Uta Serwuschok / 13. Feb 2011

Moni News

Moni will die Olympiade 2018 in Garmisch Partenkirchen

Zuerst  muss die Moni unserer bayerischen Heiligen, der Maria Riesch, ein Kompliment machen. Trotz “Rotz”, (so nennen wir Sachsen eine Erkältung), ist sie heute die “Kandahar”  runtergesaust und hat BRONZE geholt. Klasse! :-)  Schon wegen unser aller Maria und auch wegen dem unberechenbaren Pistenschreck Felix Neureuther muss die Olympiade 2018 in Garmisch Partenkirchen stattfinden. Bis dahin kann der Felix noch etwas üben.

Die Moni würde nämlich 2018 nach Garmisch düsen und könnte sich alle Wettkämpfe ansehen. Besonders die an der “Kandahar”, denn die liegt in einem oberaffengeilen Naturgebiet. Da war die Moni schon wandern. Schööööön!

Oder, vielleicht ist die Moni ja dann schon so berühmt mit dem Manni und der Isabelle,  dass mir als Familie die Ehre erhalten, die Siegerehrung vorzunehmen. Isabelle übergibt als “Flowerbauermädchen”  das Blumengestrüpp, Manni das Edelmetall (muss er tragen, weil das ja schwer ist) und die Moni singt die Hymnen. Ich würde alle Hymnen der Welt auswendig lernen. Und wenn ich nicht weiter komme im Text singe ich la, la, la. Hauptsache, es ist inbrünstig. Das ist neuerdings erlaubt. Das mit dem la, la, la!

Aber, wer jetzt schon Zeit hat, sollte sofort  zur “Kandahar” fahren und gucken. Allerdings, die Karten sind etwas “hochpreisig”. Da könnte ( bei einem guten Platz) schon mal ein Drittel vom Monatseinkommen Hartz IV droffgehen. Aber, es loht sich. :-)

ACHTUNG.  Wenn ihr losfahrt und “Kandahar” im Navi eingebt, dann nicht das in Afghanistan. :-(  Wobei das Tempo der Sportler auf der Kandahar-Abfahrt identisch ist mit dem Tempo einer abgefeuerten Munition.

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Thomas Stoerel / 29. Nov 2010

Freunde Manni Moni News Publikum

Moni hat Geburtstag

Hallo, alle Moni-Fans!

Denkt daran, heute hat die Beschützerin und Wohltäterin unseres Kabaretts Geburtstag! Die herzlichsten Glückwünsche von Manni und seinem Gefolge!

Moni als Kampfgruppengeneral beim Bürgerfrühstück

Moni als Kampfgruppengeneral beim Bürgerfrühstück

Ein Lied zur Gratulation findet ihr unter: Moni hat Geburtstag.

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Uta Serwuschok / 02. Okt 2010

Moni News

Stuttgart 21 muss kommen – für die Modelleisenbahn

Manni probt den Wasserwerfer-Einsatz

Manni probt den Wasserwerfer-Einsatz

Die Moni ist der festen Meinung, dass Stuttgart 21 gebaut werden muss, weil sonst die Fans von Modelleisenbahnen sich vielleicht noch etwas antun, aus Kummer. Denn im Gegensatz zur richtigen Welt von Stuttgart 21, ist die Welt der Modelleisenbahn noch in Ordnung. Stuttgart 21 ist längst in der Spielzeugwelt fertig. Das muss Weihnachten auf die Geschenktische. :-)

Und die Proteste von all diesen eigenwilligen Menschen können auch ins Modell eingebaut werden. Zum Beispiel als Bahnhof, wo wartende Menschen auf gefällten Baumstämmen sitzen. Transparente wie: “Stuttgart 21 wird durch Proteste ranzig” sind kleine hübsche Details und machen das ganze Modellbild zum Renner. Selbst Polizisten finden nun darauf Platz und den Ministerpräsidenten Stefan Mappus könnte man als Fahrkartenverkäufer oder Gleisvorsteher verewigen. Alles als Modell. Versteht sich.

