Uta Serwuschok / 14. Jun 2010

News

Ich liebe Bayern

Sitze mit meinen Freunden aus Poxau (gefühlte Hauptstadt von Bayern) und trinke mit ihnen Wein. Sie heißen ganz typisch bayerisch Martha und Hans. 

Und wie wir so schön sitzen, denke ich mir, es war gut, dass vor 20 Jahren die Einheit war. 

Eure Uta-Moni


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Uta Serwuschok / 13. Jun 2010

Freunde Manni Mein Leipzig Moni News

Moni, Manni und andere hohe Tiere beim Bürgerfrühstück

Also, Moni und Manni waren heute beim Bürgerfrühstück. Das war aber gar kein Frühstück, sondern mehr eine Party. Wir waren Tischpaten. Was bedeutet, dass man schon ein bisschen berühmt ist und von Bürgern der Stadt Leipzig an den Frühstückstisch geladen wird.

So eine Veranstaltung macht der Verein “Bürger für Leipzig” schon seit mehreren Jahren. Dabei werden Spenden für eine gute Sache gesammelt. Aber man gibt das nicht an eine fremde Institution, sondern an Vereine in der Stadt. Ganz besonders an jene, die sich für Kinder und deren Talente einsetzen.

Wir mit der lieben Frau Liebold vom Verein "Bürger für Leipzig"

Wir mit der lieben Frau Liebold vom Verein "Bürger für Leipzig"

Heute stand alles im Zeichen der Muslime und deren Kultur-und Lebensweise. Und ich sag euch mal eins, weil so viele Muslime da waren, kam richtig Stimmung auf.  Da haben mir sächsischen Eingeborenen uns die Augen gerieben. Es wurde getanzt, gesungen und viel erzählt. An allen Tischen gab es zu plappern.

Auf einem Stuhl mit Konsul Michael Weichert

Auf einem Stuhl mit Konsul Michael Weichert

Weil die Muslime ja ganz viele Kinder zur Welt bringen, wimmelte es um das “Glashaus” im Zetkinpark (wie der Leipziger sagt) nur so von süßen, kleinen muslimischen Zweibeinern. Und die Kinder vom Leipziger Verein “Morgenland” haben ganz viel dargeboten. Am schönsten waren die Lieder und Tänze. Es wurde geklatscht und die muslimischen Väter und Mütter brachten ihre Kameras in Position als ihre Kinder anfingen zu spielen. Da konnte man sehen, es gibt keinen Unterschied zu einem sächsischen Papa und einem muslimischen. Man will, dass was aus den Kindern wird. Darum engagieren sich die Eltern dafür , dass die Kinder lernen. Mehr, als das üblich verlangte Pensum. Musik, Tanz und Theater bieten so ein neues zu Hause für die Kinder.

Dass dies möglich ist, ist dem Verein “Bürger für Leipzig” mit seinen vielen ehrenamtlichen Helfern zu danken. Dank ihrer Initiativen werden so die speziellen Talente bei Kindern mit Migrationshintergrund (was für ein seltsames Wort) gefördert.

Wir, Moni und Manni, haben uns bildungsmäßig auch eingebracht. Wir haben nämlich das gute alte DDR-Produkt “Russisch Brot” für das Frühstück gekauft und unsere Tischfreunde haben es an die Kinder verteilt. Erst bedingungslos, dann aber sagte Manni, dass die kleinen Künstler uns immer erst den Buchstaben nennen sollen, bevor sie das Knabberzeug bekommen.

Kinderfütterung

Kinderfütterung

Das haben sie gerne getan und wir konnten uns von ihrem Bildungsstand überzeugen. Ein Spiel, dass uns allen, insbesondere auch den Kindern, viel Spaß bereitet hat.

Es waren außer Moni und Manni noch andere hohe Tiere da. So zum Beispiel der Herr Jung, was unser Oberbürgermeister ist und Lama Horst. Er trabte mit Pfleger und dem Tierarzt vom Leipziger Zoo an.

Es wurden ein paar Reden gehalten. Auch die Flüchtlingsbeauftragte mit einem Namen, den die Moni sich nicht merken konnte, sprach. Die kümmert sich um Flüchtlingsfamilien und so. Und da hat die Moni sich gesagt, sollen die ruhig zu uns flüchten. Das bringt Leben in die Hütte. Friedlich und lustig, wie wir heute erleben durften.

