Thomas Stoerel / 04. Mai 2010

Freunde News

Festkonzert zu 25 Jahre Jugendsinfonieorchester

Uta “Moni” Serwuschok hatte das Glück, das Festkonzert im Gewandhaus mitzuerleben und schreibt:

Jetzt fragt ihr bestimmt gleich, was hat Uta-Moni mit dem Jugendsinfonieorchester der Musikschule Leipzig zu tun? Eine Menge. Zum einen sind alle drei Kinder von Manni, was der Thomas Störel ist, in diesem Orchester musikalisch zu Hause. Und zum anderen ist SANFTWUT in dem Förderverein des JSO, wie es sich modisch mit Kürzeln nennt.

Also fanden sich am Sonntag viele aktive und ehemalige Mitglieder zum Musizieren im Gewandhaus ein. Schüler, Studenten, junge Väter und jene, die schon in ihren „bürgerlichen“ Berufen arbeiten, sind gekommen um zu Ehren dieses wunderbaren Klangkörpers aufzuspielen. Sie nannten sich „Die Jubiläumsbesetzung“.

Unter der Leitung von Dirigent Ron-Dirk Entleutner hörten wir „Die 5 Elemente LUFT“ von Gustav Holst. Luft war das auf gar keinen Fall. Schon gar nicht heiße. Ganz ehrlich, es war ein sehr berührender Abend. Die Musik machte mich ganz demütig und es war wundervoll zu schauen, mit welcher Begeisterung die jungen Leute sich den Kompositionen hingaben. Nicht nur, dass unüberhörbar Perfektion angestrebt wurde. Es war auch ein so emotionales Ereignis, weil sie alle mit Seele spielten. Es machte jedem sichtlich Spaß mit den aktiven und ehemaligen Mitgliedern des Orchesters zu musizieren. Und mir machte es Spaß, ihnen zuzusehen.

Das besondere Erlebnis dabei ist, dass das Gewandhaus gefüllt war mit Müttern, Vätern, Omis, Opis, Tanten und all dem Handtaschengeschwader, was um so ein junges Geschöpf im Normalfall als Sippe herumspringt. Der Stolz lag in der Luft. Das ist nicht immer so. Da mögen weltberühmte Pianisten zu Gast sein. Man wird ihnen huldigen und sie feiern. Aber das Herzflattern der Familie ist durch keinen Ruhm zu ersetzen. Da sitzen sie da mit ihren feuchten Augen und zerknitterten Taschentüchern in Hand und erfreuen sich an den „Kleinen“, die ihrem Leben durch die Pflege der Musik einen besonderen Sinn geben.

Tatsächlich ist man selbst als Fremder davon überzeugt, dass die Jugendlichen auf der Bühne mehr vorhaben, als irgendwo ab- oder rumzuhängen. Das ist nicht wenig, was wir als Zuschauer erleben dürfen. Das ist nicht nur schön, sondern macht auch Hoffnung, dass es im Leben nicht nur roh zugeht und dass Intelligenz einen hohen Wert hat. Die Intelligenz paarte sich hier mit dem gemeinsamen Willen etwas zu schaffen und genau das macht das Jugendsinfonieorchester in seiner Wirkung unschlagbar. Die wollen und erreichen was. So  könnte es in ihrer Werbung stehen.

Aber sie machen sehr wenig Werbung für sich. Als sie am Ende des Abends gefeiert wurden, schauten sie eher bescheiden drein und man hatte das Gefühl, sie wollen, dass wir aufhören zu klatschen. Denn als der Applaus abebbte, waren sie schon gar nicht mehr bei uns, dem Publikum. Sie waren zwar noch auf der Bühne, aber mit sich beschäftigt. Sie lagen sich in Armen, tauschten Informationen aus, prüften die Handys auf SMS und winkten zu den Verwandten im Saal. Sie waren schon wieder im Alltag. Unter sich. Sie standen mit der größten Selbstverständlichkeit bei ihren Instrumenten und verließen erst nach und nach die Bühne. Sie steckten den Erfolg mit Natürlichkeit weg, während im Saal die Sippe vor Begeisterung dahinschmolz. In einer Werbekampagne für Jugendliche heißt es: KEINE MACHT DEN DROGEN. Wir ergänzen: ALLE MACHT DER MUSIK

Danke RDE (Ron-Dirk Entleutner) und ihr alle vom JSO und Gratulation vom Kabarett SANFTWUT,  euren treuen Fans!

