Uta Serwuschok / 18. Dez 2010

Kabarett zum Brüllen

2005 SATIREIKI – ein Programm mit besonderer Poesie

Die Protagonisten dieses Programms aus dem Jahre 2005 heißen: Ingolf Serwuschok, Felix Anton Lehnert und Aristides Strongylis.

Ihr Ziel: Eine spirituelle Reise mit dem Publikum zu unternehmen. Eine Reise, die man als fernöstlich bezeichnen kann. Alte Kulturauffassungen und die Annäherung an Heilungsmethoden wie Reiki, sollen dem Publikum Einblick in diese Welt geben. Neben dem besonderen Thema des Abends, wird auch der poetische Reichtum asiatischer Kultur sichtbar. Die Sinne des Zuschauers werden abseits herkömmlicher Kabaretterfahrung gefordert. Unsere Augen und Ohren erleben eine so ganz andere poetische Aneignung.

Dieses Programm war in jeder Hinsicht anders. Wenn der Zuschauer den Raum betrat, so staunte er zuerst über einen anderen Bühnenaufbau. Viele Schlaginstrumente, asiatische Hölzer und andere Objekte, aus denen man Töne zaubern kann, waren auf der rechten Seite der Galerie aufgebaut. Da residierte Felix Anton Lehnert (FAL), ein, wie wir volkstümlich sagen „Schlagzeuger“.  Ein schräger Typ.

Aber in „Satireiki“ hörten wir nicht irgendwelche Klänge, sondern Kompositionen von Aristites Strongylis.

Es waren nicht nur die Klänge, dieser Teppich fernöstlicher Töne, der mir bis zum heutigen Tag die genaue Erinnerung ermöglicht. Sondern auch die stimmungsvollen Bilder, die Ingolf auf seiner Japanreise machte und am diesem Abend präsentierte. Seine humorvolle Kommentierung war dabei das Salz in der Suppe.

Schnappschuss von Ingolfs Japanreise

Dieser Abend hatte mit Kabarett wenig zu tun. Und dennoch war die konsequente Entscheidung von Ingolf, dieser Inszenierung kein gewolltes kabarettistisches Alibi zu geben, genau das Richtige.

Es war, wie der Titel des Programms verrät: Satireiki. Ein erster Schritt, Reiki und viele Erscheinungen der Esoterik mit ihren ganz eigenen Mitteln auf die Kabarettbühne zu bringen.

Wie das in einem vom Kabarett geprägten Theater so ist, haben solche Projekte nie die Aufgabe, über lange Zeit gespielt zu werden. Sie sind Bereicherungen unseres Spielplans. Und so kann man es heute auch nicht mehr besuchen.

Doch „Satireiki“ ist zugleich ein Vorbereiter für das nun erfolgreich laufende Programm der Yoga Brothers „Gurus für Anfänger … und  die Hummel fliegt doch“.

Wenn ich beide Programme betrachte, dann ist die Satire in Sachen Esoterik bei den Gurus auf dem Vormarsch. Als ich jedoch letztens zu einer Probe der Yoga Brohters saß, ertappte ich mich dabei, dass ich mir diesen Klangteppich wünschte, der „Satireiki“ zu einem besonderen Abend machte.

Also, der Idealfall für alle fröhlichen Esoterikerfans wäre die „Gurus“ mit Musik. Mit solchen Kompositionen, wie sie Ari (so nennen wir Aristides liebevoll) schrieb.

Dies ist sozusagen ein Wunsch an den Reikimeister und Kabarettisten Ingolf Sewuschok. Denn wie sagt ein Sprichwort: Zu allen guten Dingen gehören DREI.

