Uta Serwuschok / 08. Mrz 2010

Hör' nicht auf deine Frau News

Frauentag - eine kleine Ostalgie

Hallo, Mädels, wir haben heute unseren Ehrentag. Bislang hat mich noch kein Mann angerufen und gratuliert. Früher war das anders. Da haben in den Brigaden die Männer Spalier gestanden und mit einer Kunstnelke die Frauen zum Schichtbeginn erwartet. Dann gab es immer vom Direktor eine Rede über den Wert der Frau, was sich offiziell auf die arbeitende Kollegin bezog. Allerdings ist nachgewiesen, dass auch im Sozialismus Mann und Frau noch mehr voneinander wussten, als die zu erbringende Norm.

Erinnert ihr euch, dass in allen Zeitungen das Gesicht von Erich Honecker uns anguckte und darunter war ein Brief an uns Weiber. Die Anrede war immer: “Liebe Genossinnen (die wurden immer zuerst genannt), liebe Frauen und Mädchen …”

Was haben wir darüber gelacht. Aber ehrlich, ein Stück Ehre ist nicht schlecht. Und wenn wir auch über die in den Betrieben gedeckten Kaffeetafeln gelacht haben, so war es doch auch anheimelnd. Damals wussten wir, ohne uns geht gar nichts. Das war für das Selbstvertrauen gar nicht so schlecht. Und irgendwie waren sie süß, die Männer, wenn sie für uns den Tisch mit Kuchen gedeckt hatten und Kaffee einschenkten. “Karla, willst du noch einen Kaffee?”  Karla wollte. Nicht nur den Kaffee, sondern auch den Kaffeelikör. Und so kam es, dass am 8. März grölende Arbeiterinnen und Akademikerinnen durch die Innenstadt zogen. 

Es ist eigentlich keine Ostalgie. Nein, es ist ein kleiner Wunsch, dass diese belächelte sozialistische Tradition beibehalten bleibt. Jungs, wir lassen uns gerne reinen Wein einschenken und mit Delikatessen verwöhnen. Unbescheiden wir wir sind, nehme wir das komplette Programm. Denn eins wollen wir alle. Geliebt und beachtet werden. Das tut der 8. März immer noch. Auch wenn die Verhältnisse sehr anders geworden sind. Und immer noch wünschen wir uns nichts sehnlicher, als dass die männlichen Zweibeiner bei uns sind. Sie können ja nichts dafür, dass der 8. März nur für Frauen ist. Jungs, ihr seid gerne eingeladen. Zum Internationalen Kampf- und FEIERTAG.

PS: Es gibt Chefs, die kommen mit ihren Mitarbeiterinnen zu uns ins Kabarett. Um Frauentag zu feiern! Das sind uns die Liebsten. Und ihr glaubt gar nicht, wie schön das aussieht: So ein Chef (als Hahn im Korb) mit seinen hübsch heraus geputzten, fröhlichen Büromiezen.


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Uta Serwuschok / 05. Mrz 2010

Hör' nicht auf deine Frau

Wie hält man einen Mann?

Artgerecht! Mädels, das ist das Geheimnis unserer Mütter und Großmütter. Es stammt aus der Zeit, wo die Welt noch in Ordnung war und die Frauen unter den Männern standen. Die Zeit der Sklavenhaltung also.

Macht euch keine Waffel, wenn das manchmal mit dem “Faultier” zu Hause nicht klappt. Unser Lied ist eine hilfreiche Gebrauchsanleitung im Umgang mit den Männern.

Ihr hört von unserer neuen CD den Titel “Artgerechte Haltung”. Gesungen wird das Lied von mir, der Uta-Moni. Es begleiten mich drei zauuuuuuuuberhafte Männer. In alphabetischer Reihenfolge sind das Ingolf :-) , Knut :-) und Thomas :-) .

Viel Spaß. Lebendig sehen und hören könnt ihr das in dem Programm “Hör nicht auf deine Frau” am 8. März.


