Uta Serwuschok / 04. Mai 2011

Heute hau'n wir auf die Pauker News

“Heute haun wir auf die Pauker”

Das haben wir gestern übrigens auch schon gemacht. Und wie immer war es uns eine Freude, zu erleben, wie fantasievoll das Publikum ist. Beim berühmten Wissenquiz von Manni kamen ganz neue Vorschläge für sein lebendes Bilderrätsel: Vorfahrtsschild und Einbahnstraße.

Vorfahrtsschild oder Einbahnstraße

Weil es so schön ist, spielen wir es heute auch noch mal. Wer Lust und nichts anderes vor hat, der soll zu uns kommen. Zum Quiz, zu schönen Liedern und sehr originellen Kabarettnummern. “Heute haun wir auf die Pauker”, Beginn 20.00 Uhr.

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Uta Serwuschok / 02. Mai 2011

News

Die Dichterin Lene Voigt wäre heute 120 geworden – eine tolle Party bei Sanfwut

Lene Voigt, die beliebte sächsische Dichterin, wäre heute 120 Jahre geworden. Sagen wir mal so, dass sie diese nicht mehr selbst erlebt, ist vielleicht auch ein Segen. Sie wäre vermutlich schwerhörig, nicht mehr gut auf “de Beene” und hätte ein klapperndes Gebiss. Das wäre bei ihrer Geburtstagsparty gestern (bei Sanftwut) nicht schön gewesen. Denn sie hätte als 120-jährige Greisin von der prächtigen Stimmung nichts mitbekommen. So aber, da sie schon lange nicht mehr unter uns ist, besteht zumindest für die gläubigen Fans die Hoffnung, dass sie ihre Geburtstagsfete beobachtet und ihre wahre Freude gehabt hat.

Lenchen Voigt in jungen Jahren

Hier ist ein kleiner Geburtstagsbrief für die Jubilarin!

Liebe Lene Voigt,

wir haben es dir und uns gestern ganz hübsch gemacht. Deine treuen Bewunderer der Lene-Voigt-Gesellschaft haben unser Sanfwutkneipchen mit Plakaten von dir geschmückt. Auf den Tischen lagen wie “Daheeme” Bücher und Broschüren mit deinen Werken und überall standen kleine Bilderrahmen mit Fotos von dir. Es war wie in deinem Wohnzimmer. Sehr gemütlich.

Dann kamen die Gäste, stürzten sich auf all die hübschen Broschüren und im Nu waren diese verschwunden. Da kannst du mal sehen, wie du als 120jährige immer noch ankommst bei den Lesern. Und wie sehr sie dich mögen. Du bist immer noch eine ganz heiße Ware. Das schafft manch Nobelpreisträger nicht. (“Nobelträger “würde der Sachse sagen.)

Später dann betrat ein weißhaariger, aber sehr jugendlich daherkommender Mann das Theater und sagte: “Hallo, ihr Alle” und die “Alle” sagten auch “Hallo”, und damit war klar, der Abend kann laufen. Denn es war Tom Pauls. Dein Enkel (Ururenkel) sozusagen, denn irgendwie ist er das. Er interpretiert deine Werke so, als hättest du ihn gestillt. Naja, geht ja bei dem Altersunterschied nicht. Sagen wir mal, er ist mit deinen Genen ausgestattet.

Nicht nur, dass er stilsicher und witzig deine Gedichte, Balladen und Texte behandelt. Er erzählt auch ganz liebevoll von deinem persönlichen Weg. Der ja zu Teilen nicht wirklich glücklich verlief. In den Momenten, in denen er über deine Liebe erzählt und deine Verluste, wird es im Saal ganz still, denn jeder ist berührt von dem, was da zu hören ist. Zum Beispiel von deiner großen Liebe, die du beschützt hast vor Neid und Missgunst deiner Umgebung. Wie klug du warst, Lenchen. Und wie groß dein Herz. :-)

Der Tom hatte eine Band mit, die von Rainer Vothel. Die Jungs mussten sich auf unserer kleinen Bühne mit Schlagzeug, Klavier und Gitarre ganz schön dünne machen und haben für den Rhythmus im Saal gesorgt. Wenn du, liebe Lene, von oben zugehört hast, dann muss es dir in den Beinen gezuckt haben. Im Saal wippten und klatschen die Fans jedenfalls immer mit.

Der Wolfgang U. Schütte hat auch eine Laudatio gehalten. Aber eine ganz kleine. Das war auch eine besondere Laudatio, weil sie immer von dem aufdringlichen Klingeln eines Handys begleitet war. Ich bin mir sicher, Lenchen, du hättest dazu einen ganz bissigen Text geschrieben. Überhaupt denke ich, du hättest viel über unseren Alltag zu sagen. Aber leider bist du nicht mehr unter den Lebenden.

Aber lebendig bist du schon! Und du hast jetzt auch eine Gedenktafel. Nur wenige Schritte von unserem Theater entfernt. Kannst ja mal von oben deinen Blick hinwandern lassen.

Lenchen, weißt du eigentlich, dass dein Enkel Tom Pauls dir eine neue Heimstatt in Pirna gibt. Der baut dort ein Theater. Ein ganz schickes, und nimmt sozusagen dich ein Stück nach “Pirne” mit. Es wird dir dort auch gefallen.

Wir wünschen Tom für dieses Theater ganz viel Glück. Du doch sicher auch, Lene?  Denn Menschen, die sich kümmern und Engagement für eine Sache im Herzen tragen, waren immer in deiner Gunst. Das können wir aus all deinen Werken lesen.

Prosit, Lenchen, wir stoßen mit einem Prosecco an. Denn der ist wie du mit 120. Frisch und spritzig! :-)

Deine Sanftwütigen und die ganze Schar der Lene-Voigt-Gesellschaft!