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Uta Serwuschok / 16. Dez 2010

Hör' nicht auf deine Frau Publikum

Der Star des Abends: Sourie, die jüngste Zuschauerin von Sanftwut

Sie war der Star des Abends. Sourie. Ein winzig kleines Mädchen, drei Monate alt, mit großen Augen, welches bei seinen Eltern einkuschelt in den Armen lag. Direkt vor uns in der 1. Reihe. Als wir die Bühne betraten traute ich meinen Augen kaum. Aber sie schaute so interessiert zu uns, dass wir feixen mussten. Ihr gewinnendes Lächeln bestimmte die Vorstellung. Denn Sourie, so heißt diese süße Erdenbürgerin, hielt die ganze Vorstellung froh gelaunt durch. Gut, zur “Verfütterung” wie ihr Vater sagte, war sie mal kurzzeitig mit der Mama im Kneipchen, aber ansonsten: beinharte Zuschauerin. Da konnte man nicht meckern.

Wir sind immer sehr stolz auf unsere familiäre Atmosphäre und darauf, dass Großfamilien (Mama, Papa, Kinder, Oma, Opa, Hund und Katze) bei uns aufschlagen und sehr treue Fans geworden sind.

Sourie hat dem heute die Krone aufgesetzt und Sanftwut als familienfreundlich geadelt. So war das ein besonders schöner Abend für uns und Sourie. Sie ist nun geprägt fürs Leben von all dem Rhythmus und den Melodien, die sie hörte.

Sourie – unsere härteste Kritikerin…

Gut, es war kein Wiegenlied dabei. Aber ich glaube, das hat Sourie am besten gefallen. Dass sie nicht so ein olles braves Kinderlied hörte, sondern heiße Rhythmen. Da müssen sich Mama und Papa in Zukunft unterhaltungsmäßig was einfallen lassen. :-)

Ganz viel Glück für Sourie und für ihre herrlich unkomplizierten Eltern von den Sanftwütigen. Es war uns eine Ehre!

…zusammen mit den stolzen Eltern.

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Uta Serwuschok / 15. Dez 2010

Hör' nicht auf deine Frau

Die vier Feinde des Sozialismus waren:

Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter. So zumindest lästerten wir früher, wenn so gar nichts mehr auf den Straßen oder bei der Bahn ging.  Wegen Hitze, zu viel Schnee, zu starken Regenfällen oder weil im Frühjahr ein Wind weht. Irgendwie sind die vier Jahreszeiten nun auch die Feinde des Kapitalismus. :-(

Ach ja, dieser Dezember hat es in sich. Und trotzdem, wir spielen! Heute und morgen zum Beispiel: “Hör nicht auf deine Frau”. Klar, zu kommen ist schon ein Fall für Mutige. Aber probieren kann man es. Mit Schneebrettern kommt man auch über den Weihnachtsmarkt.

Und für jene, die zu Hause auf dem Sofa lungern, führen wir morgen im Blog unsere Erinnerungen zu 20 Jahre Sanftwut weiter. Wir werden bis zum Heiligen Abend alles Wissenswerte geschrieben haben. Bis zum Jahre 2007 kämpfen wir uns noch durch. Ab 2008 steht alles im Blog, denn da haben wir ihn begonnen.

Also, zum Schnee, Kerzen und Glühwein passend unser Nachdenken über die vergangen Jahre.

Bis dann. Eure Uta-Moni :-)

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Uta Serwuschok / 13. Dez 2010

News

Und ewig bockt der Manni

Moni und Manni

+++ Heute und morgen spielen wir für alle Fans von Moni und Manni das Programm “Und ewig bockt der Manni”. :-) +++ +++ Die Vorstellungen beginnen jeweils 20.00 Uhr. +++ +++ Nicht verpassen! +++

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Uta Serwuschok / 09. Dez 2010

News

3. Advent mit den Yoga Brothers

Die Yoga Brothers (Foto: Frank Keller)

+++ Am 3. Advent (12. Dezember) fliegen die Yoga Brothers bei SanftWut wieder ein. +++ “Gurus für Anfänger … und die Hummel fliegt doch” ist eine witzige Antwort auf die esoterischen Fragen der Zeit. +++ Beginn ist 20.00 Uhr. +++ Wir freuen uns auf Ihren Besuch! +++

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