Uta Serwuschok / 22. Feb 2010

Moni News

Was Moni an den Olympischen Spielen so gefällt

Das ist die Siegerehrung. Und zwar die mit deutschen Sportlern. Und da ganz besonders, wenn die deutschen Mädels auf dem Treppchen stehen. Denn die Moni interessiert sich für Mode. Nicht für die hochtrabende teure. Nee. Sondern für die, die alle tragen können. Zum Beispiel eben die Sportmode. Habt ihr mal gesehen, wie süß unsere Mädels aussehen, wenn die Gold, Silber oder Bronze gewonnen haben. Dabei meine ich nicht nur das Lächeln. Sondern die kunterbunte Kleidung. Könnt ihr euch noch erinnern, wenn vor über 20 Jahren die DDR-Sportler oder auch die Freunde aus der siegreichen Sowjetunion auf dem Treppchen standen. Lebendiges mausgrau oder FDJ-Blau war angesagt. Na gut, die Feinde aus der BRD sahen genau so aus.  Aber bei diesen Olympischen Spielen schießen unsere Mädels den Vogel ab. Weil sie wie Vögel aussehen. Festlich und farbenfroh. Mutig. Pink und Geld und Weiß. Wie kleine Kolibris. Und Mannis Farben. Könnte der Manni sich ausgedacht haben. Denn Manni ist ja auch ein Siegertyp. Hat aber alles der Willy Bogner entworfen. Gut, dass der aus Bayern kommt verzeihen wir Sachsen. Wenn so viel Lebensfreude aus der Kleidung guckt, dann zahlen wir Ossis gerne auch unseren Solibeitrag. Ist ja irgendwie schon auch vom Steuerzahler gesponsert. Aber ein Hingucker. Eben überlege ich, wie unsere Angie in dem Outfit aussehen würde. Ihre zur Bodenanziehung neigenden Mundwinkel unter den witzigen Mützen mit den langen Zöppen dran. Lieber nicht. Aber unsere Isabelle, die könnte so was tragen.

 Moni gibt dem Willy Bogner mit seiner Sonja ein dickes Lob. Man merkt, der liebt Sport und die Menschen. Mal sehen, ob wir heute was gewinnen. Vielleicht haben wir dann auf dem Treppchen wieder ganz viel Pink.


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Uta Serwuschok / 21. Feb 2010

Lesung bei Sanftwut Moni Publikum

Was ich zur Lesung sagen möchte!

In aller erster Linie ein dickes Danke! Diese Lesung war für mich voller Überraschungen. Erstens glaubte ich, dass ich mit 20 “Hanseln” sitzen werde und ich überlegte, ob ich dazu ein paar Plätzchen oder einen Marmorkuchen backe. Als die Bestellungen auf 40 Personen anstieg, dachte ich, das wird wohl nichts mit den Keksen. Dann bekam ich Angst, dass Gäste kommen, die kein Dach über den Kopf haben und sich aufwärmen wollen. Denn es war ja der Eintritt frei. (Achtung! Dies ist keine Abwertung.) Und drittens vermutete ich, dass keiner weiß, dass es eine Lesung ist. Also terrorisierte ich unseren Kartenverkauf und fragte ständig, ob man auch darauf aufmerksam macht, dass ich lese. Allein! Meine Kollegen verleierten schon die Augen, wenn sie mich sahen. Ehrlich, ich glaubte zwar an mich, aber nicht an die Resonanz. Das Schönste an diesem Abend war also mein Publikum. Ich hatte das Gefühl, ihr habt alle mit daran geschrieben. Auch spielte ich sehr wohl mit dem Gedanken, immer wieder auch frei Schnauze einiges zu erzählen und die fertigen Texte zu verlassen. Aber auch hier hatte ich eher die Ahnung, dass mir dazu der Mut fehlt. Dass dann alles so schön lief, ist der auch der Verdienst von euch allen, die ihr gekommen seid. 

