Uta Serwuschok / 22. Dez 2010
Thomas Stoerel / 21. Dez 2010
Manni News Programme Super Manni!

Rettet die Welt und den heutigen Abend: Supermanni
Wie schon unten zu lesen: Manni saust als Heilsbringer auf die SanftWut-Bühne. Sozusagen, damit Moni wieder “heile” werden kann.
Weitere Infos unter: Super Manni!
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Uta Serwuschok / 21. Dez 2010
Thomas Stoerel / 19. Dez 2010
Durch die Erkrankung von Uta Serwuschok
spielen wir morgen am 20. Dezember”Super Manni!”
Beginn: 20.00 Uhr
Bitte informieren Sie sich über den Blog und die Internetseite über den aktuellen Stand der Vorstellungen.
Wir wünschen allen Sanftwut- Fans einen schönen 4. Advent.
Weihnachtliche Grüße vom ganzen Sanftwut-Team
Uta Serwuschok / 18. Dez 2010
Die Protagonisten dieses Programms aus dem Jahre 2005 heißen: Ingolf Serwuschok, Felix Anton Lehnert und Aristides Strongylis.
Ihr Ziel: Eine spirituelle Reise mit dem Publikum zu unternehmen. Eine Reise, die man als fernöstlich bezeichnen kann. Alte Kulturauffassungen und die Annäherung an Heilungsmethoden wie Reiki, sollen dem Publikum Einblick in diese Welt geben. Neben dem besonderen Thema des Abends, wird auch der poetische Reichtum asiatischer Kultur sichtbar. Die Sinne des Zuschauers werden abseits herkömmlicher Kabaretterfahrung gefordert. Unsere Augen und Ohren erleben eine so ganz andere poetische Aneignung.
Dieses Programm war in jeder Hinsicht anders. Wenn der Zuschauer den Raum betrat, so staunte er zuerst über einen anderen Bühnenaufbau. Viele Schlaginstrumente, asiatische Hölzer und andere Objekte, aus denen man Töne zaubern kann, waren auf der rechten Seite der Galerie aufgebaut. Da residierte Felix Anton Lehnert (FAL), ein, wie wir volkstümlich sagen „Schlagzeuger“. Ein schräger Typ.
Aber in „Satireiki“ hörten wir nicht irgendwelche Klänge, sondern Kompositionen von Aristites Strongylis.
Es waren nicht nur die Klänge, dieser Teppich fernöstlicher Töne, der mir bis zum heutigen Tag die genaue Erinnerung ermöglicht. Sondern auch die stimmungsvollen Bilder, die Ingolf auf seiner Japanreise machte und am diesem Abend präsentierte. Seine humorvolle Kommentierung war dabei das Salz in der Suppe.

Schnappschuss von Ingolfs Japanreise
Dieser Abend hatte mit Kabarett wenig zu tun. Und dennoch war die konsequente Entscheidung von Ingolf, dieser Inszenierung kein gewolltes kabarettistisches Alibi zu geben, genau das Richtige.
Es war, wie der Titel des Programms verrät: Satireiki. Ein erster Schritt, Reiki und viele Erscheinungen der Esoterik mit ihren ganz eigenen Mitteln auf die Kabarettbühne zu bringen.
Wie das in einem vom Kabarett geprägten Theater so ist, haben solche Projekte nie die Aufgabe, über lange Zeit gespielt zu werden. Sie sind Bereicherungen unseres Spielplans. Und so kann man es heute auch nicht mehr besuchen.
Doch „Satireiki“ ist zugleich ein Vorbereiter für das nun erfolgreich laufende Programm der Yoga Brothers „Gurus für Anfänger … und die Hummel fliegt doch“.
Wenn ich beide Programme betrachte, dann ist die Satire in Sachen Esoterik bei den Gurus auf dem Vormarsch. Als ich jedoch letztens zu einer Probe der Yoga Brohters saß, ertappte ich mich dabei, dass ich mir diesen Klangteppich wünschte, der „Satireiki“ zu einem besonderen Abend machte.
Also, der Idealfall für alle fröhlichen Esoterikerfans wäre die „Gurus“ mit Musik. Mit solchen Kompositionen, wie sie Ari (so nennen wir Aristides liebevoll) schrieb.
Dies ist sozusagen ein Wunsch an den Reikimeister und Kabarettisten Ingolf Sewuschok. Denn wie sagt ein Sprichwort: Zu allen guten Dingen gehören DREI.
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