Thomas Stoerel / 25. Jul 2011

Freunde Manni News

Grüße aus dem Urlaub

Manni meldet sich mit einem “Holdrihö!” aus den Schweizer Alpen.

Zuerst der Zermatt-Marathon mit Blick aufs Matterhorn. Das war für mich ein wundervolles Rennen immer schön bergauf (ein Bericht dazu in Kürze auf der Seite www.supermannhilfe.de). Dann eine Woche wandern, die letzten Gletscher angucken, bevor sie verschwinden, und viel, viel ausruhen in der super Bergluft.  Und die ganze Zeit verwöhnt von einem fürsorglichen Team im Hotel Hannigalp in Grächen.

Vor dem Hotel "Hannigalp" in Grächen

Auf dem Foto seht ihr (neben meiner Frau und unseren Freunden) rechts die blonde Conny aus Leipzig, die in der Bergwelt Liebe und Arbeit gefunden hat, und links im Schatten den Hotelchef Olivier Andenmatten. Der steht eigentlich sonst nie im Schatten und kümmert sich 48 Stunden am Tag um seine Gäste. Wenn ihr euch ma so richtig erholen wollt, fahrt genau dorthin!

Schöne Grüße also aus dem Urlaub  von Manni-Thomas Störel

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Uta Serwuschok / 03. Jul 2011

Heute hau'n wir auf die Pauker News

Mit einer tollen Vorstellung in die Spielzeitpause

Gestern, am letzten Spieltag vor unseren verdienten Theaterferien, war alles noch einmal so, wie wir es lieben. Wir hatten ein ausverkauftes Haus, prächtige Stimmung und ganz viel junges Volk im Publikum. Ein sehr passender Abschluss zur erfolgreichen Spielzeit 2010/2011.

Das demographische Bild hat an diesem Abend gestimmt. Sehr viel junges Gemüse saß einträchtig neben den reiferen Exemplaren. Wenn man in den Saal schaute, dachte man an eine große Familie. Und die sorgte für tolle Stimmung im Saal. Wir haben uns sehr wohl gefühlt und gehen nun mit diesem schönen Erlebnis in den Urlaub.

Nach der Vorstellung lernten wir noch eine junge Theatergruppe kennen, die mit ihrem engagierten Lehrer Stücke zur deutschen Geschichte einstudieren. Ein paar Szenen spielten sie uns vor und so konnten wir Akteure nach getaner Arbeit sogar noch selbst Kunst bewundern.

Es ist üblich, dass wir am letzten Tag der Spielzeit einfach für einen kurzen Moment zusammensitzen. Da es durch die Theatergruppe von vorn herein sehr spät wurde, fanden sich dann so gegen 23.15Uhr die “übrig gebliebenen Mitstreiter” zu einem kleinen Essen ein. Wirklich sehr klein, aber fein.

Ingolf, der zu einem Lehrgang ist, rief an und war so gedanklich auch mit bei uns am Tisch. Alle anderen, die nicht dabei waren, grüßen wir auf diesem Wege. Wir sagen DANKE  für die Unterstützung, die wir erfahren durften und hoffen, wir sehen uns gesund und munter Anfang August wieder.

Bleibt uns treu! :-) Eure Sanftwütigen!

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Uta Serwuschok / 02. Jul 2011

News

Gondwanaland: Exotische Fantasiewelt, Guckis und eine schlafende Heidi

Zuerst muss ich sagen: Geht einfach hin. Leipzig hat hier etwas ganz Außergewöhnliches geschaffen. Eine beeindruckende Pflanzen- und Tierwelt. Vergangene Zeiten treffen hier auf die moderne Welt.

Pflanzen

"E Dräumchen" von Bäumchen

Man muss auch gar nicht weit gehen, um den Medienliebling Heidi zu treffen. Aber als ich mit vielen anderen vor ihrem “Schaufenster” stand, schlief sie eingekuschelt in ihrer kleinen Behausung. Sie ist wirklich ein kleines süßes Teil, aber bei weitem nicht alles von Gondwanaland.

Wasserfall

So stelle ich mir meine Dusche vor!

