In aller erster Linie ein dickes Danke! Diese Lesung war für mich voller Überraschungen. Erstens glaubte ich, dass ich mit 20 “Hanseln” sitzen werde und ich überlegte, ob ich dazu ein paar Plätzchen oder einen Marmorkuchen backe. Als die Bestellungen auf 40 Personen anstieg, dachte ich, das wird wohl nichts mit den Keksen. Dann bekam ich Angst, dass Gäste kommen, die kein Dach über den Kopf haben und sich aufwärmen wollen. Denn es war ja der Eintritt frei. (Achtung! Dies ist keine Abwertung.) Und drittens vermutete ich, dass keiner weiß, dass es eine Lesung ist. Also terrorisierte ich unseren Kartenverkauf und fragte ständig, ob man auch darauf aufmerksam macht, dass ich lese. Allein! Meine Kollegen verleierten schon die Augen, wenn sie mich sahen. Ehrlich, ich glaubte zwar an mich, aber nicht an die Resonanz. Das Schönste an diesem Abend war also mein Publikum. Ich hatte das Gefühl, ihr habt alle mit daran geschrieben. Auch spielte ich sehr wohl mit dem Gedanken, immer wieder auch frei Schnauze einiges zu erzählen und die fertigen Texte zu verlassen. Aber auch hier hatte ich eher die Ahnung, dass mir dazu der Mut fehlt. Dass dann alles so schön lief, ist der auch der Verdienst von euch allen, die ihr gekommen seid.
Also, ich bedanke mich bei denen, die mir Mut für dieses Projekt gemacht und mich so liebevoll unterstützt haben.
So, jetzt gehe ich in den Schnee hinaus und Kaffee trinken zu meiner Freundin Ellen und ihrem Mann Helmut. Wenn ich zurück bin, schreibt euch eure Uta-Moni, warum sie sich so sehr darüber freut, wenn unsere Sportler auf dem Olympia-Treppchen stehen.
PS: Schade war, wir haben bei der Lesung nicht bemerkt, dass Manni uns einen Bloggruß geschickt hatte. Da wir immer auf das Eröffnungsbild zurück gegangen sind, war Manni leider nicht zu sehen. Aber ihr könnt den Gruß im Blog lesen. Wirklich hübsch.