Die Moni denkt, dass Stuttgart eine schöne Einheitsfeier bekommt. Eine, die Angela Merkel bestimmt gut gefällt. Denn sie hat ja vor über 20 Jahen auch mal gekämpft und sich von Wasserwerfern voll spritzen lassen. Und an einem runden Tisch hat sie gesessen und Demokratie geübt. Nun wird sie daran erinnert. Durch schwäbische Menschen, die Maultaschen der Nation, die ihr Maul aufmachen. Prima Idee für den 3. Oktober.

Macht alle hin!

Aber Achtung! Wenn ihr nach Stuttgart kommt, nicht die falsche Abfahrt nach Stammheim nehmen. Man findet da so schlecht wieder raus.

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Uta Serwuschok / 13. Jun 2010

Freunde Manni Mein Leipzig Moni News

Moni, Manni und andere hohe Tiere beim Bürgerfrühstück

Also, Moni und Manni waren heute beim Bürgerfrühstück. Das war aber gar kein Frühstück, sondern mehr eine Party. Wir waren Tischpaten. Was bedeutet, dass man schon ein bisschen berühmt ist und von Bürgern der Stadt Leipzig an den Frühstückstisch geladen wird.

So eine Veranstaltung macht der Verein “Bürger für Leipzig” schon seit mehreren Jahren. Dabei werden Spenden für eine gute Sache gesammelt. Aber man gibt das nicht an eine fremde Institution, sondern an Vereine in der Stadt. Ganz besonders an jene, die sich für Kinder und deren Talente einsetzen.

Wir mit der lieben Frau Liebold vom Verein "Bürger für Leipzig"

Wir mit der lieben Frau Liebold vom Verein "Bürger für Leipzig"

Heute stand alles im Zeichen der Muslime und deren Kultur-und Lebensweise. Und ich sag euch mal eins, weil so viele Muslime da waren, kam richtig Stimmung auf.  Da haben mir sächsischen Eingeborenen uns die Augen gerieben. Es wurde getanzt, gesungen und viel erzählt. An allen Tischen gab es zu plappern.

Auf einem Stuhl mit Konsul Michael Weichert

Auf einem Stuhl mit Konsul Michael Weichert

Weil die Muslime ja ganz viele Kinder zur Welt bringen, wimmelte es um das “Glashaus” im Zetkinpark (wie der Leipziger sagt) nur so von süßen, kleinen muslimischen Zweibeinern. Und die Kinder vom Leipziger Verein “Morgenland” haben ganz viel dargeboten. Am schönsten waren die Lieder und Tänze. Es wurde geklatscht und die muslimischen Väter und Mütter brachten ihre Kameras in Position als ihre Kinder anfingen zu spielen. Da konnte man sehen, es gibt keinen Unterschied zu einem sächsischen Papa und einem muslimischen. Man will, dass was aus den Kindern wird. Darum engagieren sich die Eltern dafür , dass die Kinder lernen. Mehr, als das üblich verlangte Pensum. Musik, Tanz und Theater bieten so ein neues zu Hause für die Kinder.

Dass dies möglich ist, ist dem Verein “Bürger für Leipzig” mit seinen vielen ehrenamtlichen Helfern zu danken. Dank ihrer Initiativen werden so die speziellen Talente bei Kindern mit Migrationshintergrund (was für ein seltsames Wort) gefördert.

Wir, Moni und Manni, haben uns bildungsmäßig auch eingebracht. Wir haben nämlich das gute alte DDR-Produkt “Russisch Brot” für das Frühstück gekauft und unsere Tischfreunde haben es an die Kinder verteilt. Erst bedingungslos, dann aber sagte Manni, dass die kleinen Künstler uns immer erst den Buchstaben nennen sollen, bevor sie das Knabberzeug bekommen.

Kinderfütterung

Kinderfütterung

Das haben sie gerne getan und wir konnten uns von ihrem Bildungsstand überzeugen. Ein Spiel, dass uns allen, insbesondere auch den Kindern, viel Spaß bereitet hat.

Es waren außer Moni und Manni noch andere hohe Tiere da. So zum Beispiel der Herr Jung, was unser Oberbürgermeister ist und Lama Horst. Er trabte mit Pfleger und dem Tierarzt vom Leipziger Zoo an.

