Uta Serwuschok / 17. Mai 2010
Uta Serwuschok / 24. Apr 2010
Briefkästen weinen nicht Manni News
Warum nur der halbe und nicht der ganze Marathon? Nun, das liegt daran, dass der Freund von Manni, was der Wolfram Dütthorn ist, morgen nicht mitlaufen kann. Da gibt auch Manni nur die Hälfte. Das zeichnet eine echte Freundschaft aus.

Manni "schoggt" im Neanderthaler-Kostüm
Dennoch, es wird morgen wieder ein sportliches Großereignis in der Stadt. Lauter Marathonis und Mara-Tonnen (so nennt Manni die Frauen) wollen vom heimischen Publikum angefeuert werden. In der LVZ vom 22. April könnt ihr euch über die Laufstrecke und Straßensperrungen informieren. Über den Autoverkehr müsst ihr euch keine Gedanken machen. Der ist wie immer. Er wird weiträumig umgeleitet.
Macht es wie Moni. Schwingt euch aufs Rad. Bei dem Wetter!
Heute gibt es aber bei Sanftwut 17.00 und 21.00 Uhr “Briefkästen weinen nicht”. Da ist Manni als “Bauerwogger” unterwegs. “Bauerwogging” ist der Marathon für Rentner.
Uta Serwuschok / 16. Apr 2010
Heute hau'n wir auf die Pauker
Jawohl. Ich habe mich nicht an die vorgegebene Fahrtrichtung gehalten. Das war nämlich so: Wir hatten in Gohlis eine Umleitung und so mussten wir Kiezbewohner durch kleine Straßen schleichen und irgendwie sehen, wie wir mit der Situation klar kommen.
Nun hat die liebe Stadt sich überlegt, an der Ecke Ehrensteinstraße-Schumannstraße eine Änderung der Fahrtrichtung vorzunehmen. Anstatt mich in Richtung Stadt nach rechts abbiegen zu lassen, wollten sie mich „zwingen“ nach links zu fahren. Was bedeutete, dass ich wieder in Richtung Daheeme düsen müsste. So hat also die Uta-Moni sich gedacht, ihr Vögel, ihr könnt mich … nicht zwingen – und ist rechts rum.

Fahrverbot – e bissel wie im wilden Westen (Foto: serwu)
Was ich nicht wusste, war, dass gegenüber die Verkehrsaufsicht ihre Zelte aufgeschlagen hatte, um all diese ignoranten Menschen (wie mich eben) rauszufischen. Besser gesagt, zu notieren.
Als ich den Anhörungsbogen bekam, wollte ich erst eine Omi oder einen Opi verdächtigen. Weil ich glaubte, da hat einer zu viel Zeit gehabt und mich denunziert. Aber nein, es war die Stadt selbst, die offensichtlich genug Leute hatte, um sie für die renitenten Bürger abzustellen.
Liebe Omis und Opis in der Ehrensteinstraße: Verzeiht mir, dass ich euch in Verdacht hatte. Es war ein Vollzugsbediensteter der Verkehrsüberwachung.
Darum hat die Uta-Moni für euch ein Lied aus dem Programm „Heute haun wir auf die Pauker“ rausgesucht, was sich mit dem Thema beschäftigt. Es nennt sich „Fahrverbot“ und wurde geschrieben von Thomas Störel:
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Uta Serwuschok / 06. Apr 2010
Uta Serwuschok / 02. Apr 2010
Auszüge aus der Kritik von Steffen Georgi
“Jetzt ist der Manni von der Leine. Und was macht der, wenn Frauchen Moni ihn mal nicht mit einem kräftigen Ruck aus dem Unterholz der Einfältigkeit auf den Weg der Vernunft zurückzerrt? Er wandelt sich zum Supermanni und stemmt als solcher eben mal ein Bühnen-Programm. und das ist dann gar nicht mal so blöd, wie der Manni gerne aussieht. … Störel ist weitaus doppelbödiger und galliger, als der herzig lachende Saal glauben lassen möchte. Das zeigt sich schon zu Beginn, wenn Störel mit Kufiya und Bombengürtel die Bühne betritt, in den Zuschauerraum fragt, wie der anständige Deutsche sich einen anständigen Attentäter vorstelle und über die etwas andere Gewichtung des Begriffes ‘Bevölkerungsexplosion’ referiert. Typisch indes ist, wie Sstörel dann alsbald von der arabischen in die sächsische Diktion kippt. Um über Enkelin Jenny und ihren Kindergartenfreund mit Migrationshintergrund - Dschihad mit Namen - zu erzählen. Typisch, weil Störel ohne Stolperer zwischen Politik und Privatem, Satire und Klamauk tänzelt. Das eine mit dem Anderen verdaulicher macht bis hin zum gemeinsamen Singen mit Publikum (grenzwertig) und musikalischen Einlagen am Klavier, Gitarre oder Sprenggürtel-Xylophon (großartig).
Da zeigt sich dann auch, dass Störel zumindest in einem Punkt wirklich ganz Manni ist: Ein netter Kerl nämlich. Worin wohl dann auch beider Erfolgsgeheimnis liegt. Und dass ‘Super Manni’ ein Erfolg wird, daran besteht kein Zweifel.”
Die vollständige Kritik findet ihr in der LVZ vom 30. März im Kulturteil.
Und sehen könnt ihr diesen Soloerfolg am Ostersonntag, 20.00 Uhr in unserem Theater.
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