Uta Serwuschok / 28. Mai 2011

News

Die KLEINSTE COCKTAILBAR Leipzigs – seit heute bei Sanftwut

Ab heute gibt es bei Sanftwut die “Kleinste Cocktailbar Leipzigs” . Im Künstlerkneipchen “Treppe D” verwöhnt euch die zauberhafte Anja mit leckeren Kreationen. Erfrischend, fruchtig und süffig! Für die Autofahrer gibt es den alkoholfreien “Mutti-Tutti-Frutti”. :-)

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Thomas Stoerel / 26. Mai 2011

News Super Manni!

Supermanni bei zwanzig Grad

Supermanni bringt euch die nötige Abkühlung. Nach dem heißen Donnerstag folgt am Freitag (27.5.) und Dienstag (31.5.) eine satirische “kalte Dusche”. Lassen Sie sich den Soloabend von Thomas Störel alias “Manni” nicht entgehen.

Weitere Veranstaltungstermine unter  Super Manni!

Siamesischer Manni

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Uta Serwuschok / 25. Mai 2011

Freunde Mein Leipzig News Publikum

Die Orangs zeigen ihm die kalte Schulter! Mit Prof. Eulenberger durch den Leipziger Zoo

Moni und Manni prominent geführt von Prof. Eulenberger (Foto: serwu)

Sagen wir mal so: Professor Eulenberger, der langjährige Tierarzt des Leipziger Zoo ist insgesamt sehr beliebt. Bei Mensch und Tier. Doch bei Letzteren gibt es einige Arten, die genießen den Professor heute immer noch mit Vorsicht, obwohl er längst nicht mehr im Zoo tätig ist. Denn einige haben ein gutes Gedächtnis und erinnern sich noch sehr genau an das Glasröhrchen, mit dem sie oder Mitglieder ihrer Sippe „KO“ geschossen worden, damit Operationen und Untersuchungen stattfinden konnten. Ich meine, wer will schon, dass ein beliebter Tierarzt von einem Tiger angefallen oder von einem Affen geärgert wird.

Die Orang Utans im Leipziger Zoo zeigen Prof. Eulenberger die kalte Schulter (Foto: serwu)

Die Menschenaffen haben ein außerordentliches Gedächtnis. Wer einmal mit einem medizinischen Folterinstrument ihr Territorium betrat, hat es danach nicht mehr so einfach. Bei den Gorillas musste Professor Eulenberger vermummt erscheinen, weil sie ihn sofort erkannten und die Flucht ergriffen.

Die Orang Utans zeigen ihm bis zum heutigen Tag die kalte Schulter. Sie sind irgendwie beleidigt drauf, wenn der ehemalige Tierarzt auftaucht. „Die vergessen nicht“ sagt er. Und irgendwie hatte ich das Gefühl, es stimmte ihn traurig. Verzeihen fällt also nicht nur den Menschen schwer, sondern auch den Menschenaffen. Warum wohl?

Es war ein sehr schöner Nachmittag. Nicht nur, weil die Informationen zu den Tieren und ihren Lebensbedingungen von einem Fachmann kamen. Sondern auch, weil wir Neues über die Pläne von Professor Eulenberger hörten. Er ist nämlich alles andere, als einer, der sich ausruht. Er ist umtriebig wie eh und je. Hält Vorträge, betreut Workshops, reist dafür um die halbe Welt und ist dabei, der Stadt Limbach-Oberfrohna einen Tierpark zu ermöglichen. Denn dies geht nur mit fachmännischer Anleitung und mit einem Mann, der sich in den weltweiten Zuchtprogrammen und Entwicklungen auskennt. Und der natürlich einen sehr guten Draht zum Leipziger Zoo hat. Nicht nur, weil es seine ehemalige Arbeitsstätte ist. Nein, dieser harmlos aussehende Mann hat es eindeutig auf einige Tiere abgesehen, die er zu gern für den neuen kleinen Tierpark einsacken möchte. Zum Beispiel so ein paar Flamingos könnten dem Professor sehr gut gefallen… für Limbach.

Es war sehr witzig an diesem Nachmittag zu hören, wie viele dieser Leipziger Zoobewohner aus der Sicht von Klaus Eulenberger auch sehr gut zu Limbach-Oberfrohna passen würden. Und wer weiß, ein paar wird er schon „abstauben“ können.

Objekt der Begierde – Flamingos (Foto: serwu)

Wenn man mit ihm durch dieses Kleinod von Leipzig schlendert, dann weiß man, dass alle Dinge, die gelingen, ganz wesentlich von den Menschen abhängig sind, die sich darum kümmern. Seine Beliebtheit ist mit seinem Fortgang aus Leipzig keineswegs gesunken. Wir konnten wunderbar beobachten, wie die Besucher sich nach ihm umdrehten „Maulaffenfeil hielten“ und sich freuten, ihn zu sehen.

Am Ende unseres Bummels saßen wir noch auf der Terrasse vom Marché und genossen die Sonne und diesen wunderbaren Frühlingstag. Und wir versprachen uns, nicht so lange zu warten, bis wir uns wieder sehen.

