Uta Serwuschok / 24. Nov 2009
Heute hau'n wir auf die Pauker
Ein Transparent für die Studentenproteste
Hallo Frau Schahwan, bidde machen sie den Schwahn. Und zwar den von Scheigowski.
Ihr 9 beh
Uta Serwuschok / 24. Nov 2009
Heute hau'n wir auf die Pauker
Hallo Frau Schahwan, bidde machen sie den Schwahn. Und zwar den von Scheigowski.
Ihr 9 beh
Uta Serwuschok / 24. Sep 2009
Heute hau'n wir auf die Pauker
Es ist bei Premieren üblich, dass Freunde kleine Geschenke bringen. Das geht vom Kaffeelöffel, über selbst gemachte Konfitüre ,Pantoffeln, bis hin zu wunderschönen Blumensträußen. Ein Geschenk fiel bei “Heute haun wir auf die Pauker” aus dem Rahmen, weil es besonders originell war. Susi Störel überreichte mir und Thomas ein Zeugnis.
Während Thomas mit etwas hängenden Ohren da saß, weil er mit seinen Noten nicht einverstanden war, jubilierte ich. Noch nie hatte ich so gute Kopfnoten. Und so eine positive Beurteilung. Bei den Naturwissenschaften kam ich nicht so gut weg. Aber ich sagte Susi, das ginge für mich in Ordnung. Dennoch, Pointen haben sehr viel mit Mathematik zu tun. Mit meiner 3 - in Mathe käme ich auf der Kabarettbühne nicht weit.
Denn Kabarett arbeitet nach eigenen Gesetzmäßigkeiten und im Sekundentakt. Was so leicht auf der Bühne daher kommt, ist in Wahrheit ein exaktes Kalkül. Tatsächlich rechnen wir uns ganz genau aus, wann man auf den Punkt die Pointe setzt. Sätze, die vor einer Pointe stehen, ordnen sich dieser Wirkung unter. Würde man unsere Arbeit tatsächlich analysieren, wären viele Naturwissenschaftler über die Nähe zu uns verwundert.
Naturwissenschaften sind für mich immer ein Buch mit sieben Siegeln gewesen. Aber heute fühle ich mich diesen Gesetzmäßigkeiten sehr verbunden. Also, die 3 - in Mathe von Susi ist vielleicht nicht ganz gerecht, schaut man auf das, was wir machen. Aber meine Freude über das Zeugnis ist ungetrübt.
Und soll mir noch mal einer sagen, dass Kopfnoten wie Fleiß, Mitarbeit, Ordnung und Betragen nicht wichtig sind für unser Leben. Fleiß und Mitarbeit sind magische Worte, sieht man auf die hohe Zahl jener Menschen, die sich bei den Arbeitsagenturen melden müssen. Denn ich glaube schon lange nicht mehr den arroganten Bemerkungen einiger Mitmenschen, dass der, der will, auch Arbeit findet. Berühmtestes Beispiel sind die Opel-Werke europaweit. Soll mir einer sagen, dass man diesen Leuten,die tagtäglich ihre Arbeit sorgfältig verrichten, schlechte Kopfnoten geben kann. Mit Sicherheit nicht. Denn wer in dieser Industrie in Lohn und Brot steht, hat eine hohe Arbeitsmoral. Sonst könnte man da nicht überleben.
Um so mehr betrüben mich die Nachrichten über die Wirtschaft und ich werde das Gefühl nicht los, dass ich vor der Bundestagswahl nicht so gute Kopfnoten an die etablierten Parteien verteilen kann. Da landen alle ziemlich weit hinten. So ab 5 aufwärts. Gut, in Sport bekommen sie alle eine Eins. Denn ihre Leistung beim Absolvieren von Wahlveranstaltungen ist beispielhaft. Wie sagt ein alter Spruch so schön: Was man nicht im Kopf hat, hat man in den Beinen.
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Uta Serwuschok / 22. Sep 2009
Heute hau'n wir auf die Pauker

Einfach nur Danke (Foto: serwu)
Liebe Mitstreiter am Programm “Heute haun wir auf die Pauker”.
Es ist mir ein tiefes Bedürfnis, euch ganz herzlich für die Arbeit, die ihr hinter der Bühne für uns geleistet habt, zu danken. Namentlich sollen erwähnt sein: Anne-Kathrin und Silvia, Bojko und Dirk, Ute und Ingolf, Jaqueline und Ingo, Udo Hampe, Herr Keller und meine beiden Freundinnen Ellen und Ellen.
Und ein ganz besonders dickes Lob oder auch Bienchen geht an dich, lieber Thomas, für all die witzigen, klugen Texte und die wunderbare Musik.
Unser Dank gilt auch der Stadt Leipzig für die gewährte Projektunterstützung.
Möge diese Produktion viele Zuschauer finden, denn Bildung geht uns alle an.
Eure Uta
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Uta Serwuschok / 20. Sep 2009
Heute hau'n wir auf die Pauker
Was für ein schöner Tag. Die Sonne scheint. Sie wärmt die Natur und unsere Seelen. Ich fühle mich gut, denn wir haben mit dem neuen Programm “Heute haun wir auf die Pauker” schon drei erfolgreiche Vorstellungen hinter uns.
Aber eine Premiere ist immer etwas Besonderes. Und sie ist immer wieder das gleiche Spiel. Am Einlass stehen unsere Mitarbeiter, die sich hübsch herausgeputzt haben. Sie haben die Gästeliste ausgebreitet und freuen sich auf das Publikum. Wir erwarten Menschen, die uns mögen. Es kann also eigentlich nicht viel passieren. Wir Spieler sind dennoch sehr aufgeregt. So bekommen wir auch nichts von all dem mit, was sich vor der Vorstellung im Theatersaal abspielt. Blumen werden unter die Sitzbänke geschoben, Geschenke abgegeben, viele Bekannte treffen sich seit langem wieder und plauschen gemütlich. Die Zuschauer bilden eine große Familie. Man redet über den Urlaub, über Einkäufe, besondere Ereignisse wie Geburten der Enkel, über neue Jobs oder über den neuen Computer. Dann klingelt es. Im Saal wird es still. Und hinter dem Vorhang erheben sich zwei Spieler von ihren Plätzen. Sie atmen noch einmal kurz durch und dann, dann betreten sie die Bühne, um das neue Programm “Heute haun wir auf die Pauker” offiziell der Spielzeit 2009/2010 zu übergeben.
Aber bis dahin müssen noch fast 7 Stunden vergehen. Ich nehme jetzt mein Fahrrad und düse durch die Sonne. Ich werde jeden Strahl tanken und speichern, damit heute Abend 19.00 Uhr alles gut läuft. Wir und das Publikum haben eine erfolgreiche Premiere verdient. Ich drücke uns allen die Daumen.
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