Also, ich bedanke mich bei denen, die mir Mut für dieses Projekt gemacht und mich so liebevoll unterstützt haben.

So, jetzt gehe ich in den Schnee hinaus und Kaffee trinken zu meiner Freundin Ellen und ihrem Mann Helmut. Wenn ich zurück bin, schreibt euch eure Uta-Moni, warum sie sich so sehr darüber freut, wenn unsere Sportler auf dem Olympia-Treppchen stehen.

PS: Schade war, wir haben bei der Lesung nicht bemerkt, dass Manni uns einen Bloggruß geschickt hatte. Da wir immer auf das Eröffnungsbild zurück gegangen sind, war Manni leider nicht zu sehen. Aber ihr könnt den Gruß im Blog lesen. Wirklich hübsch.


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Uta Serwuschok / 11. Feb 2010

Moni News

Moni will eine griechische Insel koofen

Also, de Grieschen sind ja pleite. Und die wern desderwechen jetzt von der EU überwacht. Die ham nicht mehr nen Ministerpräsidenten, der sie anführt, also an der Nase rumführt, sondern een Insolvenzverwalter. Der heeßt, gloobe ich, Papa- Deo oder so. Na jedenfalls könnten mir jetzt ganz billig ne Insel koofen. Mit Meer und Tintenfischen und griechischem Wein und so. Und mit Blick off de Agrobolis. Als Insel schweben mir vor: Roddos (Rhodos) oder die Gräte, also Kreta. Das wird schön, wenn mir nisch mehr ollinklusive dort hin fahrn, sondern als Eigentümer, sozusagen als Insulinaner. Oder so.

Ich muss glei mal auf die Landgarte gucken, wo die Inseln genau liegen. Bevor so reiche Russen uns alles wegkoofen. Dann wärn nämlich die Grieschen russisch-ordodox. Ob die das wolln?

PS: Manni wird e Dembel errichtet, wie bei de andiken Gödder.


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Uta Serwuschok / 11. Feb 2010

Moni News

Woran erkennt man eine ostdeutsche Verkäuferin?

Uta-Moni lädt zu ihrer ersten Lesung ein. Ihr hört kleine, unbekannte Geschichten von mir und Artikel aus diesem Sanftwut-Blog. Dabei bin ich mit dieser Lesung nicht allein. An meiner Seite befinden sich meine Mitstreiter und Webdesigner Peter Hollo und Thomas Mock von der Firma pingpool, Leipzig. Denn wir haben nichts geringeres vor, als den Blog auf eine Leinwand zu bekommen und mit euch, liebes Publikum, optisch und lauschender Weise diesen zu durchstreifen. Drückt uns die Daumen, dass wir das technisch auf die Reihe kriegen.

Einer der unveröffentlichten Texte trägt den Titel: “Venedig sehen und doch nicht sterben”. Ich erzähle von meiner Flugangst und wie ich die bei einem Flug mit “kleinen” Hindernissen bekämpfte.

Woran erkennt man eine ostdeutsche Verkäuferin

Die nackte Flugangst im Gesicht oder Soll ich da wirklich rein?

Uta-Moni und pingpool freuen sich auf den 18. Februar, 20.00 Uhr. Wo? Na in unserem hübschen kleinen Theater.

Achtung! Dies ist wirklich eine Lesung. Es wird nicht getanzt und auch nicht gesungen.


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Uta Serwuschok / 08. Jan 2010

Moni News

Westerwelle der Zocker

Optimismus pur

Optimismus pur

So sieht Moni aus, wenn sie an die Regierungskoalition denkt. Mal ehrlich, ist der Westerwelle mit seinen Steuersenkungsplänen nicht ein Zocker? Berlin, ein zweites Las Vegas! Wie heißt es so schön. “Wenn es ums Geld geht, hört die Freundschaft auf.” Moni sagt: Auf unser Land kommt eine Western-Welle zu. Aug um Aug. Zahn um Zahn. Soweit man überhaupt noch welche hat.


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