Einen kleinen Höreindruck gibt es bei you tube unter der Überschrift:

SanftWut besucht JSO im Gewandhaus

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Uta Serwuschok / 01. Mai 2010

Freunde News

Wann wir feiern Seit an Seit – Gedanken zum 1. Mai

Damals, in der DDR, als der 1. Mai noch der Internationale Kampftag der Werktätigen war, hatte ich nie das Gefühl von Kampf. Ganz im Gegenteil. Wir versammelten uns alle frühmorgens am Ring und witzelten über die Genossen, denen wir zujubeln sollten. Haben wir auch gemacht und war einer auf der Tribüne, den wir kannten, grölten wir fröhlich zu ihm “Huhu”. Mit Ehrfurcht war da nicht viel.

Nein, wir haben diesen Tag nie als ein Tag zur Huldigung der Funktionäre und der Idee des Sozialismus wahrgenommen. Für mich zum Beispiel war es der Tag des schönsten Beisammenseins mit Freunden. Wir haben gebechert, gegrillt und genossen (auch mit Genossen) den freien Tag. Selbst wenn das Wetter nicht immer mitspielte. Machmal war alles Grau in Grau wie heute. Aber wenn wir Glück hatten, schien wie verrückt die Sonne. Dann war Halligalli angesagt. Keine Sau dachte daran, zu kämpfen. Höchstens mit den Prozenten im Alkohol. Wir saßen im Freien und fühlten uns gut.

Ein erster Mai blieb mir besonders in Erinnerung. Es war ein traumhafter Frühlingstag. Strahlender Sonnenschein von Anfang an. Nach der Jubeldemo gingen wir als großer Freundeskreis in den Innenhof der Leipziger Pfeffermühle, die damals  im Thomaskirchhof war. Wir hatten noch DDR-Zeiten und dennoch waren wir eine fröhliche Schar von Erwachsenen und Kindern. Ein Mädchen, mit dem märchenhaften Namen Marie, sorgte dafür, dass dieser erste Mai unvergesslich wurde.

Wir saßen ab 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Innenhof, es war traumhafte Stimmung und über Tische und Bänke sprangen die Kinder. So gegen 17.00 Uhr brachen die ersten Freunde auf und sammelten die “Kleinen” ein. Auch Marie wurde gerufen. Ihr müsst wissen, sie war so schön wie ein Püppchen. Sie hatte damals schwarze, lange Locken und strahlte uns fortwährend an. Plötzlich war sie verschwunden. Es dauerte nur 5 Minuten, bis die fröhliche Runde in allen Ecken der Pfeffermühle nach dem Mädchen suchte. Marie blieb weg. Es entstand Panik. Alle rannten wir nun raus, wir teilten uns die Reviere auf und suchten in der Innenstadt. Wenn wir uns wieder trafen, war nur die blanke Enttäuschung auf den Gesichtern. 

Irgendwann sagte jemand: “Wir müssen die Polizei verständigen.” 

“Wartet mal”, sagte Matthias Schwarzmüller (von allen Matsel gerufen), der Vater von Marie. “Die ist bestimmt allein nach Hause gelaufen.” Keiner glaubte , dass eine vierjährige kleine Maus sich in Richtung Listbogen allein bewegen und dort unversehrt ankommen kann. Aber Matsel blieb ruhig. Er ging mit seiner, inzwischen blass gewordenen, Frau Elke und dem Sohn Max gelassen gen Heimat.

Am Abend erfuhren wir dies: tatsächlich hat sich Marie allein auf die Strümpfe gemacht. Offensichtlich dauerte ihr das Sammeln der Erwachsenen zu lange und da ging sie schon mal vor … Am Ring aber wurde es ihr unheimlich und da sie nicht auf den Kopf gefallen war, hielt sie einen Mann an und sagte zu ihm: “Ich weiß wo das ist, aber Sie müssen mich über die Straße bringen.” Für Marie war es absolut  in Ordnung, dass sie plappernder Weise bei einem fremden Mann an der Hand nach Hause lief. Und so wartete sie völlig entspannt vor der Wohnungstür bis die aufgelöste Mutter sie wieder in die Arme nahm.

