Uta Serwuschok / 04. Sep 2010

Heute hau'n wir auf die Pauker Publikum

Freche Bemerkung aus dem Publikum: „Hier ist es wie im Knast.“

Gestern war in der Innenstadt Passagenfest und wir wussten gar nicht, ob wir spielen konnten. Denn wir gingen von ziemlichen Lärm aus, der durch das Fest unsere Vorstellung stören könnte. Aber wir hatten Glück. Alles war gut auszuhalten.

Es waren wieder fröhliche Leute im Publikum. Wir spielten: “Heute haun wir auf die Pauker”. Irgendwie war das eine Ansammlung von einfallsreichen Leuten. Beim Bilderrätsel, wo Thomas in weißer Unterhose und rotem Reifen das A der Arbeitsagentur darstellt, rief einer : “Torero im Urlaub”. Schön schräg.

Aber den Vogel schoss eine Frau ab, die links auf der Galerie saß. Als wir uns bei den Gästen verabschiedeten und sagten, sie könnten jetzt noch ins Getümmel vom Passagenfest gehen, rief sie: “Ist das überhaupt noch? Man kann ja gar nichts sehen. Hier ist es wie im Knast.”

Knast hat sie zu unserem kleinen, hübschen Theater gesagt. Aber ich glaube, der Eindruck entsteht durch eine weltweite Besonderheit: unsere Jalousien, die immer zur Vorstellung herunter gelassen werden. Manche nannten sie auch schon Garagentüren.

Zeigt mir ein Theater in Leipzig, Deutschland oder auf der ganzen Welt, wo eine so originelle Verdunklung für die Vorstellung geschaffen wurde. Vorhänge hat jeder. Aber Jalousien in Silbergrau? Nur wir! :-)

Und wenn wir schon als Knast bezeichnet werden, so legen wir großen Wert darauf, dass wir ein fröhlicher Knast sind. Außerdem dürfen unsere Insassen nach spätestens drei Stunden wieder raus.

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Thomas Stoerel / 30. Mai 2010

Freunde Manni Moni Publikum Und ewig bockt der Mann(i)

Silberhochzeit

SilberhochzeitEs spricht sich so langsam rum:  Moni und Manni feiern im Herbst Silberhochzeit! Seit Oktober 1985 bevölkern Uta Serwuschok und Thomas Störel gemeinsam die Bühne. Zuerst im Studentenkabarett “Spitzhacken und von 1990 an als “SanftWut”.

Die ersten Gratulanten melden sich schon jetzt. So zum Beispiel unser langjähriger Freund Dieter Wagler, der uns die hier abgebildete Glückwunschkarte geschickt hat.

Silberhochzeit 2

“Liebor Diedor, Dangescheen!”  - auch wenn wir’s noch ein Vierteljahr miteinander aushalten müssen, ehe es soweit ist.

Moni und Manni

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Uta Serwuschok / 28. Mai 2010

Publikum

30 Fussballer bei Sanftwut-ein Gaudi

Also, die Moni hat gestern hinter der Bühne ganz schön Blut und Wasser geschwitzt, als sie mitbekam, dass da im Publikum dreißig Fussballer saßen, die schon durch Alkohol fröhlich beieinander waren. Ein bisschen war es auch, wie einen Sack Flöhe hüten. Aber die Jungs, alle aus dem Norden (friesisch-herb) hörten auf Moni und Manni. Besonders Mannis Klappe ist in solchen Momenten unbezahlbar. Er hat am Ende immer das letzte Wort, weshalb der Raum auch immer wieder zur Ruhe gebracht wurde. 

So hatten wir am Ende alle unseren Spaß. Auch das “normale” Publikum konnte sich mit der aufgeräumten Truppe anfreunden und so ging alles gut aus. 

In solchen Momenten fällt mir immer eine Szene aus dem Kult-Film “Blues Brothers” ein, wo in einem Country-Club zwischen Band und Publikum ein Schutzgitter heruntergelassen wurde, weil das aufgeputschte Publikum mit Bierbüchsen auf die Musiker warf. 

Das hat man gestern nicht gemacht. Nein, am Ende waren alle sehr lieb.

Publikum ist immer eine Überraschung! :-)

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Uta Serwuschok / 04. Mrz 2010

Publikum

An unseren kranken Fan

Gestern telefonierte ein weiblicher Fan unseres Blogs mit Ingo, unserem freundlichen Kartenverkäufer, und richtete an uns Grüße aus. Und lobte noch mal die Lesung vom 18. Februar. Das ist ja auch schön. Weniger schön ist, dass das Gespräch aus dem Krankenhaus kam. Nun wissen wir nicht, wer da an mich/uns gedacht hat. Vielleicht meldet sich dieser Fan per blog bei uns, damit wir unsere Genesungswünsche an eine konkrete Adresse schicken können. 

Wer auch immer du bist, melde dich bei uns. Wir drücken jedenfalls alle Daumen, dass der Krankenhausaufenthalt bald beendet und du wieder gesund bist.

Die Sanftwütigen

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Uta Serwuschok / 21. Feb 2010

Lesung bei Sanftwut Moni Publikum

Was ich zur Lesung sagen möchte!

In aller erster Linie ein dickes Danke! Diese Lesung war für mich voller Überraschungen. Erstens glaubte ich, dass ich mit 20 “Hanseln” sitzen werde und ich überlegte, ob ich dazu ein paar Plätzchen oder einen Marmorkuchen backe. Als die Bestellungen auf 40 Personen anstieg, dachte ich, das wird wohl nichts mit den Keksen. Dann bekam ich Angst, dass Gäste kommen, die kein Dach über den Kopf haben und sich aufwärmen wollen. Denn es war ja der Eintritt frei. (Achtung! Dies ist keine Abwertung.) Und drittens vermutete ich, dass keiner weiß, dass es eine Lesung ist. Also terrorisierte ich unseren Kartenverkauf und fragte ständig, ob man auch darauf aufmerksam macht, dass ich lese. Allein! Meine Kollegen verleierten schon die Augen, wenn sie mich sahen. Ehrlich, ich glaubte zwar an mich, aber nicht an die Resonanz. Das Schönste an diesem Abend war also mein Publikum. Ich hatte das Gefühl, ihr habt alle mit daran geschrieben. Auch spielte ich sehr wohl mit dem Gedanken, immer wieder auch frei Schnauze einiges zu erzählen und die fertigen Texte zu verlassen. Aber auch hier hatte ich eher die Ahnung, dass mir dazu der Mut fehlt. Dass dann alles so schön lief, ist der auch der Verdienst von euch allen, die ihr gekommen seid. 

Also, ich bedanke mich bei denen, die mir Mut für dieses Projekt gemacht und mich so liebevoll unterstützt haben.

So, jetzt gehe ich in den Schnee hinaus und Kaffee trinken zu meiner Freundin Ellen und ihrem Mann Helmut. Wenn ich zurück bin, schreibt euch eure Uta-Moni, warum sie sich so sehr darüber freut, wenn unsere Sportler auf dem Olympia-Treppchen stehen.

PS: Schade war, wir haben bei der Lesung nicht bemerkt, dass Manni uns einen Bloggruß geschickt hatte. Da wir immer auf das Eröffnungsbild zurück gegangen sind, war Manni leider nicht zu sehen. Aber ihr könnt den Gruß im Blog lesen. Wirklich hübsch.

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