Das Schönste an Gondwanaland ist für mich der spielerische Umgang mit der menschlichen Fantasie. Mit viel Witz und Kreativität ist das Team um Zoo-Direktor Jörg Junhold  an die Wissensvermittlung herangegangen.  Besonders originell die Guckis. Man könnte sie auch als “intelligente Augen” bezeichnen. Sie sind überall in verschiedenen Varianten und Körperhöhen zu finden und schaut man durch sie durch, erfährt man zum Beispiel etwas über Palmen oder Ottern. Ich bemerkte sie erst, als ein kleiner Junge vor mir mitten im Weg lag, weil dieser ganz unten in einem Holzpfahl sich gerade mit der vielseitigen Verwendung von Palmen beschäftigte. Und zu seinem Vater rief er: “Papi, guck mal, das kann man alles aus Palmen machen!” Da musste der Vater sich mühsam bücken, um durch diesen Gucki zu gucken. “Klasse”, fand der Sohn.

Für die Kinder und ihre Neugier ist Gondwanaland ein Mekka. Es war beeindruckend zu erleben, wie sie sich jede nur denkbare und spielerisch versteckte  Information besorgten. Und wie sie alles sofort eroberten. Besonders beliebt die Hängebrücke. Achtung, diese schwingt wirklich! Nichts für Menschen mit Phobien. Aber wunderbar für einen Gesamtüberblick über das Areal.

Bootsanlegestelle

Haltestelle" Zur Geisterbahn"

Ein Highlight ist die Bootsfahrt. Angelegt als eine “Zeitreise durch die Erdgeschichte”. Mich erinnerte das an eine moderne Geisterbahn. Auch hier dominiert die Fantasie. Lustig ist schon mal, dass diese Boote keinen Gondoliere haben. :-( Da schiebt dich einer vom Bootssteg weg und sagt: “Gute Fahrt.” Da guckt man schon ein bisschen komisch und der Frau neben mir wurde es mulmig. Aber die Technik macht es eben möglich, dass man ganz gemütlich durch Gondwanaland schippert. Dreizehn Minuten geht die Fahrt. Sie kostet 1,50 oder 1 Euro (Kinder) und ist für mich die preiswerteste Variante, die ich je zum Thema Erdgeschichte erlebt habe. Lehrer sind da viel kostenintensiver.

Ausfahrt aus der Zeitreise

Zeitreise beendet! Hurra, wir leben noch!

Und überall findet man auch Ruhepunkte. Bänke, wo Omis und Opis sich ausruhen oder Kinder gestillt werden können.

Gondwanaland in Leipzig ist ein sehr zukunftsweisender Ort. Und ganz besonders sensibel ist man mit der Anbindung an den Leipziger Zoo umgegangen. Er ist nicht, wie manche Leute orakelt haben, zu einer Nebensächlichkeit verkommen. Sondern wunderbar integriert. Alles ist eine Anlage. Alles gehört, wie die Erdgeschichte das vorgibt, zusammen. Das erzählt von einer liebevollen Haltung der Macher.

Und so kann man sagen: Gondwanaland im Leipziger Zoo ist grün, lebendig, fantasievoll und klar in der Sprache des Wissens. Erdgeschichte trifft auf Moderne. Was will man mehr! :-)

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Uta Serwuschok / 01. Jul 2011

Heute hau'n wir auf die Pauker News

Kinderarbeit bei Sanftwut! – Genial-Sozial! Dank Oskar!

Naja, eher Jugendarbeit. Denn in Sachsen gibt es eine Initiative mit dem Motto: “Genial-Sozial”. Junge Menschen machen, da wo sie es möchten, einen Tag Praktikum. Das Geld, was sie verdienen, spenden sie. Sie engagieren sich auf diese Weise für soziale Projekte.

Oskar mit Dirk Dyballa

Ein tolles Team! Unser Techniker Dirk Dyballa und Oskar Germer

So kam es, dass heute unser Techniker Dirk Dyballa durch Oskar Germer verstärkt wurde. Besser gesagt, Oskar hat die Vorstellung gefahren. Und mit Bravour! Ein cooler Typ. Er bewegte sich im Technikraum und hinter der Bühne wie ein Profi. Es machte ihm sichtlich Spaß und uns auch. Denn neben dem technisch-künstlerischen Engagement von Oskar steht die Idee, anderen Menschen auf diese Weise zu helfen. Mit dreizehn Jahren beweist er einen sehr guten Blick für die sinnvollen Dinge des Lebens. Das finden wir von Sanftwut KLASSE.

