Uta Serwuschok / 11. Feb 2010

Moni News

Moni will eine griechische Insel koofen

Also, de Grieschen sind ja pleite. Und die wern desderwechen jetzt von der EU überwacht. Die ham nicht mehr nen Ministerpräsidenten, der sie anführt, also an der Nase rumführt, sondern een Insolvenzverwalter. Der heeßt, gloobe ich, Papa- Deo oder so. Na jedenfalls könnten mir jetzt ganz billig ne Insel koofen. Mit Meer und Tintenfischen und griechischem Wein und so. Und mit Blick off de Agrobolis. Als Insel schweben mir vor: Roddos (Rhodos) oder die Gräte, also Kreta. Das wird schön, wenn mir nisch mehr ollinklusive dort hin fahrn, sondern als Eigentümer, sozusagen als Insulinaner. Oder so.

Ich muss glei mal auf die Landgarte gucken, wo die Inseln genau liegen. Bevor so reiche Russen uns alles wegkoofen. Dann wärn nämlich die Grieschen russisch-ordodox. Ob die das wolln?

PS: Manni wird e Dembel errichtet, wie bei de andiken Gödder.

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Uta Serwuschok / 11. Feb 2010

Moni News

Woran erkennt man eine ostdeutsche Verkäuferin?

Uta-Moni lädt zu ihrer ersten Lesung ein. Ihr hört kleine, unbekannte Geschichten von mir und Artikel aus diesem Sanftwut-Blog. Dabei bin ich mit dieser Lesung nicht allein. An meiner Seite befinden sich meine Mitstreiter und Webdesigner Peter Hollo und Thomas Mock von der Firma pingpool, Leipzig. Denn wir haben nichts geringeres vor, als den Blog auf eine Leinwand zu bekommen und mit euch, liebes Publikum, optisch und lauschender Weise diesen zu durchstreifen. Drückt uns die Daumen, dass wir das technisch auf die Reihe kriegen.

Einer der unveröffentlichten Texte trägt den Titel: “Venedig sehen und doch nicht sterben”. Ich erzähle von meiner Flugangst und wie ich die bei einem Flug mit “kleinen” Hindernissen bekämpfte.

Woran erkennt man eine ostdeutsche Verkäuferin

Die nackte Flugangst im Gesicht oder Soll ich da wirklich rein?

Uta-Moni und pingpool freuen sich auf den 18. Februar, 20.00 Uhr. Wo? Na in unserem hübschen kleinen Theater.

Achtung! Dies ist wirklich eine Lesung. Es wird nicht getanzt und auch nicht gesungen.

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Uta Serwuschok / 08. Jan 2010

Moni News

Westerwelle der Zocker

Optimismus pur

Optimismus pur

So sieht Moni aus, wenn sie an die Regierungskoalition denkt. Mal ehrlich, ist der Westerwelle mit seinen Steuersenkungsplänen nicht ein Zocker? Berlin, ein zweites Las Vegas! Wie heißt es so schön. “Wenn es ums Geld geht, hört die Freundschaft auf.” Moni sagt: Auf unser Land kommt eine Western-Welle zu. Aug um Aug. Zahn um Zahn. Soweit man überhaupt noch welche hat.

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Uta Serwuschok / 13. Dez 2009

Moni

3. Advent

Jedes Jahr zum 3. Advent geht die Moni zu Tante Liesbeth. Wir nennen sie nur alle Lilli, weil sie eigentlich sehr nett ist. Ihr Stollen schmeckt ganz lecker und jeder weiß, dass sie alles mit Herzen zubereitet, damit es ihren Lieben gut geht. Trotzdem gehen Manni und Isabelle schon lange nicht mehr mit zu Lillis Adventskaffee . Weil, die Tante Lilli lebt mit Mann und Sohn unter einem Dach. Und die streiten sich immer. Und jedes Jahr zum 3. Advent droht Tante Lilli ihnen: “Wenn ich mal tot bin, dann werdet ihr an meinem Grab weinen und sagen: ach hätten wir uns nicht so viel gestritten. Am Heiligen Abend mache ich es wahr und bringe mich um.” Nun ist das so eine Sache, wenn man etwas seit Jahren ankündigt und man macht es nicht. Da verliert man sein Gesicht. Und außerdem ist das mit dem Streiten so: das gehört zu uns Menschen. Streit ist wie Mondamin für die Soßen. Man braucht das als Bindemittel. Allerdings, wenn man nicht aufpasst, wird es eine ungenießbare Pampe. Man muss vorsichtig damit umgehen. Gut dosieren. Moni findet das schade mit der Tante Lilli. Aber Manni und Isabelle die sagen nur, die Lilli bringt sich nie um, weil die hat schon zittrige Hände und wenn die anfängt sich aufzuschlitzen, dann wird das nur ne Tätowierung. Noch dazu eine ganz schlechte.

Wenn Sie jetzt denken, das man solche Dinge nicht am 3. Advent erzählt, dann sage ich nur, warten Sie den 4. Advent ab. Da wird es noch lustiger. So, und jetzt geht die Moni zu Tante Lilli. Denn die Moni hat einen Hang zum Perversen und hört sich mit Leidenschaft jedes Jahr die gleiche Leier an. Vielleicht, weil Sie Tante Lilli und ihre zwei Vögel einfach nur mag.

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Uta Serwuschok / 04. Dez 2009

Mein Leipzig Moni

Moni im Gedränge vom Weihnachtsmarkt

“Moni hat das Schieben raus, Schieben raus, Schieben raus. Manni ruft Hurra, der Weihnachtsmarkt ist da. Moni hat das Schieben raus, Schieben raus, Schieben raus und kooft se Eier ein, könns nur gekochte sein.”

Eure Uta-Moni

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