Uta Serwuschok / 13. Jan 2012
Uta Serwuschok / 13. Jan 2012
Uta Serwuschok / 31. Mai 2010
In dem Programm “Briefkästen weinen nicht”, das im August seine letzte Vorstellung erlebt, wendet sich die Tochter von Moni und Manni mit einem Brief an den Petitionsausschuss des Bundestages und sagt, wer neuer Bundespräsident werden soll. Damals wussten wir nicht, dass dieser Brief noch einmal eine solche politische Aktualität erfahren würde.

Unsere unterbelichtete Isabelle schrieb einen Brief
Hier der Brief unserer Isabelle, die ja, wie ihr wisst, leicht unterbelichtet ist:
“Lieber Petticoatausschuss, ich bin die Isabelle, die Tochter von Moni und Manni und will, dass mein Papa, was der Manni ist, Bundespräsent wird. Ja, mein Papa der ist cool. Und beliebt. Wenn der redet, dann lachen Leute. Wenn die Politiker reden, dann ist das auch lachhaft. Aber danach werden die Leute ganz ernst.
Und darum will ich, dass mein Papa Bundespräsent wird. Und außerdem wünsche ich mir, beim Neujahrsempfang neben meinem Papa stehen zu dürfen, um die Botschafter zu filetieren.
Das war’s. Eure Isabelle”

Wird Manni der nächste Bundespräsident?
Wer dafür ist, dass wir Manni als Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten vorschlagen, der melde sich bei uns. Isabelle wäre happy.
Uta Serwuschok / 24. Apr 2010
Briefkästen weinen nicht Manni News
Warum nur der halbe und nicht der ganze Marathon? Nun, das liegt daran, dass der Freund von Manni, was der Wolfram Dütthorn ist, morgen nicht mitlaufen kann. Da gibt auch Manni nur die Hälfte. Das zeichnet eine echte Freundschaft aus.

Manni "schoggt" im Neanderthaler-Kostüm
Dennoch, es wird morgen wieder ein sportliches Großereignis in der Stadt. Lauter Marathonis und Mara-Tonnen (so nennt Manni die Frauen) wollen vom heimischen Publikum angefeuert werden. In der LVZ vom 22. April könnt ihr euch über die Laufstrecke und Straßensperrungen informieren. Über den Autoverkehr müsst ihr euch keine Gedanken machen. Der ist wie immer. Er wird weiträumig umgeleitet.
Macht es wie Moni. Schwingt euch aufs Rad. Bei dem Wetter!
Heute gibt es aber bei Sanftwut 17.00 und 21.00 Uhr “Briefkästen weinen nicht”. Da ist Manni als “Bauerwogger” unterwegs. “Bauerwogging” ist der Marathon für Rentner.
Uta Serwuschok / 07. Feb 2010
Briefkästen weinen nicht Publikum
Es gibt Vorstellungen, wie gestern Abend, die geben uns das Gefühl, dass wir Kabarettisten ganz großes Theater machen. Da kommen wir uns vor, wie Schauspieler vom Burgtheater Wien. Das sind solche Abende, wo die Leute im Saal ganz hübsch angezogen sind, so, als gingen sie in eine Tragödie. Das ist gar nicht weiter schlimm. Aber diese Menschen sitzen auch da wie Tragödie. Ganz andächtig und lachen nicht. Sie schmunzeln. Das ist dann aber schon ein großer Temperamentsausbruch. Eigentlich müssten wir Kabarettisten uns bockig stellen und sagen: “Wollt ihr euer Geld zurück und lieber nach Hause gehen?” Wenn da nicht diese aufmerksamen Gesichter und der lange Beifall nach unseren Nummern wäre. Das Publikum ist uns gut gesonnen und voll konzentriert. Die Zuschauer haben nur keine Lust, zu lachen. Sie nehmen uns als ernste Kunst und da verhält man sich ehrfurchtsvoll. Und besonders lustig daran ist, dass das ganz selten vorkommt. Aber wenn, dann finden sich all diese Leute an einem Abend bei uns ein. Dennoch, es macht Spaß. Wisst ihr, was für ungewollte Komik entsteht, wenn man eine Pointe spricht, von der man weiß, die ist sonst der Brüller und es kommt keine Reaktion? Ehrlich, wir fanden das sehr witzig. Und wir kennen diese Abende. Sie gehen immer gut aus. Mit mindestens einer Zugabe. Das Publikum ist am Ende glücklich und wir Kabarettisten kommen uns vor wie im großen Theater. Da lässt man auch den Schauspieler ausreden und lacht nicht dazwischen oder quatscht gar noch in den Text. Aber vielleicht kamen die Zuschauer gestern auch von einer Faschingsveranstaltung und wollten endlich ernst genommen werden. Oder, sie waren Ausländer.
Wie sagte mal ein kleiner Junge in einem Joghurt-Werbe-Sport. “Irgendwann kriegen wir euch alle.”
keine Kommentare / Kommentar schreiben
Uta Serwuschok / 21. Mai 2009
…und darum muss ich Ihnen noch meine Freundin Ellen vorstellen. Sie entwirft und fertigt für uns die kabarettistischen Kostüme.

Ein Bild von mir und Hellen
Ellen hat das, was man goldene Hände nennt. Sie ist Gewandmeisterin im Theater und bastelt schöne “Hingucker”. Von ihr sind der Briefkasten, meine Ausstattung für Cayenne und Thomas Kleid innerhalb dieser Nummer. Was ich an ihr so mag, ist ihre hohe Sensibilität, die sie unserem Genre entgegenbringt. Sie hat das, was man so dringend bei uns braucht. Den Blick für die witzigen Details. Fast alle Kostüme, die schräg sind, sind durch Ellen entstanden.
Mit einer Ausnahme.
Ingolf, der in der Nummer „Cayenne“ im Lack daher kommt, wurde von uns in einen Sexshop geschickt. Damit er das richtige für seine Bühnenfigur findet. Noch nie hatten wir so schnell ein Ausstattungsstück zu den Proben vorliegen und das gewagte Lackensemble machte uns baff. Was für Mut und was für Träume wir wohl in uns tragen.
Über den Einkaufsbummel im Erotikshop schweigt Ingolf sich bis heute aus. Dabei sind wir alle so neugierig. Wir, das sind alle Beteiligten an dem Programm „Briefkästen weinen nicht“. Und natürlich Sie, liebes Publikum. Wir freuen uns darüber, dass Sie bei uns reinschauen. Und damit meinen wir nicht nur unser Theater, sondern auch diesen Blog.
keine Kommentare / Kommentar schreiben
keine Kommentare / Kommentar schreiben