Uta Serwuschok / 24. Jun 2011

Kabarett zum Brüllen Publikum

Guck mal, wie die lacht!

Wir spielten gestern “Kabarett zum Brüllen” und hatten ein sehr aufgewecktes Publikum. Die fröhliche Stimmung im Saal wurde ergänzt durch eine Frau, die durch ihr Lachen auffiel. Für mich klang das irgendwie ein bisschen wie Asthma oder wie ein Röcheln.
Als Ingolf sein Solo “Randgruppentherapie” sang, musste er mehrfach abbrechen, weil das Publikum mit der Frau mitlachte, so schräg klang das.
Beim Finale amüsierte sich Ingolf noch mal über “dieses Lachen”. Darauf hin antwortet Thomas: “Lachen nennst du diese Luftpumpe.”
Gaudi im Saal!
Ich glaube, die Frau hat jetzt ihren Spitznamen weg. Luftpumpe! :-)

Bei uns kann man gut lachen - manchmal wie eine Luftpumpe

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Uta Serwuschok / 25. Mai 2011

Freunde Mein Leipzig News Publikum

Die Orangs zeigen ihm die kalte Schulter! Mit Prof. Eulenberger durch den Leipziger Zoo

Moni und Manni prominent geführt von Prof. Eulenberger (Foto: serwu)

Sagen wir mal so: Professor Eulenberger, der langjährige Tierarzt des Leipziger Zoo ist insgesamt sehr beliebt. Bei Mensch und Tier. Doch bei Letzteren gibt es einige Arten, die genießen den Professor heute immer noch mit Vorsicht, obwohl er längst nicht mehr im Zoo tätig ist. Denn einige haben ein gutes Gedächtnis und erinnern sich noch sehr genau an das Glasröhrchen, mit dem sie oder Mitglieder ihrer Sippe „KO“ geschossen worden, damit Operationen und Untersuchungen stattfinden konnten. Ich meine, wer will schon, dass ein beliebter Tierarzt von einem Tiger angefallen oder von einem Affen geärgert wird.

Die Orang Utans im Leipziger Zoo zeigen Prof. Eulenberger die kalte Schulter (Foto: serwu)

Die Menschenaffen haben ein außerordentliches Gedächtnis. Wer einmal mit einem medizinischen Folterinstrument ihr Territorium betrat, hat es danach nicht mehr so einfach. Bei den Gorillas musste Professor Eulenberger vermummt erscheinen, weil sie ihn sofort erkannten und die Flucht ergriffen.

Die Orang Utans zeigen ihm bis zum heutigen Tag die kalte Schulter. Sie sind irgendwie beleidigt drauf, wenn der ehemalige Tierarzt auftaucht. „Die vergessen nicht“ sagt er. Und irgendwie hatte ich das Gefühl, es stimmte ihn traurig. Verzeihen fällt also nicht nur den Menschen schwer, sondern auch den Menschenaffen. Warum wohl?

Es war ein sehr schöner Nachmittag. Nicht nur, weil die Informationen zu den Tieren und ihren Lebensbedingungen von einem Fachmann kamen. Sondern auch, weil wir Neues über die Pläne von Professor Eulenberger hörten. Er ist nämlich alles andere, als einer, der sich ausruht. Er ist umtriebig wie eh und je. Hält Vorträge, betreut Workshops, reist dafür um die halbe Welt und ist dabei, der Stadt Limbach-Oberfrohna einen Tierpark zu ermöglichen. Denn dies geht nur mit fachmännischer Anleitung und mit einem Mann, der sich in den weltweiten Zuchtprogrammen und Entwicklungen auskennt. Und der natürlich einen sehr guten Draht zum Leipziger Zoo hat. Nicht nur, weil es seine ehemalige Arbeitsstätte ist. Nein, dieser harmlos aussehende Mann hat es eindeutig auf einige Tiere abgesehen, die er zu gern für den neuen kleinen Tierpark einsacken möchte. Zum Beispiel so ein paar Flamingos könnten dem Professor sehr gut gefallen… für Limbach.

Es war sehr witzig an diesem Nachmittag zu hören, wie viele dieser Leipziger Zoobewohner aus der Sicht von Klaus Eulenberger auch sehr gut zu Limbach-Oberfrohna passen würden. Und wer weiß, ein paar wird er schon „abstauben“ können.

Objekt der Begierde – Flamingos (Foto: serwu)

Wenn man mit ihm durch dieses Kleinod von Leipzig schlendert, dann weiß man, dass alle Dinge, die gelingen, ganz wesentlich von den Menschen abhängig sind, die sich darum kümmern. Seine Beliebtheit ist mit seinem Fortgang aus Leipzig keineswegs gesunken. Wir konnten wunderbar beobachten, wie die Besucher sich nach ihm umdrehten „Maulaffenfeil hielten“ und sich freuten, ihn zu sehen.

