Uta Serwuschok / 16. Dez 2009

Hör' nicht auf deine Frau

Heiße Schlachten um das heiße Klima

Hab ihr gesehen, wie die sich in Kopenhagen beim Klimagipfel pochen? Ist das aufregend. Früher hat man sich wegen einer Frau gekloppt oder wegen Geld. Heute ist es das Klima. Dabei weiß doch jeder, dass man mit Hass und einem glühenden Schädel niemals glühende Kohlen aus dem Ofen holen kann. Und glühen tut unsere Erde ganz schön. Ein ganz heißes Eisen ist die.
Die Klimabetonköpfe sollten sich ein Beispiel an SanftWut nehmen. Wir haben eine Nummer zum Klimawandel geschrieben. Die ist lustig und jeder weiß, dass Humor sich mehr Gehör verschafft, als Randale. Das Lied Klimawandel” ist im Programm “Hör nicht auf deine Frau”. Das spielen wir zum Beispiel am 20. Dezember um 20.00 Uhr. Ja, wir wissen, das ist der 4. Advent. Aber der Klimawandel sollte ruhig Anlass zu einem Kabarettbesuch sein. Ansonsten habt ihr hier unser Hörbeispiel.

Es singen: Uta und Ingolf Serwuschok musikalisch begleitet von Thomas Störel und Knut Ratzlaff

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Uta Serwuschok / 02. Dez 2009

Hör' nicht auf deine Frau News Programme

Eilmeldung

+++Besuchen Sie uns am 4. Advent.+++ +++Wir spielen: “Hör nicht auf deine Frau- mit Ramba-Samba und Holadrio”+++ +++Wir freuen uns auf Sie am 20. Dezember 20.00 Uhr.+++

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Uta Serwuschok / 02. Sep 2009

Hör' nicht auf deine Frau

Ein kleines großes Gastspiel in Borna

Wir wissen, unser Blog ist etwas verwaist. Das liegt daran, dass stets in den Sommermonaten die Proben zum neuen aktuellen Programm laufen. Parallel dazu finden die Vorstellungen statt. Und am Sonntag hatten wir noch zusätzlich ein Gastspiel in Borna mit dem Programm „Hör nicht auf deine Frau“.
Ich stöhnte schon, dass mir Zeit für das Lernen der Texte fehlte und fühlte mich insgesamt vorher eher gestresst. Aber als Monika und Wolfgang U. Schütte mich mit ihrem Auto abholten und wir uns auf den Weg nach Borna machten, fühlte ich mich wohl.
Wir aßen vor der Vorstellung noch einen großen Eisbecher und besuchten die umgesetzte Kirche von Heuersdorf. Langsam fand sich das Ensemble ein und pünktlich um 18.00 Uhr begann die Vorstellung.
Sie lief fantastisch und trotzdem wir bei den Tänzen auf dem glatten Bühnenboden schlitterten und sich das Klavier so ganz anders anhörte, war es ein Heimspiel. Es stimmte eben alles. Vielleicht lag es daran, dass wir und der Veranstalter uns schon lange sehr mögen. Vielleicht lag es daran, dass wir Spieler in guter Stimmung waren und so wunderbar durch Udo unseren Tourneetechniker und Dirk unseren Kneiper versorgt wurden. Es war wie bei Muttern. Einfach nur schön.
Es gab stehende Ovation, die wir gern zurück geben an das aufgeweckte Publikum und unsere Betreuer.
Veranstalter war das Institut zur Bewahrung der sächsischen Mundart der Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Sparkasse Leipzig. Ein langer Titel. Am besten gefällt mir daran das Wort „Bewahrung“. Wir möchten diese Kontakte nämlich auch bewahren. Ganz besonders die zu Monika und Wolfgang U. Schütte, die unsere Kunst so in Ehren halten und uns menschlich so nah sind.
Danke euch beiden und danke auch an alle meine Mitstreiter an diesem Abend.

