Uta Serwuschok / 26. Jun 2009

Moni

Die Friesen sind clever

Sie haben es geschafft. Das Wattenmeer ist Weltnaturerbe. Nun kann die Moni an der Nordsee alle Krabben mit Sie ansprechen. Und auch der Volksstamm der Friesen darf nicht mehr länger beleidigt werden. Von wegen doof und so. Ganz heimlich haben die daran gebastelt, dass sie jetzt auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO stehen.Ganz im Gegenteil von den Sachsen, die für das Dresdner Elbtal erst gestern diesen Titel verloren haben. Wozu brauchen die Dresdner auch eine Brücke? Die können doch schwimmen. Also, ab heute sind alle Friesenwitze verboten. Gut, wer möchte darf ausnahmsweise noch einen als Kommentar schreiben. Danach ist Schluss mit der Lästerei.

Monis Lieblingsmotiv von Kampen: Blick auf die "Sturmhaube" mit angrenzender Dünenlandschaft

Monis Lieblingsmotiv von Kampen: Blick auf die "Sturmhaube" mit angrenzender Dünenlandschaft

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Uta Serwuschok / 16. Jun 2009

Heute hau'n wir auf die Pauker Moni

Moni und Manni wollten zu Boris´ Hochzeit

Also ich, was die Moni bin, ich wollte unbedingt zu der Hochzeit von dem Tennisspieler Boris Becker und seiner Lilli. Der Ort, wo mir hinmachen wollten, heißt St. Morizz. In der Schweiz eben. Für die Reisevorbereitung habe ich dem Manni gesagt, dass er mit unserem Navigationsgerät reden soll, wie mir da hin kommen. Er sollte die Reise sozusagen für den Ernstfall stimulieren. Das hat der Manni och gemacht und sich alles aufgeschrieben, was das Gerät geredet hat. Aber wie mir dann los sind, war das dann ganz anders. Weil, der Navigator fuhr uns nicht nach St. Morizz, sondern nach Morizzburg. Da warn mir ganz schnell da. Nur war da eben keene Hochzeit. 

Moni und Manni

Moni und Manni zurück aus Morizzburg (Foto: serwu)

Hatte aber sein Gutes. Mir warn am Abend wieder daheeme und konnten das Textbuch für das neue Programm quasi zu Ende schreiben. Der Titel ist: „Heute haun mir auf die Pauker“. Und am Sonntag hat die Moni die Frau Gummich besucht, der ihren Hund Ben gegrault und gefüttert und stolz das Buch übergeben. Unsere Frau Regisseurin zeigt euch das mal. Hübsch he? Unsre Regisseurin!

Freude bei unserer Regisseurin Anne-Katrin Gummich

Freude bei unserer Regisseurin Anne-Kathrin Gummich

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Uta Serwuschok / 09. Jun 2009

Mein Leipzig Moni

Warum Moni Depeche Mode nie vergisst

Also, die Moni, was eigentlich ich, die Uta Serwuschok bin, war Montag Nachmittag in der Stadt, um Wege zu erledigen. So nennen Frauen einen Einkaufsbummel. Ich bin ganz viel gelaufen, weil die Sonne plötzlich wie wild schien und war schon ziemlich pflastermüde, als ich mich gen Straßenbahn bewegte. Nun müsst ihr wissen, die Moni wirft sich meist in die 12 am Brühl und ist in ein paar Minuten daheeme in Gohlis. Aber am Depeche- Mode-Tag, der im Zentralstadion stattfand, war auch bei Moni einiges anders.

Ich traf nämlich eine Entscheidung mit Folgen. In meinem Plastikbeutel bammelten meine Auftrittsschuhe, die Riesenlöcher an der Sohle hatten. Das liegt daran, dass die Moni für das Publikum so viel tanzt. Ich musste also ins Walstraßenviertel zum Schuster und so fuhr ich eine Station mit einer Stundenkarte los. Zuerst eine Station. Schuhe wurden abgegeben und bei meinem Lieblingsfleischer Gallwitz holte ich noch leckere Wurst. Dann ging ich zur Haltestelle Waldstraßenviertel, um mit der 4 gen Heimat zu fahren. Die 4 kam och ganz schnell und ich wunderte mich über das Stadionzeichen am Fahrerhäuschen. Rein in die Bahn, gemütlich machen …

So standen mir die Haare zu Berge, weil ich einen guten Reiseinstinkt hatte.

So standen mir die Haare zu Berge, weil ich einen guten Reiseinstinkt hatte.

Hilfe, die fuhr nur wenige Meter, bog links ein und ich stand plötzlich vor der Arena. Dass ein Konzert war, leuchtete nun auch Moni ein und da Fans die entsprechenden T-Shirts trugen, wurde mir klar, Depeche Mode. Denke ich, fährst zurück zur Blechbüchse und hüpfst in die 12. Ich also zur Haltestelle Arena /Jahn-Allee  und springe, fröhlich, dass alles so schnell klappt, in die Linie 2. Die zeigte die Naundorfer Straße an und ich Dummdei denke, die fährt über die Jahn-Allee. Ha, die Bahn blinkte rechts, Moni konnte nicht mehr raus und landete wieder in der Stadt. Leeeuuuschner Platz, da kam ich grade her. 

Und ich hatte Hunger. Seit morgens nichts mehr gegessen, ein Glück, dass mein Freund Mathias mir am Nachmittag in seiner Tischlerei noch einen Milchkaffee gekocht hat. Sonst hätte ich vielleicht als Gerippe vor dem Neuen Rathaus gelegen und die hätten gedacht, das ist ein Wähler im Hungerstreik wegen dem Wahlergebnis. Dann entschied ich, ich nehme jetzt die 11. Normalerweise steige ich am Bahnhof immer um, in die 12. Aber nun bekam ich es mit der Angst zu tun und blieb stoisch in der 11 sitzen. Am Bahnhof amüsierte mich eine Ansage der LVB. In sächsisch freundlicher Art sagte da eine Stimme: „Und mir wünschen allen Gästen viel Spaß.“ Ich hatte den schon. Und irgendwie fühlte ich mich ganz als Moni. Uta und Moni sind eben eins.

PS: Es gab noch einen Gewinner bei meiner Reise. Als ich an den Gohlisarkaden ausstieg, schaute ich noch bei meinem vietnamesischen Gemüsehändler vorbei. Der machte mit mir guten Umsatz. Und alles mit einer Stundenkarte der LVB. Voll ausgenutzt.

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