Maximal ein Jahr. Dann nämlich eröffnet der Tierpark von Limbach-Oberfrohna und Sanftwut gibt eine Benefizveranstaltung. Damit der Start leichter wird. Kleine Tiergärten brauchen eine Lobby. Limbach hat den besten Lobbyisten, den es gibt. Und wir von Sanftwut wünschen viel Glück.

Danke Professor Klaus Eulenberger! Oder dürfen wir Eule sagen?

Ingolf, was unsere Isabelle ist, hat mit seiner Kamera Impressionen von diesem Nachmittag festgehalten. Hier eine kleine Fotoshow für euch. Danke, Ingolf-Isabelle!

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Uta Serwuschok / 25. Mai 2011

Heute hau'n wir auf die Pauker

Wir spielen trotz Aschewolke! “Heute haun wir die Pauker”

Mittwoch und Donnerstag spielen wir “Heute haun wir auf die Pauker”. Wir freuen uns auf euch und die schöne Inszenierung. Dabei sein lohnt sich. :-)

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Uta Serwuschok / 22. Mai 2011

News

“See you in Walhalla” – ein großer Opernabend in unserem kleinen Theater

Sanftwut mit den Walküren

Sommer letzten Jahres sagte Ingolf, was unser Theaterdirektor und Isabelle ist, dass er für ein paar Tage nach Bayreuth zu den Festspielen fährt. Er würde sich eine Inszenierung der Kammeroper Leipzig in der Villa Wahnfried in Bayreuth anschauen. Er hätte dort einen Platz in der ersten Reihe. Ingolf in der Villa Wahnfried!

Wir gelacht ohne Ende, weil wir dachten, er verklappst uns. Aber nein, er fuhr und brachte ein Souvenir von den Festspielen mit. Die ungewöhnliche Inszenierung “See you in Wallhalla” von der Kammeroper Leipzig. Die Moni würde sagen, das nennt sich Kammeroper, weil die das in so einem kleinen Rahmen spielen. Fast e bissel, wie Daheeme.

Aber bei Moni Daheeme gibt es nicht so beeindruckende Stimmen wie wir sie heute in unserem Theater von Katharina Wingen, Barbara Graf und Anette Lubosch hören konnten.

Die Inszenierung schuf einen gedanklichen Rahmen. Die drei großen Wagner-Interpretinnen Martha Mödl, Birgit Nilsson und Astrid Varnay wollen gemeinsam einer Einladung vom Wagner-Erben Wieland folgen. Sie warten auf ihren Flug mit “Rheintöchter-Airline”. Diese kann wegen schlechten Wetters nicht starten und so beginnen die Frauen in Erinnerungen zu kramen.

Eine sehr schöne Idee, weil sie auch leichte Anekdoten und Erlebnisse aus dem Leben bereit hält. Die Dialoge waren eher schüchtern und verdienen, dass die Künstlerinnen mit mehr Mut an die Sache gehen. Aber angesichts wunderschöner Arien trat das in den Hintergrund.

Oper, so wissen wir, hat immer etwas Heroisches. Und so gesehen ist der Mensch im Publikum meist etwas kleiner, als jene Akteure, die der Musik den Glanz durch ihre Stimmen verleihen.

Heute Abend erlebten wir etwas ungewöhnliches für die Kunst der Oper. Die Diven, wie wir sie liebevoll nennen, waren ganz dicht an uns dran. Sie scheuten sich nicht, mit einem halben Meter Entfernung zum Zuschauer, dramatische Arien zu singen. Und diese auch konsequent so zu gestalten. Sie bewiesen mit dieser Form erstaunlichen Mut.

Die Künstlerinnen der Kammeroper Leipzig zeichnet etwas aus: Sie singen diese Arien aus Liebe zur Musik Richard Wagners und bringen sie uns so nah. Sie sind eben nicht nur sehr gut ausgebildete Sängerinnen. Sie leben diese Musik. Und sie scheuen sich nicht, in dem kleinen Theater all ihre Gefühle auszuleben. Dramatik wird nicht ausgespart und der Raum ist erfüllt mit einzigartigem Klang. Man sitzt gebannt da und denkt, was wollen die hier?  Paar Schritte weiter ist das Gewandhaus. Warum sind die nicht dort?

Vielleicht, weil ihre ungewöhnliche Idee der Kammeroper doch irgendwie zu uns passt.

Klar, die Bühne war schon etwas zu klein und ich staunte, wie sie ihre Körper durch die Bühnenausstattung navigierten. Aber wenn sie sangen, dann ging so ein Hauch von Mailänder Skala durch unser Theater. Aber die Skala hat ja große Chöre und ein großes Orchester und die Kammeroper hatte “nur” einen Pianisten. Einen Konzertpianisten. Ekkehard Meister. Und der war einfach nur gut.

Als Ingolf von den Festspielen aus Bayreuth zurück kam sagte er damals: “Parsifal war nichts, gegen die Kammeroper Leipzig.”

Mohn

Ein Blumengruß für die Diven

Moni würde als Fazit sagen: “Mir warn in der Kammerober Leipzsch, wegen dem Geburtstag von dem Richard Wagner. War ne klasse Fete. Und die Frauen hatten Stimmen!  Allerdings, wo die Diven den Walkürenritt zu dritt gesungen haben, da hatte ich Angst, die Fensterscheiben zerdepperts, wegen der vielen, aber schönen Dezibel im Raum.”

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