Uta Serwuschok / 01. Jan 2010

News

Neujahrswunsch: Silvester 2010 freie Fahrt mit LVB

Jeder darf sich zu Jahresbeginn etwas wünschen. Und ich, die Uta-Moni, wünsche mir, dass am Silvestertag 2010 alle öffentlichen Verkehrsmittel in Leipzig  kostenlos genutzt werden können. Gut, das hört sich realitätsfremd an. Ist es aber nicht.

Das war nämlich so. Gestern am Silvestertag 2009 erhielt ich einen Newsletter von meiner zweiten Heimat. Der Insel Sylt. Ich erfuhr, dass alle Busse auf der Insel zu Silvester die Fahrgäste kostenlos befördern. Ob Arme oder Reiche. Alle können sich um die Insel kutschieren lassen, ohne einen Cent zu bezahlen. Du kannst überall einen saufen, mal am Watt in Kampen, dann am Strand von Sansibar. Irgend ein Bus bringt dich von einem Ort zum andern. Du musst nur darauf achten, dass du an der richtigen Station reinkriechst oder raus kullerst. Das finde ich toll. Auch für Leipzig.

Also, habe ich mich entschlossen, die Leipziger Verkehrsbetriebe anzurufen. Ich wählte das Servicetelefon und vernahm eine sehr nette, männliche Stimme. Jetzt wollte ich nicht gleich mit der Türe ins Haus fallen und fragen: “Kann ich heute mit der Straßenbahn umsonst fahren?” Da hätte mein Teilnehmer vielleicht gleich wieder aufgelegt. So fragte ich vorsichtig: “Gelten heute in Leipzig andere Tarife?” Daraufhin war erst mal Ruhe in der Leitung. Dann: “Wie meinen Sie das?” “Naja, gibt es ein paar Stunden zu Silvester, wo ich weniger oder … gar nichts bezahlen muss?” Noch mehr Ruhe in der Leitung. Dann: “Also, es gelten die normalen Tarife. Warum fragen Sie?” “Es gibt Städte in Deutschland, da braucht man heute nichts zu bezahlen.” Klare Antwort: “Das gilt nicht für Leipzig.”

Schade dachte ich. Das Beispiel Sylt hört sich so gut an. Und glaubt mir, da sind um diese Zeit nicht nur die Ureinwohner. Da tummeln sich Massen von Menschen. Und kein als Seemann verkleideter Kontrolleur wird während der Fahrt aufspringen und sagen: “Ihre Fahrscheine bitte.”  So will ich das auch in Leipzig. 2010. Würden Sie, liebe Leipziger Verkehrsbetriebe darüber nachdenken? Bitte. Die Fahrgäste könnten ja zum Singen verdonnert werden. Zum  Beispiel: “Hab mei Wage vollgelade, voll mit Mensch und Tieren. Sie fahren schwarz und trotzdem werden wir nicht kontrollieren.  Drum lad ich am Silvestertage nur Schwarzfahrer auf mein Wage… Hü, Bimmel hü ja hü, hü Bimmel hü.”

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Uta Serwuschok / 31. Dez 2009

News

Guten Rutsch!

Wir grüßen zwischen drei Veranstaltungen am heutigen Silvesterabend und wünschen allen Fans einen guten Rutsch ins Jahr 2010!

Ensembleporträt durch den Spiegel mit Thomas, Uta, Knut und Ingolf

Ensembleporträt durch den Spiegel mit Thomas, Uta, Knut und Ingolf

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Uta Serwuschok / 23. Dez 2009

News

Singt mit uns ein Weihnachtslied

Damit das Weihnachtsfest nicht langweilig wird, haben wir für euch hinterhältiger Weise einen Christmas-Song  im Blog veröffentlicht. Die Moni hat das Lied  aus ihrem Englischkurs der Volkshochschule angeschleppt und liebt es über alles. Nun könnt ihr es mit euren Kindern, mit Oma, Opa, den Nachbarn oder auch mit Freunden singen. Ihr braucht ein paar wenige Englischkenntnisse und Koordination in eurem Hirn.
Ein Tipp: Der Hinweis „etc“ bedeutet, dass ihr die vorangegangenen Beispiele wiederholen müsst. Achtung: Bei „Five gold rings“ habt ihr immer ein Atempause und die Möglichkeit, euch wieder einzuordnen. Ihr könnt uns ja mal im Kommentar schreiben, ob es geklappt hat oder Weihnachtskugeln durch die Wohnung geflogen sind.
Viel Spaß!