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Uta Serwuschok / 30. Apr 2011

News

Ohne Kommentar!

Wir müssen leider aus technischen Gründen die Kommentarfunktion in unserem Blog für eine Weile unterbrechen. :-( Wir bitten unsere Fans um Verständnis und hoffen, dass wir das Problem so schnell wie möglich beheben können. Denn wir freuen uns über Kommentare, :-) weil der Dialog mit euch eine schöne Sache ist.

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Uta Serwuschok / 30. Apr 2011

Die Sippe auf der Schippe

Es kräht aus unserem Theater – Probenbeginn für “Die Sippe auf der Schippe”

Die Leute fragen uns oft, wann wir mit der Arbeit an einem neuen Programm beginnen. Bzw. wie lange die Vorbereitung für eine Produktion dauert.

Eigentlich kann man sagen, dass nach einer Premiere im September eine winzig kleine Atempause ist. Dann aber, spätestens im November beginnen die Arbeiten an den Texten und Kompositionen.

Ab Frühjahr  dann hört man es wieder im Theater singen. Meist klingt dies die ersten Wochen eher unangenehm. Nach erster Übungsstunde. Wir krähen uns durch die Noten, bis dann einigermaßen alles sitzt. Da Thomas Störel (unser aller Manni) Texter und Komponist der Lieder ist, geht es uns als Mitspieler erst mal nicht so gut. Denn er ist Perfektionist und wir wiederholen zum Tausendsten Male einen Ton. Bei unserem Programm “Die Sippe auf der Schippe” gibt es eine schöne Parodie von “La Palamo”. Wenn ihr dann zur Vorstellung die Stelle hört “Ein Wind weht von Süd und treibt sie HINAUS …” Dieses “Hinaus” bringt mich, die Moni, um. Der Manni wiederholt immer und immer wieder den Ton. Nervig. Aber was will man machen, es soll sitzen.

Mit dem Dirk, was unser Fettbemmenverkäufer ist, geht der Manni noch etwas vorsichtiger um. Weil, der ist ja neu dabei. Und er darf sich nicht gleich so erschrecken. Aber ich verrate euch ein kleines Geheimnis: der Dirk trifft schon einige Töne. Das kann werden! Er steht nur noch wie so ein schlaffer Sack rum, da hat der Manni was dagegen. O-Ton von Manni: “Brust raus, Arschbacken zusammen!”

Wenn die Lieder einigermaßen sitzen, beginnt die Zeit einer anderen Quälerei oder besser gesagt, der sportlichen Ertüchtigung. Denn dann ist unsere  Choreografin Silvia Zygouris an der Reihe. Nun werden die Beine geworfen und unser Hirn wird endgültig ausgelastet, denn man muss die Schritte im Kopf haben, Text und Noten sowieso und dazu lächeln. Immer lächeln! :-)

Aber es ist wie mit allen Dingen im Leben so, wenn man das Gefühl hat, man schafft etwas Schönes, dann nimmt man die Mühen gern in Kauf. Und wir denken, wir schaffen etwas Schönes.

Eigentlich wird immer nur zur Premiere mit Sekt angestoßen. Warum nicht auch zu Beginn einer Arbeit, wo man so eine wunderbare Grundlage hat?  Texte, über die wir uns jetzt schon amüsieren und Musik, die wir jetzt schon gerne singen. Auch wenn es noch etwas schief klingt. Unsere Haltung zum neuen Programm hat jedenfalls keine Schieflage. Da sind wir klar auf Erfolgskurs. Muss auch sein, denn es geht ja um nichts Geringeres, als um die Familie. Das Heiligtum der Deutschen.

Übrigens Premiere ist am 18. September 2010. Könnt ihr euch schon im Terminkalender eintragen.

PS: Isabelle, was der Ingolf ist, hat erste Fotos zur Probe gemacht. Da saß er dafür auf einer Leiter. Wegen dem Licht und so. Ich habe sofort unsere Versicherungen geprüft, für den Fall, er plumpst runter. Hilfe!

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Uta Serwuschok / 28. Apr 2011

News

Tom Pauls am Sonntag zu Gast bei Sanftwut

Es gibt einen besonderen Anlass für dieses Gastspiel. Unsere sächsische Dichterin Lene Voigt hat ihren 120. Geburtstag. Auch wenn sie nicht mehr unter uns weilt, was ja bei 120 Jahren verständlich ist, so soll dieser Abend ein sehr lebendiger sein.

Säk'sche Klassigger: Lene Voigt (Karikatur Harald Kretzschmar)

Und wer kann Lene Voigt besser ehren, als Tom Pauls. Er hat die nötige Sensibilität für den Witz in ihren Texten und das sichere Gespür für die leisen Töne. Unsere Gäste werden beliebte  Nummern sehen. Aber, der Buschfunk trommelt:  Tom Pauls hat auch neue, bisher unentdeckte  Texte der Dichterin im Gepäck.

Wolfgang U. Schütte und Tom Pauls 2009 bei Sanftwut

Wir freuen uns auf diesen Abend, der eine Gemeinschaftsveranstaltung mit der Lene-Voigt-Gesellschaft, Leipzig, ist.

Wenn wir Lene Voigt ehren, so dürfen wir die Herausgeber der Werkssammlung nicht vergessen. Monica und Wolfgang U. Schütte sollen bei der Pflege dieses sächsischen Kulturguts ganz besonders genannt sein. Und wer möchte, kann den Abend auch nutzen, um sich über die Lene-Voigt-Bücher zu informieren.

Vorstellungsbeginn ist 19.00 Uhr. Restkarten gibt es an der Vorverkaufskasse unter der Rufnummer: 0341 9612346

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