzen Tag unterwegs – mit der Bimmel!”

Tja, unsere Uta-Moni hat den Dreh raus. Heute bis einschließlich Freitag können nämlich Fahrzeughalter kostenfrei in der Tarifzone Leipzig die Straßenbahnen, Busse und Züge nutzen. Wegen des “Benzinpreis-Wahnsinns” macht die LVB den (bisherigen) Autofahren ein ganz besonders ÖPNV-Angebot. Einfach bei der Kontrolle den original Fahrzeugschein des eigenen Wagens vorzeigen und schon wird aus der “Schwarzfahrt” eine völlig legale Aktion. Als überzeugte Straßenbahnfahrerin finde ich das ganz toll, auch wenn ich selbst noch nicht in Besitz eines Fahrzugscheins bin.

Jedenfalls will unsere Uta-Moni das LVB-Angebot natürlich ausnutzen. “Ich fahr jetzt von Schönefeld bis nach Grünau, von Probstheida bis Wiederitzsch. Ich schau mir alle Endhaltestellen an – bis ins kleinste, hinterste Eckchen!”

Da kennt die Uta-Moni Leipzig dann wie ihre Westentasche. “Und du kannst sogar mitkommen,” sagt sie noch zu mir. Sie kann in der Straßenbahn so viele Leute kostenfrei mitnehmen, wie normalerweise in ihr Auto passen. “Na,” sag ich. “Das wäre fein! Aber wer schreibt dann den Blog-Eintrag?”

Schließlich haben sich Moni und Manni was Besonderes einfallen lassen, das wir euch zeigen wollen. Die Uta hat ja in ihrem Büchlein “Woran erkennt man eine ostdeutsche Verkäuferin?” die kleine Geschichte “Freifahrt zu Silvester” aufgeschrieben. Sie wünscht sich darin freie Fahrten im ÖPNV zu Silvester in Leipzig – weil auf Sylt, ihrem Urlaubsparadies, gibt es das auch. Am Ende der kleinen Geschichte hat die Uta das Lied “Hab mein Wage vollgelade” umgedichtet und die LVB-Aktion hat sie zum Anlass genommen, den Text noch einmal umzuschreiben.

Eingesungen hat es die Moni zusammen mit dem Manni hinter der SanftWut-Bühne. Na dann: Freie Fahrt voraus! Hü Bimmel hü!

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Stephanie Werth / 03. Apr 2012

Das humoristische ManniFest

Der Charmebolzen auf dem Vormarsch

Gestern habe ich die Wohnung gesaugt. Erstmal ist das ja nichts Besonderes – aber seit ich am Sonntag bei der ManniFest-Premiere war, verfolgt mich der Thomas. Ich schmeiße meinen Staubsauger an und höre nur “Pfffff – Pschhhhh – in H Moll und C Dur”. Super!

Mehr als super war der Auftakt des 2. Soloprogramms von SanftWuts Charmebolzen. “Das humoristische ManniFest” zeigt einmal mehr, dass SanftWut die Lachgarantie ohne Bedenken vergeben kann!

Ich kannte zwar einige Stücke bereits von einem Probenbesuch und auch in die Texte hatte ich mich teilweise reinlesen können, aber dennoch: so live mit Publikum ist es was ganz anderes! Ich hatte zahlreiche Lachtränen auf den Wangen und das, obwohl ich vor lauter Gejohle des Publikums manche Pointen gar nicht richtig verstehen konnte. Thomas weiß, wie man immer noch eins draufsetzt.

Ohne Manni und sein ManniFest geht in Deutschland künftig nichts mehr!

Auch in seinem neuen Programm ist Thomas’ Interaktion mit dem Publikum wieder beeindruckend. Freuen dürfen sich die Besucher darüber hinaus auch über ein Theater für alle Sinne. Was das heißt? In die erste und zweite Reihe setzen und einfach auf den Neugersdorfer Polizisten warten ;-)

Gratulationen noch und nöcher nach der gelungenen Premiere!

Vielen Dank an Thomas für einen wundervollen Abend – ich werde auf jeden Fall noch einmal zuschauen kommen – schon allein auch wegen des virtuosen Klavierspiels und der Staubsauger-Mundharmonika ;-)

Viele Grüße,

Stephanie

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