Uta Serwuschok / 17. Feb 2012

Die Sippe auf der Schippe

Wulff geht- aber die “Sippe” bleibt!

Und zwar mit wachsendem Erfolg.  ”Die Sippe auf der Schippe” ist ein Programm, das unseren “Bundespräsidenten auf Heimreise” auch Trost sein soll. Denn die Familie ist Fels in der Brandung. Ob der Christian mit seiner Bettina nun bei ALDI einkaufen muss oder Urlaub auf dem Balkon macht? :-( Wird seine Fangemeinde schrumpfen?

Sanftwuts Fans schrumpfen nicht. Die werden immer mehr und sind treu. Können sie ja auch. Weil wir eben nicht um den heißen Brei reden, sondern sagen, was Phase ist.

Hätte der Christian das auch gemacht, könnte er jetzt noch durchs Schloss in Berlin geistern. Aber am Ende haben selbst die Schlossgespenster die Flucht ergriffen, wenn der Präsident um die Ecke kam. Sie haben sich zutiefst erschrocken, weil er zunehmend so wurde wie sie: ein Wesen ohne Fleisch und Blut.

Karten für “Die Sippe auf der Schippe” gibt es noch für heute 20.00 Uhr und für morgen 21.00 Uhr.

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Uta Serwuschok / 03. Feb 2012

Die Sippe auf der Schippe

Wochenende für Familienfans “Die Sippe auf der Schippe”

Advents-Sippe

Foto: Ingolf Serwuschok

Für all jene, die von der Familie nicht genug bekommen können oder manchmal genug von ihr haben, spielen wir an diesem Wochenende “Die Sippe auf der Schippe”. Besonders Liebhaber des schwarzen Humors können sich bei uns wieder finden. Wir geben nämlich auch Tipps, wie man die lästige Gattin oder die in die Jahre gekommene Oma los werden kann. Der Fantasie, wie man den familiären Alltag auf die Reihe kriegt, sind keine Grenzen gesetzt.

Und es ist ein Programm für die Kleinen, die Großen und die “Alten”. Ein Familienausflug muss also bei der Kälte nicht ins Rosental, sondern kann direkt in die Mädler-Passage führen. Ihr wisst ja, bei uns ist es warm. Und wer sehnt sich in diesen eisigen Tagen nicht nach Wärme. :-)

Wir  jedenfalls haben unseren Spaß an der “Sippe” und hoffen, ihr auch.

Für heute 20.00 Uhr und für Samstag 21.00 Uhr gibt es noch Restkarten. Die “Kleinen” (bis Vierzehnjährigen :-) ) aus der Familie dürfen bei uns so rein.

Eure Sanftwütigen

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Uta Serwuschok / 02. Feb 2012

Die Sippe auf der Schippe News

Manni versenkte eine Spitzenpointe bei “Sippe”

Ihr müsst wissen, der Thomas Störel, unser aller Manni, ist als Künstler ein Perfektionist. Timing und zielgenaues Setzen von Pointen ist für ihn das A und O.

Nun müsst ihr auch wissen, das ich, die ich ja euer aller Moni bin, meinen Perfektionismus immer noch erlernen muss. Oder besser gesagt: mir unterlaufen immer mal Fehler. Meist sind sie klein, aber mein Kollege Thomas bemerkt diese und bekommt dann immer ein ganz ernstes Gesicht und ich Angst. :-(

Für das Programm “Die Sippe auf der Schippe” hat Thomas die witzige Nummer “Gondwanaland” geschrieben. Ein Renner beim Publikum, aber für mich eine heikle Aufgabe, da die Szene eine (jedenfalls für mich) nicht so ganz einfache Struktur hat. Obwohl sie leicht daher kommt.

Immer wieder hatte ich Hänger und so wurde sie für mich zu einer Angstnummer. Vor einiger Zeit begann ich also ganz hart an der Perfektion zu arbeiten und meine Fehler nehmen immer mehr ab. Ich fühle mich jetzt ziemlich sicher und kann meine Spielfreude abrufen.

Gestern aber, ich war im fröhlichsten Spiel, erlebte ich, wie mein Perfektionist Manni sich selbst die schönste Pointe in dem Text versaute. Es war nur ein Wort. Ein kleines Wort, was, an der falschen Stelle gesetzt, verpuffte.