Diese Eigensinnigkeit hat Marie sich bis heute erhalten. Und wenn sie zu uns ins Kabarett kommt, dann denke ich zuerst immer an dieses schwarzgelockte, schöne Kind, das auszog, den Erwachsenen das Fürchten zu lernen. Es war der 1. Mai 1987.

Wenige Jahre später politisierte sich das private Leben der DDR-Bürger dramatisch und es wurde die Wende in unser aller Biografien eingeleitet. Aber die Erinnerung an vergangene Zeiten trägt immer  sehr menschliche Züge.

Der 1. Mai ist bis heute ein Tag der Grillfeste und ein Tag für Freunde und all jene, die wir lieben. Das hilft im Kampf um Mindestlohn und fairem Umgang mit allem, was uns kostbar ist. Wie heißt es in einem Kampflied so schön: “Wann wir feiern, Seit an Seit…”

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Uta Serwuschok / 12. Feb 2010

Freunde

Dafür gähm mor eich nich här

Sanftwut hat ein Maskottchen. Den Dieter. Mit bürgerlichem Namen: Dieter Wagler. Und der ist leidenschaftlicher Büttenredner. Zu Faschingszeiten ist der sozusagen nur auf Achse, die Leute zu erfreuen und im Gepäck hat er auch dieses lustige Gedicht über uns Sanftwütige, was wir passend zum Karneval nun in den Blog setzen.

DAFÜR GÄHM MOR EICH NICH HÄR
Von Dieter Wagler

Was hätte der „INGOLF“ davon, ganz abnorm
Als hochbezahlder Bläser vom Rathausdorm?
Denn die Rathausbonzen die guckten bloß bleede,
Das wär viel ze schade für seine Trombede
Wobeis heite nötich wäre, mit raaßen,
Dän Briedern ma kräft´sch in Marsch ze blasen!

Ich kennt´mir och vorschtell´n er schpielt als Gast
De ärschte Trombede bei Scheems Lasd!
20tausend im Monat, die nimmd mor doch gärn.
Brauch geene Gabaredd-Texde mär lärrn.
Geene Verpflichtung, geene Alimende.
Er liebt nur seine Musikinschtrumende.

In Schottland da wär er umringd von so fiehln,
Die wissen, der kann so scheen Dudelsagg schbiehln.
Un außerdem hadder von Jächermeister
Dähn gold´nen Gärtel als „Reiki-Meister“.

Ich habb och geheert, das wär ja ä Ding,
im Boxkampf stehd er gechen Klitschko im Ring?
Uff „SANFTWUT´s Seite schtehn de Wetten, kurzum,
in der ärschten Runde haut der „Ingolf“ dän um!

Mit seiner Balalaika, das hähr´ich von vielen
Könnter bei „Putin“ zum Geburtsdache schbieln.
Nach 3 Bullen Wodka schmärzt dr Kopp dann zu sähr…

Ach nee, dafür gähm morn Ingolf nich här!

Dieter Wagler…

Dieter Wagler…

Was hädd mor davon, wenn dr THOMAS als Bach
In dor Gersche rumorchelt und ä Weiber wärn schwach?
Die wärdn jubeln un kreischen, das haut een vom Hocker,
das ist doch dr „Manni“ von dr Moni, der Schocker?

Där leeft och Maradhon bis Baris, ganz enorm!
Und schbield dann Klawier uffn Eifeldorm!
S´Molang-Rusch in där Schtadd wollten och schon ham,
Zesamm mit dr „Moni“ vors Schtribbdis-Brogramm!

Dor Pabsd un seine Gumpels wärdn Thomas angaschiern,
Ums Weihnachts Grematorium im Fatigan uffzehführ´n.
Da soller och sing´für de heilchen Brieder,
In Syf-Dur-andante „Auf und Nieder“
Dazu wärdense nachts noch paar Balleddeusen,
Verkleided als Nonnen heimlich reinschleusen.
Die schon länger verwiggelt in Sex-Affärn
Stamm-Nudden von Berlusconi wär´n!