Fazit: Wir haben heute viele Vorurteile abgebaut. Auch wenn Moni und Manni sich keinen Gebetsteppich zulegen. Aber wir sind nah dran. :-)


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Uta Serwuschok / 12. Jun 2010

News

Pupsende Marsmännchen

Also, ich, was die Moni bin, habe heute Nacht ganz viele Gespenster am Himmel gesehen. Da ich aber ein moderner Mensch bin, wollte ich von Manni zu den Ereignissen da oben eine wissenschaftliche Erklärung. Ich schrieb ihm eine Mail:

“Lieber Manni, gestern Abend sah ich am Himmel ein seltsames Schauspiel. Es schwirrten geisterhafte Gestalten am Himmel hin und her. Ich weiß, es klingt verrückt, aber es ist so. Ein bisschen sahen sie aus wie Sternschnuppen, sie bewegten sich auch so, nur eben in Gestalt kleiner Wölkchen, die wie ein Sternschnuppenschweif durch durch die Gegend flitzten. In meiner Fantasie erschienen sie wie Geister. Weißt du, was das sein könnte?”

Mannis Antwort: “Das waren Marsmännchen. Und wenn sie pupsen, ziehen sie einen Schweif hinter sich her!”


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Uta Serwuschok / 09. Jun 2010

News

SOZIALSYMMETRISCH - eine clevere Formulierung zum Sparprogramm

Der saarländische Ministerpräsident Peter Müller (CDU) sagte am Sonntag bei “Berlin direkt” (ZDF)  das Deutsche Sparprogramm für die nächsten Jahre solle 

SOZIALSYMMETRISCH 

sein. 

Ich glaube, der hat das Wort verwendet, damit keiner seiner Parteifreunde dahinter kommt, was er da eigentlich fordert. Meist reagieren die Menschen bei Fremdwörtern mit Kapitulation. Wir nicht. Wir haben den Duden bemüht. Die Formulierung sagt  Zukunftsweisendes. Und es trägt auch ein Stück sozialistisches Denken in sich. Denn übersetzen könnte man das mit SOZIALER GLEICHHEIT.

Wenn das Marx wüsste. Ob der Herr Müller in der richtigen Partei ist?

Na gut, unter den Konservativen ist so einer gar nicht schlecht. Müssen wir nur noch sehen, wie wir Guido loswerden. Vielleicht setzen wir ihn, wie einen herrenlosen Hund, mal nachts in Leipzig Grünau aus. Die Hartz IV-Empfänger werden ihn gebührend empfangen.

Eure Uta-Moni


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Uta Serwuschok / 07. Jun 2010

News

Die berühmteste Nummer Südafrikas - 46664

Diese Nummer ist weltberühmt und ein eher zweifelhafter Exportschlager Südafrikas.

46664 ist kein Telefonanschluss und auch keine Geheimzahl für ein Konto eines Südafrikaners. Diese Nummern gehört Nelson Mandela und hat eine traurige Geschichte. Es ist die Häftlingsnummer, welche Mandela über viele Jahre trug.

46664 verkörpert ein wichtiges Stück Geschichte der Apartheid und erzählt viel über den Kampf den ANC. 

Diese Nummer wird heute wie ein Designerprodukt vermarktet. So sah ich im Sommer letzten Jahres auf der Insel Sylt in einer Filiale von “Wempe” eine Armband aus Silber mit eben dieser Nummer. Dieses Schmuckstück war so gefertigt, als hätte es Mandela eben noch getragen oder gerade abgelegt. Und eigentlich wollte ich mich schon darüber aufregen. Dann aber sah ich, dass der Verkauf einer der vielen humanen Einrichtungen, wo Mandela Schirmherr ist, zu Gute kommt. Da hörte ich auf, mit mir zu hadern und fand, dass dies eine gute Idee ist.

Mandela wird man wegen seines hohen Alters auf dem großen Weltfest des Fussballs sicher nicht so oft zu sehen bekommen. Aber er ist allgegenwärtig. Als ein Mann, dem Südafrika und die Welt viel zu verdanken haben.

Was also in der jüngeren Geschichte Südafrikas geschehen ist, daran erinnert uns ein kleines Armband mit der Nummer 46664.

Ob unser Kapitän Lahm das weiß?  

Und nun gehört unser Aufmerksamkeit den Spielen. Oder wie Manni sagen würde: “Jetzt ist Fußball-Time.”

PS: Das Armband, welches ich auf Sylt sah,  war übrigens sehr schnell verkauft.


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