Uta Serwuschok / 10. Aug 2009

Freunde

Treppe D

Unser Kneipchen hat einen neues Gesicht und einen neuen Namen: Treppe D
Es ist nämlich jetzt ein Künstlerkneipchen. Überall sieht man Arbeiten des Bildenden Künstlers Frieder Heinze. Irgendwie ist es jetzt da drin ganz heinzelig.
Aber unser Kneiper Dirk Payer, der ist geblieben. Er hat sich mit Treppe D einen Traum erfüllt und als Unternehmer ganz tief in die Tasche gegriffen. Hier sitzt er mit den Erbauer seiner neuen Kneipe und wartet auf Sie, liebes Publikum.

Die Erbauer der Treppe D

Die Erbauer der Treppe D

Mittendrin als einzige Frau sehen Sie Diana Payer. Sie hat unsrem Kneiper Dirk schon vier Kinder geschenkt und macht alles mit, was der sich so ausdenkt. Das hat nicht jeder zu Hause rumsitzen. Darum liebt Dirk seine Diana auch so sehr. Wir fanden, Sie sollten sie mal kennen lernen. Ist sie nicht hübsch?

Die Erbauer von Treppe D

Überglücklich an der Sanftwut-Niere

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Uta Serwuschok / 08. Aug 2009

Publikum

Wenke Möhre

Das war unser Sommerlochfüller, der uns während unserer Abwesenheit voll und ganz zu vertreten in der Lage war. Klicken Sie drauf, um ihn sich anzuhören…

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Uta Serwuschok / 09. Jul 2009

Moni

Moni schreibt Angela Merkel zum G-8 Gipfel

Meine liebe Angie,

dein Fan Moni hat einen Vorschlag. Also, da sehe ich dich in den Trümmern von L’Aquila mit dem Silvio laufen und denke mir, dass ihr vor Terroristen sicher seid, weil, die waren ja schon dort. Da muss sich die Moni um dich keine Sorgen machen.

Nun eine Frage. Hast du für die guten Menschen in L’Aquila ein Geschenk mitgebracht? Das macht man so, wenn man zu Besuch fährt. Wenn du jetzt nicht weißt, was du schenken kannst, dann hat die Moni einen Rat für dich. Liebe Angie, hole doch alle deutschen Baufirmen, die keine Arbeit wegen der Krise haben, zum Gipfel ins Erdbebengebiet. In der Zeit, wo ihr Politiker über das Klima plappert, Kaffee trinkt und durchs Trümmerfeld scharwenzelt, könnten die Bauarbeiter viele Häuser bauen. Ein paar machen das ja schon. Aber mehr wäre mehr. Und wenn jedes Gipfelland das machen täte, dann wäre das wirklich der Gipfel und besonders gut fürs Klima in der Welt.

Achtung! Bitte die Häuser so bauen, dass sie beim nächsten Beben nur beben und nicht zusammenstürzen. 

Deine Moni

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Uta Serwuschok / 08. Jul 2009

Moni

Eine kleine Sommergeschichte

Zu Diensten

In einem Café an der Strandpromenade eines mondänen Seebades nahm eine junge Familie an einem der Tische am Fenster Platz. Obwohl sie eher abseits saß, zog sie die Aufmerksamkeit auf sich. Das Ehepaar und seine drei Kinder gaben ein schönes Bild ab.

Sie wirkten modern und waren anspruchsvoll jugendlich gekleidet. Man hätte meinen können, sie haben Stil. Aber es war nicht ihre Erscheinung, weshalb jeder zu ihnen schaute. Es war die helle kommandierende Stimme der Frau. Lautstark dirigierte sie die Familie und keinem konnte entgehen, dass sie zu jener Sorte Mensch gehörte, die andere für sich laufen lassen.

“Jerome, ich habe meine Brille am Strand liegen lassen. Lauf und gehe sie suchen!” Jerome ging sie suchen.

Die Mutter war mit dem Aussehen ihrer jüngste Tochter nicht einverstanden. “Claire, steh auf! Geh aufs Zimmer und mach dich zurecht.” Claire ging aufs Zimmer und machte sich zurecht.

