Uta Serwuschok / 03. Dez 2009

Weihnachtsmanni

Weihnachtsmanni

Haben Sie eine Ahnung, was am 27. Und 28. Dezember in der Stadt los ist? Da rennt ganz Leipzig in die Kaufhäuser und tauscht Geschenke um. Spargeltöpfe, Socken, Schlüpfer, Eierkocher, Briefbeschwerer und andere zauberhafte Gaben werden zurückgegeben. Mancher würde auch gerne seine Frau über den Verkaufstisch schieben. Aber da fehlt meist der Kassenbon. Also, die Tage nach dem Fest sind ziemlicher Stress. SANFTWUT kann da helfen. Mit der nachweihnachtlichen Vorstellung „Weihnachtsmanni“.

Echter Schocker!

Echter Schocker!

Unser Manni findet nämlich auch so manches unter dem Gabentisch. Aber alles Dinge, die Spaß machen. Thomas Störel, den wir alle nur als Manni kennen, weiß um die Probleme der Nachweihnachtszeit. Wenn Sie, liebes Publikum, lachen wollen, dann kommen Sie am 27. oder 28. Dezember zu SanftWut. Oder besser gesagt zu Manni, denn der wird so ganz ohne Moni seinem Affen Zucker geben. Gut, so ganz allein ist er nicht. Er wird an diesen beiden Abenden unterstützt von dem Pianisten Knut Ratzlaff. Ein Solo-Abend mit Thomas Störel und den schönsten Manni-Nummern der letzten Jahre.
Nicht verpassen!

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Uta Serwuschok / 02. Dez 2009

Hör' nicht auf deine Frau News Programme

Eilmeldung

+++Besuchen Sie uns am 4. Advent.+++ +++Wir spielen: “Hör nicht auf deine Frau- mit Ramba-Samba und Holadrio”+++ +++Wir freuen uns auf Sie am 20. Dezember 20.00 Uhr.+++

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Uta Serwuschok / 24. Nov 2009

Heute hau'n wir auf die Pauker

Respekt

In unserem Programm “Heute haun wir auf die Pauker” hat sich ein Lied viele Herzen der Lehrer und Eltern in diesem Land erobert. Als wir es im September zur Uraufführung brachten, wussten wir nicht, dass es eine Bildungsministerin in diesem Land gibt, die auf zynische Weise endgültig durch ihre neusten Pläne die Lernwilligen und Begabten aus sozial schwachen Familien von den Universitäten verbannt. Für Forschung und Entwicklung ein Inferno. Und für jene Lehrer, die hauptsächlich an den Schulen sozialer Brennpunkte arbeiten, die absolute Gewissheit, dass sie mit ihrem Bildungsauftrag allein gelassen sind. Für sie insbesondere ist dieses von Thomas Störel geschriebene Lied “Respekt”.

Es singen Uta Serwuschok und Thomas Störel.

Die Aufnahme erfolgte durch Thomas Hauf.


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Uta Serwuschok / 24. Nov 2009

Heute hau'n wir auf die Pauker

Ein Transparent für die Studentenproteste

Hallo Frau Schahwan, bidde machen sie den Schwahn. Und zwar den von Scheigowski.

Ihr 9 beh

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Uta Serwuschok / 24. Sep 2009

Heute hau'n wir auf die Pauker

Mein bestes Zeugnis und vom Wert der Kopfnoten

Es ist bei Premieren üblich, dass Freunde kleine Geschenke bringen. Das geht vom Kaffeelöffel, über selbst gemachte Konfitüre ,Pantoffeln, bis hin zu wunderschönen Blumensträußen. Ein Geschenk fiel bei “Heute haun wir auf die Pauker” aus dem Rahmen, weil es besonders originell war. Susi Störel überreichte mir und Thomas ein Zeugnis.

Utas Zeugnis

Utas Zeugnis

Zeugnis von Thomas

Zeugnis von Thomas

Während Thomas mit etwas hängenden Ohren da saß, weil er mit seinen Noten nicht einverstanden war, jubilierte ich. Noch nie hatte ich so gute Kopfnoten. Und so eine positive Beurteilung. Bei den Naturwissenschaften kam ich nicht so gut weg. Aber ich sagte Susi, das ginge für mich in Ordnung. Dennoch, Pointen haben sehr viel mit Mathematik zu tun. Mit meiner 3 – in Mathe käme ich auf der Kabarettbühne nicht weit.

Denn Kabarett arbeitet nach eigenen Gesetzmäßigkeiten und im Sekundentakt. Was so leicht auf der Bühne daher kommt, ist in Wahrheit ein exaktes Kalkül. Tatsächlich rechnen wir uns ganz genau aus, wann man auf den Punkt die Pointe setzt. Sätze, die vor einer Pointe stehen, ordnen sich dieser Wirkung unter. Würde man unsere Arbeit tatsächlich analysieren, wären viele Naturwissenschaftler über die Nähe zu uns verwundert.

Naturwissenschaften sind für mich immer ein Buch mit sieben Siegeln gewesen. Aber heute fühle ich mich diesen Gesetzmäßigkeiten sehr verbunden. Also, die 3 – in Mathe von Susi ist vielleicht nicht ganz gerecht, schaut man auf das, was wir machen. Aber meine Freude über das Zeugnis ist ungetrübt.

Und soll mir noch mal einer sagen, dass Kopfnoten wie Fleiß, Mitarbeit, Ordnung und Betragen nicht wichtig sind für unser Leben. Fleiß und Mitarbeit sind magische Worte, sieht man auf die hohe Zahl jener Menschen, die sich bei den Arbeitsagenturen melden müssen. Denn ich glaube schon lange nicht mehr den arroganten Bemerkungen einiger Mitmenschen, dass der, der will, auch Arbeit findet. Berühmtestes Beispiel sind die Opel-Werke europaweit. Soll mir einer sagen, dass man diesen Leuten,die tagtäglich ihre Arbeit sorgfältig verrichten, schlechte Kopfnoten geben kann. Mit Sicherheit nicht. Denn wer in dieser Industrie in Lohn und Brot steht, hat eine hohe Arbeitsmoral. Sonst könnte man da nicht überleben.

Um so mehr betrüben mich die Nachrichten über die Wirtschaft und ich werde das Gefühl nicht los, dass ich vor der Bundestagswahl nicht so gute Kopfnoten an die etablierten Parteien verteilen kann.  Da landen alle ziemlich weit hinten. So ab 5 aufwärts. Gut, in Sport bekommen sie alle eine Eins. Denn ihre Leistung beim Absolvieren von Wahlveranstaltungen ist beispielhaft. Wie sagt ein alter Spruch so schön: Was man nicht im Kopf hat, hat man in den Beinen.

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