Der Papst tät´n s éwiche Lähm vorschbrechen
Un achtzsch Liter Messwsein un Obladn zum ässen.

Der Kaiser von China wollt´n Thomas dann ham,
mit sein´neien Solobrogramm!
Dazu gäms´n noch 500 Deppen
Die sein Klawier durchs ganze Land schläbb´n.
Als Gasche in China so üblich – OK…
25 Säcke mid Abführtee.

Da wärrde dor Thomas scha noch dünn-er-reer
Nee, dafür gäm mor in Thomas nich här!
Da krisch´ste bei uns lieber baar Bier …
Nee-nee mei Libber, du bleibsd mir mal hier!

…froh gelaunt…

…froh gelaunt…

Was hädd mor davon, wenn´s dä „UTA“ tät pack´n
Verkleided als Mann bei dä Dongosaggn?
Denn so was tädn die lange schon suchen,
Mit so heller Schtimme en sächs´chn Eunuchen!

Es wärrde ihr sicher och gelingen,
uffn Bahnhof dä „Ode an dä Freide“ ze singen?
Zesamm´mit Udo Lindenberg, ihr Bekannder …
Da käm ja dor Fahrblan noch mär durch´nander!
Se wärde och prima, das dänk ich gelass´n,
In dä lust´chen Weiber von Windsor neinbass´n.

Oder, was täde es dor Uta nütz´n,
Ohm  uff  ä Fälsen am Rheine ze sitz´n,
Für 5000 Euro als „Lore-lei
Keene wollnen Schtrümbfe an, ohmrum frei.
Da ohm zärrd´s wie Hechtsubbe immer, kurzum,
Wäns´ch da nich richtsch fästgralld, da fliechdse um!

Unten am Fluss tädns´ch dä Schiffe vorsammeln
Un durch Utas scheen Anbligg zesammrammln.
Massen von Bublikum schtrömden herbei,
Soviel gabs bei uns nichmal am ärschten Mai.
Se singt: „Vom Himmel hoch, da gomm ich här“
Wärd Ehrenmidglied bei der Feierwähr.
Gewähld noch als Ehrenjungfrau vom Rhein.
Das ist doch dä „Moni“ tun de Leite laud schrien:
„Moni gomm runder, da ob´n uff där Klippe
Da holsdr bloß noch de Schweinegrippe!“
Dann wollnse se verkuppeln mit so ä Bankmilljonär
Nee-nee … mir gäm unsre „Moni“ nich her!

…bei SanftWut.

…bei SanftWut.

Was hätte der „DÖRG“ davon, wär er hier im Land
Dor größde Feddbemm-Fabrikand?
Hundert 1-Euro-Schobber müßt´r dazu adobbdier´n,
Um tächlisch 400 Km Feddbemm´zu schmier´n.
Das wäre ene Schtrecke von Leibzsch bis nach Essen,
Soviel Feddbemm wärden dä Leite dann fressen!

Er belieferd ganz Deitschland un alle Bekannd´n
Tächlisch tud 5x ä Hubschraubor land´n,
Uffn Marktblatz vorm Rathaus da schtehd Dörg als Held
1000e von Leiten rufen:“ Du Redder där Wält!“
Er wärd zur Feierwerksmusik, die von Händel erdönd,
Als „Sächsischer Feddbemmgönich gekrönd!
Och die Feddbemm`bei SANFTWUT, dran wärd nich getadelt,
würdn unwiderruflich ab soford geadelt!

´S is lächerlich fast, was dä Dräsdner da woll´n.
Ins Guiness-Regord-Buch mid ihrn Schtritzelmarkdschtolln,
Fürs längsde fressbare Hefeschtück,
mit nur 10 Meder Länge, da hamse geen Glick.
Dän scheiß´mor awer eens, hört dän Dörg ich dann sachen,
Da müssen se mich als Gönisch ärscht frachen!