Am Ende unseres Bummels saßen wir noch auf der Terrasse vom Marché und genossen die Sonne und diesen wunderbaren Frühlingstag. Und wir versprachen uns, nicht so lange zu warten, bis wir uns wieder sehen.

Maximal ein Jahr. Dann nämlich eröffnet der Tierpark von Limbach-Oberfrohna und Sanftwut gibt eine Benefizveranstaltung. Damit der Start leichter wird. Kleine Tiergärten brauchen eine Lobby. Limbach hat den besten Lobbyisten, den es gibt. Und wir von Sanftwut wünschen viel Glück.

Danke Professor Klaus Eulenberger! Oder dürfen wir Eule sagen?

Ingolf, was unsere Isabelle ist, hat mit seiner Kamera Impressionen von diesem Nachmittag festgehalten. Hier eine kleine Fotoshow für euch. Danke, Ingolf-Isabelle!

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Thomas Stoerel / 08. Mrz 2011

News Publikum

Zum Hundertsten!

Liebe Frauen und alle, die es werden wollen:

Wir Männer von SanftWut knutschen euch von ganzem Herzen ab und wünschen euch einen ersprießlichen Tag mit euren Beutelträgern!

Wer noch nichts vorhat: Für heute Abend gibt es noch ein paar wenige Restkarten für “Und ewig bockt das Weib!”…

Manni feiert den Frauentag auf seine Weise...

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Uta Serwuschok / 08. Feb 2011

Kabarett zum Brüllen Publikum

Unser Direktor Ingolf geht auf den Strich

Naja, nicht wirklich.

Aber, als ich heute Ingolf, was unser aller Isabelle ist, lobte, weil das Theater  gut besucht war, sagte er ganz trocken zu mir: “Ich hab ja auch gekeult wie eine Hafennutte!” :-)

So was sagt ein Direktor!  Und die Vorstellung war einfach klasse!

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Uta Serwuschok / 07. Feb 2011

Kabarett zum Brüllen Publikum

Sie trällern unsere Lieder noch auf der Straße – unser Publikum nach der Vorstellung

Häufig ist es so, dass ich nach der Vorstellung, wenn ich mich zur Tiefgarage begebe, auf unser Publikum treffe. Manchmal erkenne ich die Gesichter, weil sie direkt vor mir saßen. Und manchmal bekomme ich es mit, weil sie über unsere Nummern sprechen. Meist versuche ich mich unerkannt an ihnen vorbei zu schleichen. Nicht, weil es mir unangenehm ist. Oder ich Angst vor Kritik habe. Nein. Irgendwie fühle ich mich als Eindringling in ihre Erinnerungen des Abends. Aber es gelingt nicht immer, unerkannt zu bleiben. Und es kommt dann doch zu einem kurzen Plausch und ein paar netten Worten zum Abschied.

Samstag Nacht, wir hatten zwei wunderbare Vorstellungen hinter uns, lief ich hinter einer Großfamilie, die eben aus unserem Theater kam. Der Vater der Sippe, ein korpulenter fröhlicher Mann, sang laut und auch etwas falsch: “Mit Arthrose nach Athen”. Die ganze Familie war quietschvergnügt und plapperte über unsere Vorstellungen. Und immer wieder erhob sich Papas Gesang von der Arthrose.

Ich blieb hinter ihnen und hoffte, dass sie mich nicht entdecken. Was auch eine Weile gelang. Dann aber, als sie am Automaten der Tiefgarage standen, musste ich an ihnen vorbei und ganz klar erkannte mich einer. Was ich vermeiden wollte, passierte dann. Der Papa verstummte und alle guckten mich mit großen Augen an, als wäre ich eine Außerirdische. Ich winkte ihnen fröhlich und sie winkten zurück und die erstarrte Szene wurde wieder schlagartig lebendig. Papa sang nun weiter “Mit Arthrose nach Athen” und ich dachte, dass wir einen schönen Beruf ausüben. Weiß der Teufel, was sie als Familie im Alltag zu stemmen haben. An diesem Abend konnten wir ihnen eine große Freude bereiten.

Solche Erlebnisse entschädigen mich für meine Traurigkeit, die mich manchmal befällt, wenn ich meine Freunde am Samstag Abend nicht sehen und mit ihnen ausgehen kann. Dann schaue ich mit Neid auf jene, die nach einem Einkaufsbummel, umringt von Einkaufstüten, im Café sitzen, mit Freunden plaudern und die Seele in das Wochenende baumeln lassen.

Wenn andere in den Seilen hängen, da legen wir mit der Arbeit los. Aber es lohnt sich, wenn es dann nachts durch die Straßen schallt: “Mit Arthrose nach Athen”. Etwas schräg, aber mit ganz viel Herzblut.

Danke, lieber Papa, wo immer du auch wohnst. Komm bitte mit der ganzen Sippe wieder. Wir haben noch mehr solche Gassenhauer auf Lager und brauchen solche sonnigen Seelen wie dich. :-)

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