Uta Serwuschok / 22. Mai 2011

Und ewig bockt der Mann(i)

“Und ewig bockt der Manni” – Dienstag und Samstag bei Sanftwut

Moni und Manni als Supperschtars (Foto: serwu)

2008 im Frühjahr hatte dieser Publikumserfolg seine Premiere. Als wir das Programm vorbereiteten, da zweifelte keiner am Gelingen, denn Moni und Manni bestritten einen ganzen Abend mit einer Auswahl besonders schöner Nummern vergangener Jahre.
Es enstand eine regelrechte Parade beliebter Lieder, Szenen und Solonummern der beiden Volksfiguren.

Solche Highlight-Programme sind meist locker gebaut und man erinnert sich als Publikum an die “Renner” oder an die wunderschönen Kostüme, die bei “Ewig bockt der Manni” zu sehen sind. Besonders Manni nutzt den Abend als Laufsteg seiner Mode-Kreationen. Zum Gaudi aller! Aber Manni hat einen Konkurrenten, wenn es um die Gunst des Publikums geht!

Ein kleines Büchlein, aus dem Programm “Pantoffelhelden an die Macht”, wird zum heimlichen Star des Abends. DAS POESIEALBUM. Heute sagt man dazu auch Freundebuch. Aber Manni nennt es schlicht und einfach “das Bosie”.

Das “Bosie” wird in das Publikum gegeben damit die Leute ihre Gedanken reinzuschreiben. Vor dem Finale wertet Manni die neuen Sprüche des Publikums im Theatersaal aus. Es macht Laune, die “Weisheiten” öffentlich zu machen und unter das Volks zu bringen. Da gibt es ernst gemeinte Verse über das Leben oder wir Spieler bekommen Komplimente. Am schönsten sind jene Kommentare, die Moni und Manni aufs Korn nehmen.

Bosie

Große Kunst im "Bosie"

So entsteht eine witziger Dialog mit dem Publikum und wir haben obendrein dazu eine wertvolle Erinnerung.

Wer also zu “Ewig bockt der Manni” kommt, sollte im Gepäck auch einen kleinen Spruch für uns haben. Ein Stift ist auch nicht schlecht. Denn das Publikum klaut immer die Kulis, die an dem Album hängen. Oder wir verbummeln sie. :-) Wie auch immer, nichts suchen wir mehr, als etwas zum Schreiben.

Es gibt viel zu sehen und auch Sanftwuts Vorliebe, Choreografien und Lieder mit dem Publikum gemeinsam zu gestalten, kommt nicht zu kurz.

Wir freuen uns auf euren Besuch und versprechen: wie geben unserem Affen Zucker.

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Uta Serwuschok / 21. Mai 2011

Kabarett zum Brüllen News

Isabelle und ihre vielen Kosenamen

In unserem Programm “Kabarett zum Brüllen-20 Jahre Deutsche Gemeinheit” steht zu Beginn des Programms die Nummer “Isabelle – Lehrstelle”. Moni und Manni freuen sich darüber, dass sie für ihre etwas schlichte Tochter Isabelle endlich eine Lehrstelle gefunden haben. Sie lernt in einer “Mittagessenbude” (wie Manni sagt) das Essen in die Assiette zu pressen. Innerhalb der Nummer erfolgt durch Ingolf der Auftritt als Isabelle, zur Freude der Zuschauer, da Ingolf mit seinem Outfit sehr witzig aussieht. Manni zeigt sich überrascht, seine Isabelle plötzlich zu sehen und begrüßt sie immer mit neuen Kosenamen.

Sein beliebtester Spruch ist: “Isabelle, mein kleines Federvieh, was machst du denn hier?”

Aber natürlich variiert Manni seine Kosenamen. Zu Zeiten des Dioxin-Skandals rief er immer begeistert aus: “Isabelle, mein dioxinverseuchtes Federvieh, was machst du denn hier?” Ein anderes Mal ist Isabelle sein “Handfeger” und gestern Abend war Manni besonders liebevoll und sagte: “Isabelle, mein runder Glückskeks”….

Für die Zuschauer ist natürlich nicht zu erkennen, wie der “runde Glückskeks” unter seiner kunterbunten Perücke grinst und wie man auch als Spieler immer wieder kurz die Luft anhält, weil man nie weiß, was sich Manni wieder einfallen lässt.

Die Leute jedenfalls freuen sich über die beiden “Vögel” da oben auf der Bühne und ich freue mich hinter dem Vorhang, weil eben kein Abend ist wie der andere. An solch kleinen improvisierten Szenen erkennt man die Fantasie der Spieler und man weiß um den Wert abendlicher Bühnenarbeit. Weil man dem Publikum so nah kommt.

Handfeger oder Federvieh-Isabelle muss viel ertragen

Fernsehstars haben uns vielleicht Berühmtheit voraus. Aber die fröhlichen Gesichter des Publikums in Anbetracht solcher Dialoge zwischen Manni und Isabelle können die Stars niemals erleben. Das geht nur bei Kleinkunst vom Feinsten. Wie bei uns eben. :-)

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Uta Serwuschok / 15. Mai 2011

Kabarett zum Brüllen News

Geliebtes Publikum!

Dieser Schal wäre die Alternative gewesen!