“Kathrin, … Kathrin hörst du nicht? Geh und frag bei der Rezeption nach, ob sich schon jemand für den Ausflug eingetragen hat!” Kathrin lief widerwillig zur Rezeption und fragte nach, ob sich jemand für den Ausflug eingetragen hatte.

Nach wenigen Minuten waren die Kinder erfolgreich vom Tisch entfernt. Blieb der Mann.

“Was gibt es denn für Kuchen?” Die Frau suchte in der Speisekarte.

“Hendrik, hast du gesehen, hier steht kein Kuchen in der Speisekarte.”

“Du musst ihn dir vorn an der Theke aussuchen.”

“Ich?”

“Ja, du.”

“Wieso gehst du nicht und holst ihn mir?”

“Weil ich nicht weiß, was du möchtest.”

“Natürlich weißt du, du kannst ruhig für mich gehen.”

“Keinen Schritt.”

“Madame.” Der Kellner Fabio hatte sich hinter das sich langsam in Streit redende Paar gestellt. “Bitte wählen Sie Ihren Kuchen aus.”

Es wurde still im Café. Die Leute schauten auf ein bizarres Bild. Fabio, der rasende Kellner, eine Art Urgestein des Badeortes, hatte die fahrbare Kuchentheke an seinen Rollstuhl gebunden und war, nachdem er die lauten Kommandos der Frau vernommen hatte, damit an ihren Tisch gerollt. Nun standen sie da. Die Kuchentheke und der im Rollstuhl sitzende Kellner.

“Bitte Madame, wählen Sie.”

“Mir gefällt Ihre Auswahl nicht”, erwiderte sie gereizt. Von der Situation peinlich berührt.

“Gut, dann bring ich Ihnen vielleicht einen Cappuccino? Oder einen Eisbecher? Nun, lassen Sie sich Zeit. Ich komme gerne wieder.

“Machen Sie sich keine Mühe!”

“Es macht mir keine Mühe, Madame.”

Fabio entfernte sich und zog die Theke klappernd hinter sich her. Irgendwie erinnerte es den Betrachter an ein Hochzeitsauto, das zusammengebundene leere Dosen und anderen Unrat hinter sich her zieht.

“Wir gehen!” Madame erhob sich, gefolgt von ihrem spöttisch lächelnden Gatten.  Die Blicke aller im Nacken verließen sie das Café.

“Fabio”, rief ein Gast “können Sie die Theke auch zu mir bringen?”

“Natürlich. Immer zu Diensten. Denn ich habe den köstlichsten Kuchen des Seebades, ach, was sag ich, der ganzen Küste und ich fahre ihn, wohin Sie wollen. Hauptsache Bewegung. Ich liebe es, wenn ich mich bewegen kann.”

Einer neigte sich vertrauensvoll zu ihm herunter und lästerte: “Madame war wohl etwas hysterisch.”

“Mag schon sein, aber sie hatte schöne Beine”, sagte Fabio verträumt, “wirklich schöne Beine.”

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Uta Serwuschok / 26. Jun 2009

Moni

Die Friesen sind clever

Sie haben es geschafft. Das Wattenmeer ist Weltnaturerbe. Nun kann die Moni an der Nordsee alle Krabben mit Sie ansprechen. Und auch der Volksstamm der Friesen darf nicht mehr länger beleidigt werden. Von wegen doof und so. Ganz heimlich haben die daran gebastelt, dass sie jetzt auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO stehen.Ganz im Gegenteil von den Sachsen, die für das Dresdner Elbtal erst gestern diesen Titel verloren haben. Wozu brauchen die Dresdner auch eine Brücke? Die können doch schwimmen. Also, ab heute sind alle Friesenwitze verboten. Gut, wer möchte darf ausnahmsweise noch einen als Kommentar schreiben. Danach ist Schluss mit der Lästerei.

Monis Lieblingsmotiv von Kampen: Blick auf die "Sturmhaube" mit angrenzender Dünenlandschaft

Monis Lieblingsmotiv von Kampen: Blick auf die "Sturmhaube" mit angrenzender Dünenlandschaft

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