Uta Serwuschok / 15. Mai 2011

Kabarett zum Brüllen News

Geliebtes Publikum!

Dieser Schal wäre die Alternative gewesen!

Manchmal ist ein Abend bei Sanftwut mehr, als nur eine Begegnung vom Publikum als anonyme Gruppe. Manchmal sind es Gesichter, die man einfach nicht vergisst. Du schaust auf einen Zuschauer und weißt, mit dem hast du es heute ganz besonders zu tun. Manchmal können das grimmige Gesichter sein, wo du unendlich viel Ehrgeiz aufwendest, um die Mundwinkel nach oben zu bekommen. Und manchmal ist es auch eine spezielle schräge Lache oder ein verliebtes Pärchen, das nicht voneinander lassen kann.

Gestern hatten wir gleich zwei spezielle Gäste. Eine junge Frau, die in der ersten Reihe saß und bei gefühlten 30 Grad im Saal eingehüllt in ihrem Mantel saß. Wir amüsierten uns als Spieler fortwährend über diese eingemummlte Person und ich habe schon überlegt, ob sie krank ist oder ob wir so eine Kälte von der Bühne verbreiten, dass sie sich so einpackt. Allerdings schenkte sie uns hin und wieder ein Lächeln und so verwarf ich den Gedanken, das könnte was mit uns zu tun haben. Dann, bei der “Arthrose”, also 10 Minuten vor Schluss der Vorstellung, legte sie plötzlich den Mantel ab und Manni sagte in seiner trockenen Art: “Ach, jetzt legst du ja doch noch den Mantel ab. Sollen wir dir einen Schal bringen?” Ihr müsst wissen, wir haben einen sehr dicken, langen bei den Requisiten liegen, der in “Hör nicht auf deine Frau” zum Einsatz kommt. Aber da wir froh waren, dass sie doch noch mit uns warm wurde, unterließen wir diesen Spaß, der sonst auf ihre Kosten gegangen wäre.

Und dann hatten wir gleich einen Tisch weiter einen Jungen von ca. 11 Jahren mit seiner Mutter sitzen. Er war ein ganz aufgewecktes Kerlchen und offensichtlich ein Fan von uns. Er schaute strahlend, mit unglaublich großen Augen (Dichter würden sagen: Augen wie Kastanien)  zu uns auf die Bühne und war glücklich. Bei der ersten Nummer von Moni und Manni, die ihm schon wegen der Kostüme und unserer Aufmachung gefiel, frage ich die Zuschauer: “Wie heest das, wo die kleinen Bäume wachsen? (Gesucht wird das Wort “Schonung”.) Die Leute riefen Baumschule und unser kleiner Fan mit den Kastanienaugen sagte trocken: “Fotosynthese”. Großes Hallo bei uns. Manni hatte ein weiteres Opfer “die Fotosynthese” gefunden und es wurde ein sehr schöner Abend für beide Seiten. Der Kleine hielt bis zum Schluss durch. Nach der Pause kuschelte er sich mal kurz bei seiner Mutti ein und am Ende lag er , ziemlich müde, quer über seinem Stuhl auf dem Schoß der Mutter. Aber er hielt sich wach und wollte sich nichts entgehen lassen.

Natürlich höre ich schon wieder strenge Leute sagen: ein Kind in dem Alter gehört ins Bett! Nö, wir finden, er war bei uns richtig. Denn es ist eine sehr große Auszeichnung, wenn Kinder alles verstehen und ihre Freude an unserer Kunst haben. Es sind die einfachen Ideen, die ihren Siegeszug beim Publikum antreten. Und einfach steht nicht für anspruchslos. Kinder haben dafür ein ganz besonderes Gespür. Sie wissen genau, was vom Herzen kommt.

Danke, du Smilie. :-)

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Uta Serwuschok / 12. Mai 2011

Kabarett zum Brüllen News

Freitag der 13. – und Sanftwut brüllt zum 100. Mal

Für manche Leute mag ja Freitag der 13. ein Grund sein, das Bett nicht zu verlassen, aus Angst, man könnte unter die Räder kommen oder anderes Pech erfahren.

