Uta Serwuschok / 11. Jun 2009

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Die Macher

Es wird Zeit, dass ich die Macher des SANFTWUT-Blogs vorstelle. Also die Firma heißt pingpool. Geleitet wird sie von Philipp Sturm, den ich seit 10 Jahren kenne. Pingpool hat sein Büro in einem Haus am Ring, das aussieht wie ein Stück Bronx. Die Büros aber sind hell, freundlich und heißen alle Internetfans willkommen. Dabei wollte ich etwas ganz anderes mit dieser Seite. Im Sommer letzten Jahres kroch ich in meinem Bücherregal herum und holte das Arbeitsjournal von Brecht raus. Ich nahm es unter den Arm und warf es Philipp mit den Worten auf den Tisch: „So was will ich für SANFTWUT haben.“  Als Antwort hörte ich: “Wir machen einen Blog.“ Dann zeigte er mir was ein Blog ist, und ich war nicht wirklich begeistert. Ständig schreiben, mit den Leuten plappern. Na, ich weiß ja nicht.

Philipp stellte mir die zuständigen Mitarbeiter vor und ich wurde immer kleiner. Die sahen alle aus, als wären sie schon als Fötus im Internet gewesen. Dann lernte ich sie kennen und schätzen. Da wären Anne Henkel, Thomas Mock, Peter Hollo und Ronny Uhlemann. Anne und Ronny betreuen mich redaktionell, Thomas hat die grafische Gestaltung und Peter ist immer irgendwie da, wenn es technische Probleme gibt. In den letzten Wochen haben wir viel gemeinsam diskutiert und ich durfte erfahren, dass sie offen sind für alle Fragen und was mich besonders freut: nie hatte ich das Gefühl, dass ich ein technisches Rindvieh bin. Was man mir erklärte, konnte ich verstehen. Ich habe in den letzten Wochen über das Internet mehr gelernt, als in den vergangenen fünf Jahren. Ja, es ist eine große Liebe zu dem Blog entstanden.

the next generation

Pingpool - die Macher

Pingpool verkörpert eine andere, die nächste Generation. Aber sie verwalten mit diesem Blog eine uns Menschen lieb gewordene Tradition. Der Blog ist die Zeitung, die man morgens zum Frühstück aufschlägt, sie ist das Gespräch zwischen tratschenden Weibern auf dem Markt, das Sportergebnis, was man in der Kneipe diskutiert. Es gehen die Bilder, die wir in unserem Kopf speichern, im Sekundentakt hinaus in die Welt. Sehr jung und doch so vertraut.

Pingpool steht für eine weitere, sehr wertvolle Tradition, die im Internet immer mehr verkümmert. Die Macher unseres Blogs achten auf das Urheberrecht. Dafür könnte ich sie Tag und Nacht knutschen.

Link: pingpool


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Uta Serwuschok / 26. Mai 2009

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Karussell und die FDP

Ich gehe heute ahnungslos gegen 18.00 Uhr am Leipziger Markt vorbei und höre schon weit unten in der Hainstraße bekannte Rockmusik aus Ostzeiten. Dann stehe ich vor der Bühne am Markt, wo die Partei unserer „Freiheitsstatue“ Guido Westerwelle (so hat er ich selbst bezeichnet) eine Veranstaltung zur Europawahl inszenierte. Die Politiker hatten schon das Feld geräumt und eine Rockband als „Nachgruppe“ engagiert. Und das war „Karussell“.

Karussell (Bandfoto)

Karussell (Bandfoto)

Weißhaarige nebst musikalischem Nachwuchs. Was für ein Sound. Neben mir knabberte ein Ehepaar an seinen Pommes und die Frau sagte: „Das ist ein schöner Wochenbeginn. Und die machen noch richtige Musik. Die schieben nicht die Regler hoch.“ Ich glaube, die wussten nicht mal, was FDP bedeutet. Aber sie sangen mit „Karussell“ und ich winkte wie ein abgedrehter Fan unserem Freund Wolf-Rüdiger Raschke am Keyboard zu. Ehrlich, den mit seinen weißen Haaren so flippig zu sehen. Der lebt die Musik. Was für ein Temperament schwappte da von der Bühne. Und gegen 18.30 Uhr kam der große Hit „Nichts ist unendlich“ und mir fiel ein, dass ich vor 20 Jahren nach dem Fall der Mauer im Palast der Republik eben jenes „Nichts ist von Dauer, was keiner recht will“ sehr emotional erlebte. Heute war das auch so. Aber es war wohl die wunderbare Art zu musizieren und dieser Eindruck, dass 50 Plus eine Zukunft hat. Klare Stimmen und eben „e richtscher Saund“, wie der Sachse sagt.

Nachgruppe der FDP

Nachgruppe der FDP

Und Guido und Genschi, die Redner, waren schon daheeme. Na ja, sagen wir mal fast. Ihr Wahlslogan ist: „Arbeit muss sich wieder lohnen.“ Musik von Karussell zu hören, lohnt sich auf alle Fälle. Und ich bin so traurig, dass ich nicht weiß, wie ich das Foto auf meinem Handy hier in diesen blöden Fernseher kriege. Na gut. Mal sehen, wer bei der Wahlveranstaltung der CDU singt. Ich tippe auf die „Toten Hosen.“

Link: Karussell


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Uta Serwuschok / 06. Mai 2009

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Hallo Welt!

Ich lerne Bloggen

Ich lerne bloggen

Heute ist ein großer Tag. Mein erster Blogeintrag. Wir sitzen bei Kaffee und Wasser mit den jungen Menschen von pingpool und freuen uns über unsere Seite.

Wir haben den Zugang zur Welt.

Link: pingpool.de


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