Es wurden ein paar Reden gehalten. Auch die Flüchtlingsbeauftragte mit einem Namen, den die Moni sich nicht merken konnte, sprach. Die kümmert sich um Flüchtlingsfamilien und so. Und da hat die Moni sich gesagt, sollen die ruhig zu uns flüchten. Das bringt Leben in die Hütte. Friedlich und lustig, wie wir heute erleben durften.

Fazit: Wir haben heute viele Vorurteile abgebaut. Auch wenn Moni und Manni sich keinen Gebetsteppich zulegen. Aber wir sind nah dran. :-)

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Uta Serwuschok / 03. Jun 2010

Moni News

Ein Brief an den Ex-Bundespräsidenten Horst Köhler

Sehr geehrter Herr Köhler,

viele Menschen in diesem Land sagen zu Ihrem Rücktritt, sie hätten vor Ihrem Schritt Respekt. Ich habe damit ein Problem. Denn Sie verlassen das Land in einer Zeit, in der wir in erster Linie Vertrauen brauchen. Vertrauen in die Kritikfähigkeit und Zuverlässigkeit eines Menschen. Als oberster Repräsentant dieses Staates scheint es angebracht, dass persönliche Empfindlichkeiten als zweitrangig gelten.

Ich habe mir die kritischen Einwürfe der Opposition angesehen und angehört und kann nichts Verletzendes daran finden. Denn was Sie in dem umstrittenen Interview gesagt haben, kann, werter Herr Köhler, von vielen Menschen auch missverstanden werden. Warum klärt man es nicht einfach und warum zeigt man nicht, dass es zum Amt gehört, auch streitbar zu sein.

Dieser Rückzug macht mich wütend, weil er kostbare Zeit in Anspruch nimmt und den Staat Geld kostet. Aber viel schlimmer daran ist, dass der Souverän (wie man das Volk nennt) nicht zurück treten kann. Viele Menschen haben weit mehr auszuhalten, als Sie, werter Herr Köhler. Wir können nicht einfach sagen, wir haben keine Lust mehr. Ein Rücktritt käme dem Rücktritt vom Leben gleich. Das Volk hält durch. Sie haben dies leider nicht getan. Dem Volk wird weit mehr zugemutet, als Ihnen. Und wie wir wissen, steht die größte Zumutung uns noch ins Haus. Das Sparprogramm wird viel abfordern. Aber das Volk hat sich darauf eingerichtet. Mit Frust, aber auch mit Überlebenswillen und sehr viel Humor.

Wir erleben das jeden Abend auf der Bühne. Wir sagen Dinge, die eigentlich böse sind und auf eine unangenehme Realität verweisen. Aber die Leute lachen. Wohl wissend, worüber.  Das liegt daran, dass sich die Menschen nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Sie kämpfen um ihre Existenz, und sei sie auch noch so klein. Sie, Herr Köhler, haben auch gekämpft. Um Ihr Ansehen und auch um Ihr Ego. Denn hätten Sie das Volk und seine Lebenssituation im Auge gehabt, wäre Ihnen bewusst geworden, wie klein Ihr Problem eigentlich ist.

Das Volk wird bei solchen Entscheidungen nie gehört und hätte doch so sehr verdient, dass Sie ihm in dieser Zeit zur Seite stehen.

Nun wird Frau von der Leyen für dieses Amt hoch gehandelt. Egal, wer es am Ende wird, ich wünsche mir, dass man in Achtung vor dem, was das Volk leistet, eine größere Widerstandskraft gegenüber kritischen Äußerungen zeigt.

Mir fällt zum Abschluss noch eine geschichtliche Überlieferung ein. Als der 2. Weltkrieg London erreichte, wurde dem englischen Königshaus angeboten, die Stadt zu verlassen. Die, in ihren letzten Lebensjahren, häufig belächelte Queen Mum (was für eine Figur in der Weltgeschichte) entschied damals, in der Stadt zu bleiben und begab sich sogar unter das Volk. Auch in Zeiten größter Angriffe auf die englische Monarchie der Neuzeit blieb Queen Mum  unantastbar. Die Engländer haben ihrer alten Lady nie vergessen, dass sie in schwersten Zeiten ihr Volk nicht verlassen hat.

Mit besten Grüßen

Uta Serwuschok, die Sie als Bundespräsident immer mochte und mit dieser, Ihrer Entscheidung, sehr hadert.

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