Manchmal ist ein Abend bei Sanftwut mehr, als nur eine Begegnung vom Publikum als anonyme Gruppe. Manchmal sind es Gesichter, die man einfach nicht vergisst. Du schaust auf einen Zuschauer und weißt, mit dem hast du es heute ganz besonders zu tun. Manchmal können das grimmige Gesichter sein, wo du unendlich viel Ehrgeiz aufwendest, um die Mundwinkel nach oben zu bekommen. Und manchmal ist es auch eine spezielle schräge Lache oder ein verliebtes Pärchen, das nicht voneinander lassen kann.

Gestern hatten wir gleich zwei spezielle Gäste. Eine junge Frau, die in der ersten Reihe saß und bei gefühlten 30 Grad im Saal eingehüllt in ihrem Mantel saß. Wir amüsierten uns als Spieler fortwährend über diese eingemummlte Person und ich habe schon überlegt, ob sie krank ist oder ob wir so eine Kälte von der Bühne verbreiten, dass sie sich so einpackt. Allerdings schenkte sie uns hin und wieder ein Lächeln und so verwarf ich den Gedanken, das könnte was mit uns zu tun haben. Dann, bei der “Arthrose”, also 10 Minuten vor Schluss der Vorstellung, legte sie plötzlich den Mantel ab und Manni sagte in seiner trockenen Art: “Ach, jetzt legst du ja doch noch den Mantel ab. Sollen wir dir einen Schal bringen?” Ihr müsst wissen, wir haben einen sehr dicken, langen bei den Requisiten liegen, der in “Hör nicht auf deine Frau” zum Einsatz kommt. Aber da wir froh waren, dass sie doch noch mit uns warm wurde, unterließen wir diesen Spaß, der sonst auf ihre Kosten gegangen wäre.

Und dann hatten wir gleich einen Tisch weiter einen Jungen von ca. 11 Jahren mit seiner Mutter sitzen. Er war ein ganz aufgewecktes Kerlchen und offensichtlich ein Fan von uns. Er schaute strahlend, mit unglaublich großen Augen (Dichter würden sagen: Augen wie Kastanien)  zu uns auf die Bühne und war glücklich. Bei der ersten Nummer von Moni und Manni, die ihm schon wegen der Kostüme und unserer Aufmachung gefiel, frage ich die Zuschauer: “Wie heest das, wo die kleinen Bäume wachsen? (Gesucht wird das Wort “Schonung”.) Die Leute riefen Baumschule und unser kleiner Fan mit den Kastanienaugen sagte trocken: “Fotosynthese”. Großes Hallo bei uns. Manni hatte ein weiteres Opfer “die Fotosynthese” gefunden und es wurde ein sehr schöner Abend für beide Seiten. Der Kleine hielt bis zum Schluss durch. Nach der Pause kuschelte er sich mal kurz bei seiner Mutti ein und am Ende lag er , ziemlich müde, quer über seinem Stuhl auf dem Schoß der Mutter. Aber er hielt sich wach und wollte sich nichts entgehen lassen.

Natürlich höre ich schon wieder strenge Leute sagen: ein Kind in dem Alter gehört ins Bett! Nö, wir finden, er war bei uns richtig. Denn es ist eine sehr große Auszeichnung, wenn Kinder alles verstehen und ihre Freude an unserer Kunst haben. Es sind die einfachen Ideen, die ihren Siegeszug beim Publikum antreten. Und einfach steht nicht für anspruchslos. Kinder haben dafür ein ganz besonderes Gespür. Sie wissen genau, was vom Herzen kommt.

Danke, du Smilie. :-)

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Uta Serwuschok / 12. Mai 2011

Kabarett zum Brüllen News

Freitag der 13. – und Sanftwut brüllt zum 100. Mal

Für manche Leute mag ja Freitag der 13. ein Grund sein, das Bett nicht zu verlassen, aus Angst, man könnte unter die Räder kommen oder anderes Pech erfahren.

Wir haben mit dem Tag keine Berührungsängste.

Ganz im Gegenteil. Moni, Manni und Isabelle spielen an diesem Tag mit Freuden auf. Denn es gibt die 100. Vorstellung vom Erfolgsprogramm “Kabarett zum Brüllen – 20 Jahre Deutsche Gemeinheit”.

Freuen sich auf die 100. - Moni, Manni und Isabelle

Wer also Lust hat, der soll kommen. Denn irgendwie ist so ein kleines Jubiläum auch etwas Besonderes. Hundert Vorstellungen! Das muss man erst mal schaffen.

Und wir drohen mit weiteren 100 Brüllern. :-)

Eure Sanfwütigen!

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Uta Serwuschok / 09. Mai 2011

Die Sippe auf der Schippe News

Tag der Huppdohlen und anderer tierischer Ereignisse

Heut ist ein wunderschöner Tag, denn wir Sanftwütigen machen mit Prof. Eulenberger (unserem geliebten Zootierarzt a.D.) einen Bummel durch den Leipziger Zoo. Wir sind schon schrecklich aufgeregt und werden mit Riesenohren den Ausführungen von “Eule” , so nennen wir Klaus Eulenberger liebevoll, lauschen.

Vorher aber haben wir Probe für das neue Programm “Die Sippe auf der Schippe”. Und da hält unsere Choreografin Prof. Silvia Zygouris Einzug. Sie wird mich und Dirk quälen. Mit solchen Tanzkommandos wie: “Tschaggaditschaggaditschagga” oder “blieje”. Na ja, wenn’s hilft, verwandeln wir uns eben wie jedes Jahr um die Zeit in Huppdohlen.

Eure tanzenden Zoobesucher Manni, Isabelle und  Moni! :-)

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