Uta Serwuschok / 08. Aug 2009
Wenke Möhre
Das war unser Sommerlochfüller, der uns während unserer Abwesenheit voll und ganz zu vertreten in der Lage war. Klicken Sie drauf, um ihn sich anzuhören…
Uta Serwuschok / 08. Aug 2009
Das war unser Sommerlochfüller, der uns während unserer Abwesenheit voll und ganz zu vertreten in der Lage war. Klicken Sie drauf, um ihn sich anzuhören…
Uta Serwuschok / 24. Jun 2009
Manni hat einen neuen Kosenamen Das Publikum ist für uns jeden Abend eine Überraschung. Besonders bei Nummern, wo die Mitarbeit gefragt ist, lassen die Leute ihrer Kreativität freien Lauf. Gestern spielten wir “Und ewig bockt das Weib”. Manni zieht alle Register bei einer Nummer, die wir “Kosenamen” nennen. Er läuft durch das Publikum und provoziert die Zuschauer, ihre Kosenamen preiszugeben. Da tauchen dann solche Namen wie Schatz, Liebste, Murmel u. a. auf. Die Leute amüsieren sich und am Ende der Nummer sagt Manni: “Das muss schon passen mit den Kosenamen. Ich habe der Moni schon hundert Mal gesagt, die soll zu mir …” Mehr konnte Thomas nicht sagen, denn aus dem Publikum kam die Pointe:”Rambo sagen.” Die Leute lagen flach. Ich wartete hinter der Bühne auf mein eigentliches Stichwort. Aber Manni rief:” Moni komm raus, das ist nicht zu toppen!” So hat Manni jetzt einen zweiten Kosenamen: Rambo.

Manni unser Rambo
Uta Serwuschok / 12. Jun 2009
Bei SANFTWUT geht es zu wie überall in den Kabaretts. Man hat Tage, wo ganz viele Gäste kommen und dann wieder Tage, wo uns weniger besuchen. Da gibt es also leere Plätze und damit wir Kabarettisten mit dem Publikum viel Freude haben, sperrt unser Techniker Bereiche des Saals ab. Er versucht die Leute konzentriert als einen „Haufen“ zu setzen. Glauben Sie mir, das ist ein schweres Unterfangen, denn das Publikum ist ziemlich eigenwillig. Ja, man kann auch sagen: bockig.

Den Anweisungen dieses Herrn ist Folge zu leisten (Techniker Martin)
Gestern Abend schien unser Plan aufzugehen. Alle saßen eng beieinander und schauten ganz lieb aus der Wäsche. Die Absperrungen waren unberührt und Ingolf unser Theaterdirektor war vor Freude aus dem Häuschen. Endlich folgte das Publikum den Anweisungen des Technikers. Als wir jedoch nach der Pause auf die Bühne kamen, hatte sich ein Teil der Herde wieder selbstständig gemacht. Vorn waren plötzlich Plätze leer und vom abgesperrten Bereich feixten uns vier Augenpaare an. Allerdings haben sie die Rechnung ohne Manni gemacht.
O-Ton von Thomas (Manni): „Ihr denkt, ich seh euch nicht?“ Und dann nutzte Manni die Gelegenheit und bezog die Abtrünnigen mehr denn je in das Spiel ein. Zum Gaudi aller Anwesenden. Das Publikum ist eben wie eine Herde Schafe. Sie folgt dem Trieb, dorthin zu gehen, wo es ihr gefällt. Das allerdings war SANFTWUT. Egal, wo sie am Ende saß.
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