Uta Serwuschok / 16. Dez 2010

Hör' nicht auf deine Frau Publikum

Der Star des Abends: Sourie, die jüngste Zuschauerin von Sanftwut

Sie war der Star des Abends. Sourie. Ein winzig kleines Mädchen, drei Monate alt, mit großen Augen, welches bei seinen Eltern einkuschelt in den Armen lag. Direkt vor uns in der 1. Reihe. Als wir die Bühne betraten traute ich meinen Augen kaum. Aber sie schaute so interessiert zu uns, dass wir feixen mussten. Ihr gewinnendes Lächeln bestimmte die Vorstellung. Denn Sourie, so heißt diese süße Erdenbürgerin, hielt die ganze Vorstellung froh gelaunt durch. Gut, zur “Verfütterung” wie ihr Vater sagte, war sie mal kurzzeitig mit der Mama im Kneipchen, aber ansonsten: beinharte Zuschauerin. Da konnte man nicht meckern.

Wir sind immer sehr stolz auf unsere familiäre Atmosphäre und darauf, dass Großfamilien (Mama, Papa, Kinder, Oma, Opa, Hund und Katze) bei uns aufschlagen und sehr treue Fans geworden sind.

Sourie hat dem heute die Krone aufgesetzt und Sanftwut als familienfreundlich geadelt. So war das ein besonders schöner Abend für uns und Sourie. Sie ist nun geprägt fürs Leben von all dem Rhythmus und den Melodien, die sie hörte.

Sourie – unsere härteste Kritikerin…

Gut, es war kein Wiegenlied dabei. Aber ich glaube, das hat Sourie am besten gefallen. Dass sie nicht so ein olles braves Kinderlied hörte, sondern heiße Rhythmen. Da müssen sich Mama und Papa in Zukunft unterhaltungsmäßig was einfallen lassen. :-)

Ganz viel Glück für Sourie und für ihre herrlich unkomplizierten Eltern von den Sanftwütigen. Es war uns eine Ehre!

…zusammen mit den stolzen Eltern.

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Uta Serwuschok / 09. Dez 2010

Kabarett zum Brüllen News Publikum

Hü, Bimmel hü, ja hü – Blitzeis und ein blitzgescheites Publikum

Da stehe ich also gestern so nach Sechse (wie der Sachse sagt) an meiner Bimmelhaltestelle und warte. Nach einer Weile kommt ein Mann zu mir und fragt mich: “Haben Sie in den letzten 10 Minuten eine Bahn gesehen?”Ich: “Nee.”

Er: “Ich glaube es kommt auch keine mehr. Ich habe im Internet nachgesehen.” Da wir ja krisenerprobte Ossis sind, blieb ich erst mal bockig stehen. Plötzlich ruft es von der anderen Straßenseite. “Heute kommt keine Bahn mehr. Nicht eine einzige. Ganz Leipzig ist ohne Bimmel.” :-(

Ich war über meine Reaktion überrascht, denn ich lief einfach gen Stadt und kümmerte mich nicht weiter um die Sache. Die Luft war klar und mir war ebenso klar, dass wir mit größeren Publikumsausfällen zu rechnen hatten. Dem war auch so. Aber am Ende saß ein Trupp Unentwegter vor uns und war aus dem Häuschen. Wir hatten eine tolle Stimmung im Saal. Wir spielten “Hör nicht auf deine Frau” und der Raum füllte sich mit Melodien und Rhythmus. Draußen wechselte derweil der Eisregen in Schnee und als unsere fröhliche Meute das Theater verließ, war alles tief verschneit. Thomas, was unser Manni ist, lief nach draußen, um zu sehen, wie sich das Wetter entwickelt hat. Dann kam er zurück und rief fröhlich: “Draußen ist alles weiß. Es hat geschneit.”

Wirklich, gestern war so ein Abend, der uns nichts anhaben konnte. Trotz geschrumpfter Publikumszahlen, Eis und Schnee werde ich diese stimmungsvolle Vorstellung nicht vergessen. Und hätten wir alle gemeinsam die Nacht im Theater verbringen müssen, wäre das auch OK gewesen. Getreu dem Motto: “Wo man singt, da lass dich nieder!” hätten wir es uns ganz hübsch gemacht.

Aber wir kamen alle nach Hause. Und darum auch ein Dank an Thomas Sorge und sein Taxiunternehmen “KomTax”, das auch bei Schnee fährt. :-)

Und heute schneit es weiter. Wir spielen “Kabarett zum Brüllen”. Nur Mut!

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Thomas Stoerel / 29. Nov 2010

Freunde Manni Moni News Publikum

Moni hat Geburtstag

Hallo, alle Moni-Fans!

Denkt daran, heute hat die Beschützerin und Wohltäterin unseres Kabaretts Geburtstag! Die herzlichsten Glückwünsche von Manni und seinem Gefolge!

Moni als Kampfgruppengeneral beim Bürgerfrühstück

Moni als Kampfgruppengeneral beim Bürgerfrühstück

Ein Lied zur Gratulation findet ihr unter: Moni hat Geburtstag.

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Thomas Stoerel / 26. Nov 2010

Freunde Manni Mein Leipzig Publikum

Das Borsdorfer Gymnasium bei SanftWut zu Gast

Ende November 2010: 50 Schüler der siebenten Klassen erobern die Räume unseres Kabaretts und nehmen alles selbst in die Hand: Garderobendienst, Bühnentechnik, Kartenverkauf und natürlich die Schauspielerei auf der Bühne.

Wie das zustande kam?

Der Förderverein der Schule fragte mich, ob ich die Kinder bei ihrem „Methodentraining“ künstlerisch unterstützen könnte. Und so verbrachte ich mit eifrigen jungen Kabarettisten einen schönen Vormittag im Klassenzimmer, übte mit ihnen Sketche, die sie sich selbst ausgesucht hatten, und lud sie schließlich in unser schönes Haus ein, damit sie auf einer richtigen Bühne ihr Talent erproben können.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Eltern und Großeltern sitzen im Zuschauerraum und verfolgen amüsiert, was ihre Kinder auf die Beine gestellt haben!

Die Schule hat mir Fotos und ein Dankeschön geschickt: http://www.supermannihilfe.de/supermannihilfe.de/Schulprojekt.html

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Uta Serwuschok / 05. Nov 2010

Kabarett zum Brüllen Publikum

Trockener Humor des Publikums

Gestern suchte Thomas bei dem Programm “Heute haun wir auf die Pauker” nach dem Begriff Sextant. Er bereitet das vor, indem er erzählt, dass die damals so Geräte hatten, die so heißen wie diese schmutzigen Mädchen … so wird das Wortspiel Sex in die Runde geworfen. 

Weil Manni ein Schelm ist, fragt er dann einen im Publikum: “Mal ehrlich, was hättest du lieber im Auto? Ein Navi (Navigationsgerät) oder Sextanten?” Die Antwort: “Ich habe nicht so ein großes Auto.” :-)

Heute spielen wir: “Kabarett zum Brüllen – 20 Jahre Deutsche Gemeinheit”. Beginn 20.00 Uhr. Wir freuen uns auf unsere Fans.

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