 

The twelve days of Christmas

1. On the first day of Christmas my true love sent to me
A partridge in a pear tree.

2. On the second day of Christmas my true love sent to me
Two turtle doves
And a partridge in a pear tree.

3. On the third day of Christmas my true love sent to me
Three French hens,
Two turtle doves,
And a partridge in a pear tree.

4. On the fourth day of Christmas my true love sent to me
Four calling birds, etc.

5. On the fifth day of Christmas my true love sent to me
Five gold rings, etc.

6. On the sixth day of Christmas my true love sent to me
Six geese a- laying, etc.

7. On the seventh day of Christmas my true love sent to me
Seven swans a-swimming, etc.

8. On the eighth day of Christmas my true love sent to me
Eight maids a-milking, etc.

9. On the ninth day of Christmas my true love sent to me
Nine ladies dancing, etc.

10. On the tenth day of Christmas my true love sent to me
Ten lords a-leaping, etc.

11. On the eleventh day of Christmas my true love sent to me
Eleven pipers piping, etc.

12. On the twelfth day of Christmas my true love sent to me
Twelve drummers drumming, etc.

Aufnahme: „The Spinners“ . Veröffentlicht auf der CD „The Best Christmas …
Ever!
Virgin Schallplatten GmbH, 1995

Thomas Stoerel / 22. Dez 2009

News Publikum

Dies Bildnis ist entzaubernd schön

Liebe Leser, verzeiht uns dieses Foto. Das geht doch nicht wirklich! Oder? Ist das schräg. Erst wollten wir es löschen. Aber dann dachten wir, die Fans sollen auch von unseren Misserfolgen erfahren. Also: die Idee war, mal ganz seriös zu sein. Uta hat zu den Jungs gesagt: „Wir brauchen ein Foto als Weihnachtsgruß. Wir machen das am besten so, wie die Familie Schöbel bei Weihnachten in Familie. Wir drapieren uns um einen Tannenbaum.“

Schön ist hier nur der Baum - Foto: W. Dütthorn

Schön ist hier nur der Baum - Foto: W. Dütthorn

Das Ergebnis könnt ihr sehen. Wenn wir so Kabarett spielen würden, wie wir da sitzen… Ganz zu schweigen von Ingolf und Knut, die wie Soldaten der Terrakotta – Armee da stehen. Es war ein PR- Ausrutscher. Kommt nie mehr vor. Aber – wir haben es versucht! Der Wille war da! Frohe Weihnachten all unseren Fans und bleibt uns treu.

Eure Sanftwütigen

Uta Serwuschok / 22. Dez 2009

Manni News Weihnachtsmanni

Wie der aussah!

Wenn wir uns mit Zuschauern über unsere Programme unterhalten, dann sagen ganz viele: „Man muss sich das mehrmals ansehen. Man entdeckt immer Neues. Das kann man sich nicht alles merken.“

Und dann kommt der bekannte Kommentar: „Aber wie der aussah!“ Damit sind immer originelle Kostüme gemeint, an die sich die Leute sofort erinnern.

Wie wir die Figuren kleiden, entscheidet, in welche Richtung alles geht und ob die Leute darüber lachen. Thomas hat seiner Manni-Figur bereits viele Kostüme geschenkt. Neben seinen bewährten pinkfarbenen Hosen taucht er in den unterschiedlichsten Kreationen auf. An den schillernden ausdrucksstarken Kostümen ist das Besondere, dass Thomas die Kostüme nicht nur trägt, sondern er lebt sie. Und er denkt sie sich aus. Schon wenn er den Text schreibt.

Manchmal sind es kleine Details, die das Salz in der Suppe ausmachen. Darum wird auch in unserem Fundus nichts weggeworfen. Kleine Anstecknadeln, Radlerhosen, geringelte Socken; alles findet irgendwann Verwendung.

Und so entstehen die typischen Manni-Auftritte, diese Hingucker, die in ihrer Wirkung auf die Sekunde gesetzt sind und dem Publikum so viel Freude bereiten. Aber auch wir amüsieren uns immer wieder. Wenn Thomas als “Jogger“  im Tigeroutfit durch die Garderobe läuft, feixe ich immer noch über die dünnen Beine in dem herrlichen Kostüm. Eine wunderbare Intention, wenn sie selbst Kollegen nach Jahren noch Freude bereitet.

Eine Auswahl dieser Kostüme kann man nun im „Weihnachtsmanni“ sehen. Es ist also nicht nur eine wunderbare Nummernfolge, sondern auch eine Parade traumhafter Kostüme, die man am 27. und 28. Dezember bewundern kann.

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