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Uta Serwuschok / 02. Mrz 2010

Hör' nicht auf deine Frau

Hurra, unsere CD ist da

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Hör nicht auf deine Frau – eine Aufnahme der Vorstellung vom 17. Oktober 2009

Heute, am 2. März 20010, nahm ich um 10.28 Uhr unsere CDs in Empfang. Sie kamen als Palette direkt in unser Büro gerollt und ließen mein Herz höher schlagen. Sie sieht nicht nur schön aus, sondern ist auch ein sehr anspruchsvolles Produkt. Hit auf Hit ist zu hören und außerdem kann man zum Frauentag damit den weiblichen Zweibeinern eine große Freude machen. Denn der Titel sagt alles: “Hör nicht auf deine Frau”. Die CD kostet 10 Euro und wartet auf unsere Fans, damit aus allen Wohnzimmern, Autos und Geschäften die Lieder von SanfWut erklingen.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei meinen Ensemblemitgliedern Thomas, Ingolf, Knut und Thomas Hauf (dem Tontechniker) für die gute Zusammenarbeit. Ein Dank geht auch an Ulrich Doberenz vom Verlag Löwenzahn und dem freundlichen Lieferanten, dessen Mitarbeiter sich gerne für uns abgeplagt hat. Er ist nämlich Kabarettfan und kannte uns bislang noch nicht. Stellt euch das mal vor! Ändert sich natürlich. Auch er schlägt jetzt bei uns in der Mädler-Passage auf. Getreu der Joghurtwerbung: Irgendwann kriegen wir euch alle.


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Uta Serwuschok / 04. Jan 2010

Hör' nicht auf deine Frau News

Angekommen im Jahr 2010

Na, seid ihr alle gut reingerutsch?  Wir von Sanftwut können das zumindest behaupten. Und weil wir im letzten Jahr so fleißig waren, machen wir erst einmal ein paar Tage Urlaub. Aber wirklich nur ein paar Tage. Besonders wertvoll sind die freien Abende. Da kann man herrlich mit Freunden klönen und das schon ab 19.00 Uhr. Sonst, wenn man erst nach der Vorstellung Partys besucht, sind alle Gäste schon angegammelt und manch einer erkennt dich gar nicht mehr. Wir können ins Kino gehen, in die Kneipe oder uns auf dem Sofa einkuscheln. Die Schminke bleibt unberührt und das Theater geschlossen. Aber bevor wir den Vorhang wieder öffnen, möchten wir uns bei den Fans bedanken, die uns im Jahr 2009 treu zur Seite standen. Und wir bedanken uns besonders bei jenen Freunden, die bei einem Hilferuf für ein Foto oder Requisit sofort einsprangen und die bei Problemen immer ein offenes Ohr haben. Jene Wegbegleiter, die meist ganz ganz still in unserer Nähe sind und das Rampenlicht scheuen. Ohne sie wären wir manchmal aufgeschmissen oder im Herzen um einiges ärmer. Danke euch allen, die wir so zuverlässig an unserer Seite wissen.

Eure Sanftwütigen

Und ab 08. Januar geht es wieder los mit: “Hör nicht auf deine Frau”


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Uta Serwuschok / 18. Dez 2009

Hör' nicht auf deine Frau

Hör nicht auf deine Frau

Dieses Lied ist ein Liebeslied für uns Mädels. Der Texter und Autor Thomas Störel hat mir das ausdrücklich noch mal versichert. Eigentlich wollte er schreiben „Hör immer auf deine Frau“, aber da klappte das leider mit den Silben und den Noten nicht. Darum müssen wir da etwas zwischen den Zeilen lesen. Aber das kennen wir Ossis ja. Und wer überhaupt nichts Positives erkennt, der sollte es so machen, wie die Indianer. Wenn die hören wollten, wann ein Zug naht, dann haben die immer ihre Ohren an die Schienen gelegt.

Lieben Frau von Herzen, Thomas Störel und Knut Ratzlaff (Foto: W. Dütthorn)

Lieben Frau von Herzen, Thomas Störel und Knut Ratzlaff (Foto: W. Dütthorn)

Also, in unserem Fall sollten die Frauen mit ihre Ohren (denen am Kopf) ganz dicht an den Bildschirm gehen. Ganz dicht. Dann kriegen sie schon mit, wie gut Man(n) es mit uns meint.

Es singen und spielen: Thomas Störel und Knut Ratzlaff
Zu hören am 4. Advent in unserem Theater.


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