Uta Serwuschok / 15. Jun 2011
Uta Serwuschok / 13. Jun 2011
“Dirk”, sagte ich zu unserem Kneiper und Fettbemmenverkäufer, “du schmeisst dich jetzt in dein Geisha-Kostüm und dann treffen uns halb Neun am Brunnen vor der Mädler-Passage. Ich mache ein hübsches Foto und setze es in den Blog, damit unsere Fans sehen, dass Wave-Gotik auch bei uns statt findet.”
“Ja, meine Uta, das ist eine schöne Idee.” Ich ging zum vereinbarten Ort und suche meine Geisha. Kann sie aber nicht finden. Plötzlich sehe ich sie in einer Gruppe von Wave-Gotik-Fans. Rauchend und plappernd. Als ich rief “Dirk, huhu! Machen wir jetzt das Foto?”, kommt ein völlig aufgeräumter Dirk auf mich zu und sagt: “Guck mal Uta, ich hab noch jemanden mitgebracht.”
Tatsächlich stehen vor mir zwei hübsche Mädchen und Dirk,( in seinem Geisha-Kostüm und Zigarette rauchend, total schräg aussehend), strahlt mich an, wie eine dieser Fettbemmen, die er jeden Abend in der Vorstellungspause verkauft. Denn die Mädchen haben eine wunderbar erotische Ausstrahlung. Unsere Geisha mitten drin.

Das Lächeln der Geisha-wie gemalt!
“Und wo kommt ihr Hübschen her?”, will ich wissen. Aus BELGERN sagen sie und lachen. Herrliche Stimmung. Wir erfahren: es sind Katrin und Justine. Katrin wird Heilerziehungspflegerin (habe ich das richtig geschrieben, liebe Katrin?) und Justine Augenoptikerin.
Sie kommen oft nach Leipzig, weil sie das bunte Leben der Stadt lieben. Und Wave-Gotik ist für sie ein Muss.
Anschließend sitzen sie mit Alexander, der immer an ihrer Seite ist, bei uns in der Kneipe. Sie wirken wie ein Kunstgemälde in unserem Künstlerkneipchen und bringen an diesem Abend ein Hoch Erotik und Exotik mit. So ist an diesem Pfingstsonntag bei Sanfwut Wave-Gotik oder besser gesagt Erotik-Gotik zu Gast.

Alexander, Justine und Katrin
Sie kommen wieder. Zu einer unserer Vorstellungen. Belgern ist ja nicht weit und hat, wie wir sehen können, etwas zu bieten.
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Uta Serwuschok / 08. Jun 2011

Der Fotobeweis: Heimliche Liebe
Wenn eine Liebe entsteht, zwei Menschen sich mögen, dies aber der Welt noch nicht zeigen, dann sagen die Leute oft: “Da ist was zwischen den beiden.” Seit gestern wissen wir, Obama und unsere Angie haben sich schon immer gemocht. Die haben es uns nur bisher verheimlicht. Dachten Sie! Ha!
Wir Sanftwütigen ahnten schon vor Jahren, dass da eine ganz große und reine Liebe heranwächst
Darum haben wir einen Kanon auf die Bühne gebracht. Erstmalig gesungen in dem Programm “Angie, machs gut”.
Und weil wir uns alle über diese selbstlose Liebe von Deutschlands Kanzlerin und Amerikas Präsident freuen, schicken wir den Kanon als musikalischen Gruß in die Welt. Alle können mit singen. Der Text ist von Manni.
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