v.l.n.r. Udo Hampe, Tourneetechniker, Knut Ratzlaff (Gastpianist) Thomas Störel, ich – Uta Serwuschok, Monika Schütte, Wolfgang U. Schütte und vorn Ingolf Serwuschok (Foto: serwu)

v.l.n.r. Udo Hampe, Tourneetechniker, Knut Ratzlaff (Gastpianist) Thomas Störel, ich – Uta Serwuschok, Monika Schütte, Wolfgang U. Schütte und vorn Ingolf Serwuschok (Foto: serwu)

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Uta Serwuschok / 15. Jun 2009

Hör' nicht auf deine Frau

Er nannte uns Pappnasen:
mdr Figaro zu Besuch bei SANFTWUT

Es gibt Kunstkritiker, da würde man keine Träne weinen, fände man die eines Morgens als Leiche im Gemüsegroßhandel. Von einer Melone erschlagen. Diese Rachegelüste sind weltweit allen Künstlern bekannt. Denn es gibt Kritiker … reden wir nicht darüber.

Wir hatten am Samstag einen zu Gast, über den wir gerne reden möchten. Uns beehrte Harald Pfeifer vom MDR Figaro. Er saß vor uns mit seinem Aufnahmegerät und war während der Vorstellung mit seiner Technik beschäftigt. Dennoch tat er das, was er immer tut. Er hörte aufmerksam zu. Er bildete sich seine Meinung über das, was auf der Bühne geschah. Die schlechten Kritiker, liebe Blogleser, haben eine Erwartungshaltung, vielleicht die ihrer Oma, und erfüllen wir diese nicht, dann sieht es schlecht für uns aus. Wenn diese Betonköpfe dann noch von Profilsucht geplagt sind, kräht förmlich der Verriss aus der Zeitung. Aber daran haben sich weltweit alle Künstler gewöhnt. Diesen Kritikern hört man nicht mehr zu. Man liest sie nicht einmal mehr.

Wer interviewt hier wen?

Wer interviewt hier wen?

Harald Pfeifer, den ich persönlich seit Anfang der 80er Jahre kenne, ist kein Betonkopf und schon gar nicht profilsüchtig. Er schaut genau hin und darum ist es auch kein Wunder, dass er seine Technik am Samstag zu dem Programm „Hör nicht auf deine Frau“ in der ersten Reihe aufschlug. Er hatte sich eine Bemerkung von mir in seinem Kopf notiert. Die nämlich, dass SANFTWUT 2010 sein zwanzigjähriges Jubiläum feiert. Also kam er und nahm eines der wichtigsten Programme von uns zur Kenntnis. Ein Programm, das 20 Jahre der „Musikalischen“ unter den Kabaretts würdigt. Harald weiß, mit Musik hat bei uns alles begonnen. Und er weiß auch, dass wir schon immer gerne das Publikum zum Lachen bringen wollten. So nannte er uns gleich am Anfang unserer Laufbahn „Die Pappnasen“. Er wusste damals schon, dass Musik mit viel Witz bei uns gepaart wird und war so gesehen, ein Visionär.

Die Pappnasen Ingolf Serwuschok, Thomas Störel, Uta Serwuschok sowie Gastpianist Knut Ratzlaff (v. li. n. re.) und Harald Pfeifer MDR Figaro (vorn re.)

Die Pappnasen Ingolf Serwuschok, Thomas Störel, Uta Serwuschok sowie Gastpianist Knut Ratzlaff (v. li. n. re.) und Harald Pfeifer MDR Figaro (vorn re.)

Dennoch wahrte er uns gegenüber immer eine kritische Distanz. Am Anfang grämte uns der Begriff Pappnasen. Aber es ist ein Zeichen von Achtung zwischen Kritiker und Künstlern, dass wir heute diesen Titel lustvoll vor uns hertragen. Zwischen Harald und uns ist das so eine Art Parole. Nun also würdigt er unsere Arbeit mit 10 Minuten im MDR Figaro. Wenn der Sendetermin feststeht, dann setzen wir ihn in diesen Blog. Und in den nächsten Tagen schreiben wir mehr über das Programm „Hör nicht auf deine Frau“. Auf den Kritiker Harald Pfeifer hören wir schon. Wir wissen, er hat Substanzielles zu sagen. Und er soll bitte nicht von einer Melone erschlagen werden.

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