„Mir schmiern ene Feddbemme“, schbricht dor Gönich im Zorne
2xLeibzsch bis nach Zwiwwelborne.
Dort wärnse mit Zwiwweln noch kräfdsch vorsähn,
da wärn dän in Dräsden de Ochen trän!“

Zum Schluss, euer Gnaden, das erbitten wir schtramm,
Halde dein Volk hier bei „SANFTWUT“ zesamm´.
Es gibd doch nichd schönres, ich möchd das beteuern,
als mid Freunden hier
FASCHING ZU FEIERN.

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Uta Serwuschok / 30. Nov 2009

Freunde

Manfred Uhlig – eine lebendige Legende bei uns zu Gast

Du hattest mich schon vor Wochen angerufen und mir gesagt, wann du mit deiner Frau Ruth unser Kabarett besuchen möchtest. Danach war lange Funkstille bis ich dich dann bei uns in der Vorstellung sah. Wir spielten: „Die Macht ist nicht allein zum Schlafen da“. Ich bekam ein schlechtes Gewissen, weil ich das mit dem Termin vermasselt hatte. Dabei freuen wir uns alle so, wenn du, lieber Manfred, bei uns vorbei schaust. Früher, als ich noch sehr jung war, hätte es mich stolz gemacht, dass ein berühmter Künstler zu uns kommt. Heute macht es mich stolz, weil der Mensch Manfred Uhlig mit seiner reizenden Frau Ruth unter uns weilt.

Manfred Uhlig und seine Frau Ruth – unsere besonderen Gäste

Manfred Uhlig und seine Frau Ruth – unsere besonderen Gäste

Nach der Vorstellung hatten wir wieder eine Menge zu erzählen. Und jedes Mal überlege ich, wie alt ihr beide seid und komme nicht dahinter, weil so viel Jugend aus den Worten und Gesten sprüht. Ich glaube, es liegt daran, dass du als Künstler immer unter den Menschen geblieben bist. Du siehst auf die Dinge mit realistischem Blick und wenn er dir mal abhanden kommen sollte, dann gibt es noch Ruth. Ich finde unsere Gespräche immer sehr witzig, denn sie haben eine ganz eigene Struktur. Manchmal reden wir über Kreuz, weil wir alle so viel mitzuteilen haben. Es geht um Politik, Familie, Kriegszeiten oder auch um Wirtschaft. Wir müssen alle immer sehr viel unterbringen in dieser kurzen Zeit, weil wir uns ja nur in längeren Abschnitten sehen. Vielleicht können wir das ändern. Denn es macht Spaß mit euch beiden. Und ich bekomme immer eine Ahnung, warum du so beliebt warst. Du hast mit Herz und Verstand dem Volk auf die Schnauze geschaut. Das hat dein Publikum nie vergessen. Und wo immer du bist, sagen sie: „Guckt mal, Manfred Uhlig.“ Sie erkennen dich auch noch im fortgeschrittenen Alter. Denn das Herz eines Menschen sorgt dafür, dass er ein eigenes Gesicht hat. Das können Falten nicht ausradieren. Ganz im Gegenteil, sie machen es wertvoll. So in die Jahre zu kommen, das schafft nicht jeder. Und so jung und interessiert zu bleiben, ganz, ganz wenige Menschen. Ich nehme das Wort Vorbild sehr selten in den Mund. Bei euch beiden aber möchte ich es tun. Dieses lebendige Leben ist vorbildhaft. Kommt bald wieder.

Eure SANFTWÜTIGEN

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Thomas Stoerel / 28. Nov 2009

Erinnerungen Freunde Moni News

Moni hat Geburtstag

Ein Hoch auf die Jubilarin

Ein Hoch auf die Jubilarin

Endlich ist es soweit! Uta, die sich so hingebungsvoll um eben diese Blog-Tagebuch-Seite unseres Kabaretts kümmert, hat am 29. November Geburtstag!

Das SanftWut-Team gratuliert dir, liebe Uta-Moni, recht herzlich zum Geburtstag und wünscht dir eine nie erlahmende Schaffenskraft und weiterhin so viel Enthusiasmus fürs Kabarett. Vor allem aber Gesundheit und viele frohe Tage, genau genommen 365!

Ingolf, Thomas, Knut, Dirk, Bojko, Andy und die anderen abgebildeten und nicht abgebildeten Fans von dir!

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