Dirk und Oskar diskutierend

Wer ist hier der Boss?

Lieber Oskar, das war eine prima Sache heute mit dir. Und wie singt Freddy Quinn (kannst du nicht kennen) so schön: “Junge komm bald wieder.” :-)

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Uta Serwuschok / 30. Jun 2011

News

Gondwanaland – Gedanken kurz vor der Eröffnung

Morgen öffnen sich die Pforten von Gondwanaland und es werden Scharen von Menschen, (besonders kleine Menschen) Schlange stehen, um die Riesentropenhalle mit ihren Bewohnern, einschließlich unser aller Heidi, zu bewundern.

Vor der Eröffnung

Dahinter liegt eine fantastische Welt! Gondwanaland

Zugleich werden die Stimmen lauter, die sich gegen solche Einrichtungen aussprechen. Oft werden dann die nicht artgerechte Haltung der Tiere und die hohen Kosten kritisiert.

Vor einigen Wochen schaute ich mir den Sonntagstalk mit Peter Hahne im zdf an. Zu Gast waren der Knochenbrecher (ein anerkannter Tierarzt) und Ingrid van Bergen. Beide ausgemachte Tierliebhaber. Man sprach darüber, ob wir Deutschen uns inzwischen mehr um die Tiere, als um die Menschen kümmern und ob unsere zunehmende Liebe  zu den Vierbeinern nicht übertrieben sei. Darüber streiten sich ja eh die Geister und eigentlich langweilte mich das Gespräch.

Dann kam man auf den Sinn Zoologischer Gärten weltweit zu sprechen. Und beide Talkgäste sprachen sich gegen solche Einrichtungen aus. Diese Ablehnung wurde unter anderem mit dem Satz begründet: “Heute kann jeder selbst nach Afrika reisen und sich die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung betrachten.”

Ich wäre am liebsten in den Fernseher gesprungen und hätte sie aus dem Studio getrieben. Ich fragte mich wütend, ob die überhaupt noch wissen, wie das so läuft im Leben. Und ob sie überhaupt wissen, wie das Lohnniveau in diesem Land und anderswo ist. Jeder kann nach Afrika? Dass ich nicht lache.

Wenn meine Wege den Leipziger Zoo kreuzen, und das ist in der Regel zweimal täglich, beobachte ich eins: Da strömen Menschen unterschiedlichster sozialer Herkunft in den Zoo. Und besonders schön finde ich, wenn Omi und Opi mit dickem Portmonee dabei sind, um den Kindern eine Freude zu bereiten. :-)

Ich gebe meinen Kopf dafür: bei den vielen Besuchern in unserem Zoologischen Garten sind mindestens 40 % dabei, die niemals nach Afrika können. Einfach weil ihnen das Geld fehlt. Und selbst bis zur Rente fehlen wird.

Nein, Herr Knochenbrecher und Frau van Bergen, es gibt ganz normale und sehr nette Menschen, die für einen solchen Ausflug in den Zoo sparen müssen. So ein Tag bei Elefant, Tiger & Co. ist  für nicht wenige Familien eine finanzielle Anstrengung. Und natürlich eine ganz besondere Freude, wenn sie sich dann im Zoo anschauen können, was so auf der Erde kreucht und fleucht und wie sie entstanden ist, die Welt um Gondwana.

Den Machern vom Leipziger Zoo muss man wenige Stunden vor der Eröffnung von Gondwanaland sagen: gut gemacht und besonders gut gemacht, die Preise, die auch dem kleinen Geldbeutel von Mama und Papa oder Oma und Oma eine faire Chance einräumen.

Sanfwut sagt: WILLKOMMEN GONDWANALAND und ein Dank an alle, die diesen Traum für Leipzig nicht aufgegeben haben.

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