Uta Serwuschok / 22. Jun 2009

Mein Leipzig

Monis Reisetipp für den kleinen Geldbeutel

Also, ihr müsst keene Krise kriegen in der Krise, wenn ihr kein Geld habt für Mallorca. Ich sage euch, ich war gestern zum Geburtstag von meiner Ellen, was die Frau Blumhagen-Drazil ist, und der wurde im Ferienpark Auenhain gefeiert. Da hat die Moni den Wildwasser-Kanupark angeguckt und war baff. Da trainieren Rekruten, nee Kanuten, für die olympischen Spiele. Aber auch einfache, nicht gedopte Menschen, dürfen da ins Wasser und baden gehen. Im reißenden Bach. Und Eis kannste essen, Fahrrad fahren. Schöööön.  Und wenn die wilden Wasser- Kanu-Olympioniken dann später die Goldmedaille kriegen und bei der Hymne weinen, kannst du rufen, den hab ich in Auenhain ins Wasser klatschen sehen. Und ratet mal, wen ich getroffen hab? Den Grafikdesigner von unserer Internetfirma, die so heißt wie ein Tennisclub. Pingpool. So wichtige Menschen triffst du auf Mallorca nich. Da loofen höchstens solche Parfümleute rum, wie dieser Meigel Douglas. Das ist ja langweilig. Aber Auenhain!!!!!!!  Mach Urlaub Daheeme. Wie unsere Angela Merkel sagt: man muss in der Krise seine Chance sehen.

keine Kommentare / Kommentar schreiben

Uta Serwuschok / 20. Jun 2009

Freunde

Die reine Neugier

Die Wetterfrösche sagen: es wird wechselhaft, mit einigen Schauern.
Wir aber wünschen ein Azorenhoch!
Mit sonnigen Grüßen Uta, Thomas, Dirk & Dirk, Martin, Christian, Maria, Ingo, Jaqueline, Lydia und Doreen

Die reine Neugier

Die reine Neugier

keine Kommentare / Kommentar schreiben

Uta Serwuschok / 18. Jun 2009

Mein Leipzig

Ein Leichenberg auf der Petersstraße

Ich bin heute wieder die Petersstraße lang und  hörte schon von weitem eine schrille Stimme rufen: “Hier liegt die Bildung. Sie ist tot. Die Bildung ist tot.” Dann sah ich, dass junge Leute einen besonderen Protest zur Bildungspolitik zur Schau stellten. Zwischen “Zara” und Imbissbude, wo es leckere Pommes gibt, hatten sich die Protestierenden, mit Laken bedeckt, als Leichenhaufen auf die Straße gelegt. Also, der Ort der Handlung war wirkungsvoll. Und das Bild weckte auch mein Interesse. Aber um diesen Haufen herum hüpfte einer wie Rumpelstilzchen mit einem Megaphon und schrie: “Die Büüüüldung ist tot. Und ihr geht dran vorbei. Warum bleibt denn keiner steeeeeehen.” Liebe Blogleser, man konnte dort nicht stehen bleiben. Dieses Megaphon auf zwei Beinen vertrieb alle . Selbst die Hunde, die immer im Park nebenan auf der Wiese dösen,suchten jaulend das Weite. So blieb die Bildungsmisere unbeachtet.  Und dabei wäre es so wirkungsvoll gewesen, hätten diese jungen Leuten nur still unter den Laken gelegen und ihr Anliegen, mit wenigen Worten auf den weißen Stoff geschrieben, der sie bedeckte. Aber wer schreit, dem hört man nicht zu. Es gingen also alle Passanten vorbei. Man ließ die Leiche Bildung im Keller. Und die Moni in mir dachte: so viele Laken muss man erst mal waschen.

keine Kommentare / Kommentar schreiben

Uta Serwuschok / 17. Jun 2009

Mein Leipzig

Du sollst nicht stehlen

Wer in der Innenstadt arbeitet, bekommt eine Menge vom Geschäftsleben mit. Durch die vielen Warenhäuser erlebt man immer wieder, wie Leute, die geklaut haben, diskret in die Büroräume geführt werden. Selten spielt sich das laut ab. Man bekommt nur mit der Zeit einen Blick dafür. Gestern ging ich auf der Petersstraße bei H&M vorbei. Vor dem Geschäft stand eine Frau umgeben von zwei Polizisten und versuchte auf ihrem Handy jemanden zu erreichen. Sie hatte ein Pfannkuchengesicht und kam nicht wirklich sympathisch rüber. Normalerweise hätte man gedacht: Pech gehabt Mädchen und wäre weitergelaufen. Aber die Frau hatte ein Kind dabei. Vielleicht etwas über ein Jahr. Ein kleiner süßer Fratz, der plappernder Weise in seinem Kinderwagen saß und sich aufgeregt bei den vielen Passanten der Petersstraße bemerkbar machte. Er hatte ein lustiges Gesicht. Das war so ein Kind, was man einfach nur knuddeln möchte. Und ich bekam Wut auf das Pfannkuchengesicht von Mutter, die für das kleine fröhliche Wesen so einen Start ins Leben hinlegt. Ich drehte mich noch mehrfach um und hörte mich innerlich sagen: du sollst nicht stehlen, du blöde Kuh.

keine Kommentare / Kommentar schreiben

Uta Serwuschok / 16. Jun 2009

Heute hau'n wir auf die Pauker Moni

Moni und Manni wollten zu Boris´ Hochzeit

Also ich, was die Moni bin, ich wollte unbedingt zu der Hochzeit von dem Tennisspieler Boris Becker und seiner Lilli. Der Ort, wo mir hinmachen wollten, heißt St. Morizz. In der Schweiz eben. Für die Reisevorbereitung habe ich dem Manni gesagt, dass er mit unserem Navigationsgerät reden soll, wie mir da hin kommen. Er sollte die Reise sozusagen für den Ernstfall stimulieren. Das hat der Manni och gemacht und sich alles aufgeschrieben, was das Gerät geredet hat. Aber wie mir dann los sind, war das dann ganz anders. Weil, der Navigator fuhr uns nicht nach St. Morizz, sondern nach Morizzburg. Da warn mir ganz schnell da. Nur war da eben keene Hochzeit. 

Moni und Manni

Moni und Manni zurück aus Morizzburg (Foto: serwu)

Hatte aber sein Gutes. Mir warn am Abend wieder daheeme und konnten das Textbuch für das neue Programm quasi zu Ende schreiben. Der Titel ist: „Heute haun mir auf die Pauker“. Und am Sonntag hat die Moni die Frau Gummich besucht, der ihren Hund Ben gegrault und gefüttert und stolz das Buch übergeben. Unsere Frau Regisseurin zeigt euch das mal. Hübsch he? Unsre Regisseurin!

Freude bei unserer Regisseurin Anne-Katrin Gummich

Freude bei unserer Regisseurin Anne-Kathrin Gummich

keine Kommentare / Kommentar schreiben

« 1 2 ...34 35 36 37 38 39 »