Das ist eigentlich gar nicht schlimm. Aber ich werde nie das verdatterte Gesicht von Thomas vergessen und wie wütend er über seinen Fehler war.

Ich, der eigentliche Pechvogel, musste grinsen. Und dann bin ich danach sofort zu unserem Mitspieler Dirk in die Garderobe gelaufen und habe ihm vom Missgeschick erzählt. Zugegeben, mit etwas Häme. :-) Und ich wurde  gleich ein paar Meter größer, weil nicht ich es war, die wieder irgend etwas versaut hatte.

Dieses historisches Ereignis bei Sanftwut musste ich festhalten. Es war der 1. Februar 2012, ca. 21.50 Uhr. Auf dem Flügel von Sanftwut.

Eure Moni-Uta

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Uta Serwuschok / 23. Jan 2012

Die Sippe auf der Schippe

Szenenapplaus für eine Fotoserie

Das hat es bei Sanftwut noch nie gegeben! Es erscheinen Fotos auf der Leinwand und sie bekommen Szenenapplaus! Warum? Weil unser Kabarett mit dieser ganz speziellen Nummer die Herzen der Zuschauer erwärmt. Weil wir etwas ansprechen, was ganz tief in uns schlummert: das Bekenntnis zum Leben, welches als Neugeborenes beginnt und im Normalfall im hohen Alter endet.

Im Programm “Die Sippe auf der Schippe” singen Thomas und ich das Lied “Versager”. Es beginnt mit den Liedzeilen:

“Guten Abend, ihr Versager, die ihr immer noch im Osten hockt, die Grips hat’s schon längst in den Westen gelockt, zwischen der Lausitz und Rügen sind nur Greise und Deppen geblieben.”

Dieses satirische Lied auf jene, die weggegangen sind, endet natürlich in einem Bekenntnis zum Osten.

Während der Proben entschieden wir, zwischen den Strophen von uns drei Spielern eine Fotoserie zu zeigen. Fotos, die unser Leben dokumentieren. So eine Art persönliches Album. Dabei eröffnet jeweils ein aktuelles Bild die Serie zur Person und endet mit einer Aufnahme aus Babyzeiten.

Diese sehr kleine, witzige Impression aus unserem eigenen Leben ist eigentlich nur ein ergänzendes Element. Und doch berühren wir damit zu jeder Vorstellung die Leute. Immer wieder wird lange und laut geklatscht. Und wir hören Bemerkungen wie: “Schön. Einfach klasse.”

Am Samstag zur Abendvorstellung war es dann auch für uns unglaublich, zu erleben, dass jede Fotoserie Szenenapplaus bekam. Für uns erfahrene Komödianten eine echte Überraschung.

In einem Programm, wie die “Sippe auf der Schippe”, das nur so mit schrägen Ideen und Pointen um sich wirft, ist der heimliche Favorit eben dieses leise Lied. Dieses Bekenntnis zur Familie und unserer eigenen Biographie.

Ein Ensemble, das zu Recht mit “Lachgarantie” für jedes seiner Programme wirbt, bringt ausgerechnet mit dieser leisen, musikalisch-fotografischen Impression den besonderen Glanz in den Theaterraum. Glanz, der von tiefer Verbundenheit von Künstler und Zuschauer erzählt.

Was will man mehr!

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Uta Serwuschok / 17. Jan 2012

Die Sippe auf der Schippe

“Patchwork-Family”

Probenimpression zu "Patchwork-Family"Im Programm “Sippe” gibt es ein Lied mit dem Titel “Patchwork-Family”.

Wir Sanftwütigen werden ja “die Musikalischen” unter den Leipziger Kabaretts genannt. Wenn man “Patchwork-Family” hört und sieht, dann weiß man warum und weiß auch, wo der Unterschied zu herkömmlicher Kabarettmusik liegt.
Das Foto entstand zu den Endproben. Und zeigt ein konzentriertes Ensemble. Und das muss man sein, wenn man solche Art Kunst unter das Volk bringt. “Patchwork-Family” ist die wunderbare Fortsetzung unserer modernen Musikaneignung. Schon für diesen Titel würde ich immer wieder in dieses Programm gehen. Er steht vor der Pause. Wem es gar nicht gefällt, der kann ja dann nach dem ersten Teil Hut und Mantel nehmen. Hat aber bisher keiner gemacht. :-)

Eure Uta-Moni

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