Wir haben mit dem Tag keine Berührungsängste.

Ganz im Gegenteil. Moni, Manni und Isabelle spielen an diesem Tag mit Freuden auf. Denn es gibt die 100. Vorstellung vom Erfolgsprogramm “Kabarett zum Brüllen – 20 Jahre Deutsche Gemeinheit”.

Freuen sich auf die 100. - Moni, Manni und Isabelle

Wer also Lust hat, der soll kommen. Denn irgendwie ist so ein kleines Jubiläum auch etwas Besonderes. Hundert Vorstellungen! Das muss man erst mal schaffen.

Und wir drohen mit weiteren 100 Brüllern. :-)

Eure Sanfwütigen!

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Uta Serwuschok / 09. Mai 2011

Die Sippe auf der Schippe News

Tag der Huppdohlen und anderer tierischer Ereignisse

Heut ist ein wunderschöner Tag, denn wir Sanftwütigen machen mit Prof. Eulenberger (unserem geliebten Zootierarzt a.D.) einen Bummel durch den Leipziger Zoo. Wir sind schon schrecklich aufgeregt und werden mit Riesenohren den Ausführungen von “Eule” , so nennen wir Klaus Eulenberger liebevoll, lauschen.

Vorher aber haben wir Probe für das neue Programm “Die Sippe auf der Schippe”. Und da hält unsere Choreografin Prof. Silvia Zygouris Einzug. Sie wird mich und Dirk quälen. Mit solchen Tanzkommandos wie: “Tschaggaditschaggaditschagga” oder “blieje”. Na ja, wenn’s hilft, verwandeln wir uns eben wie jedes Jahr um die Zeit in Huppdohlen.

Eure tanzenden Zoobesucher Manni, Isabelle und  Moni! :-)

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Uta Serwuschok / 08. Mai 2011

News

Ein Muttilied – Bufsjegda budjet solnze

Für alle Muttis singen wir heute das sowjetisch-russische Kinderlied “Bufsjegda budjet solnze”, aber in Deutsch. “Immer lebe die Sonnne, immer lebe der Himmel, immer lebe die Mutti und auch ich immer da…la, la, la, la, la,la, la…” So, das muss jetzt reichen für die Muttis. Eure Moni

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Uta Serwuschok / 07. Mai 2011

News

Monis schönstes Straßenloch in Leipzig

Hallo, ihr, die ihr alle mit dem Auto unterwegs seid. Ihr müsst unbedingt ein besonders schönes Schlagloch in Leipzig ausprobieren. Ihr findet es wie folgt: von Gohlis kommend fahrt ihr auf die Gerberstraße und dann nehmt ihr die äußere Spur für die Linksabbieger auf den Tröndlinring. Genau in dem Moment, wenn ihr entspannt in der Kurve liegt, kommt das Loch und ihr könnt reinhüppeln. Juchhu. :-) Das macht ganz viel Laune, weil das auch etwas aufregend ist. Denn man kann ja nicht ausweichen. Wegen der Spur daneben.

Ich fahre jetzt jeden Tag absichtlich zwei Mal da durch, damit das Loch ganz schnell noch größer wird. Dann kann nämlich auch ein dicker Mercedes die Erschütterungen spüren.

Außerdem habe ich mich natürlich gefragt, warum sich da keiner drum kümmert. Durch Leipzigs Museumsnacht kam mir die Idee, dass man das Loch nicht stopfen kann, weil da wichtige archäologische Funde gemacht wurden. Oder die Stadt hat unter dem Loch Braunkohle entdeckt und entwirft jetzt Konzeptionen zu deren Förderung. :-)

Ja, alternative Energien brauchen Opfer. Da müssen die Bürger der Stadt mit ran. Wobei, die Leute kämpfen sich ja schon lange durch diverse Löcher. Denkt doch mal an unser Finanzloch! Riesig. Mal ehrlich, da ist ja so eine kleine Ausbuchtung auf dem Tröndlinring geradezu … löcherlich!

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