Uta Serwuschok / 30. Mai 2010

Heute hau'n wir auf die Pauker

Ein origineller Kommentar aus dem Publikum

Gestern war wieder so eine lustige Vorstellung mit “Heute haun wir auf die Pauker”. Ein volles Haus und sehr aufgeweckte Leute. Thomas steht für die Nummer” Rätseltime” auf der Bühne. Getragen von seinem unwiderstehlichen Kostüm (weiße Unterhose auf rotem Grund) will er wissen, was er darstellt? Denn er ist ja ein lebendes Bilderrätsel. Er führt geschickt die Leute zu den richtigen Antworten. Dann fragt er nach dem Namen des Gerätes, mit dem sich die Seefahrer  früher orientieren konnten, und sagt: “Die so heißen, wie die schmutzigen Mädchen …?  Sextanten!” Dazu springt er wie ein “warmer Bruder” über die Bühne und fragt aufreizend: “Na, was bin ich?” Darauf kommt der Kommentar aus dem Publikum: “Eine von den Sextanten (sechs Tanten).” Gegröle im Saal. 

Ich, die ich auf meinen Auftritt hinter der Bühne wartete, habe mich gerollt vor Lachen. Danke, für die witzige Einlage, mein Publikum.


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Uta Serwuschok / 16. Apr 2010

Heute hau'n wir auf die Pauker

Uta-Moni hat eine Verkehrsordnungswidrigkeit begangen

Jawohl. Ich habe mich nicht an die vorgegebene Fahrtrichtung gehalten. Das war nämlich so: Wir hatten in Gohlis eine Umleitung und so mussten wir Kiezbewohner durch kleine Straßen schleichen und irgendwie sehen, wie wir mit der Situation klar kommen.

Nun hat die liebe Stadt sich überlegt, an der Ecke Ehrensteinstraße-Schumannstraße eine Änderung der Fahrtrichtung vorzunehmen. Anstatt mich in Richtung Stadt nach rechts abbiegen zu lassen, wollten sie mich „zwingen“ nach links zu fahren. Was bedeutete, dass ich wieder in Richtung Daheeme düsen müsste. So hat also die Uta-Moni sich gedacht, ihr Vögel, ihr könnt mich … nicht zwingen – und ist rechts rum.

Fahrverbot – e bissel wie im wilden Westen

Fahrverbot – e bissel wie im wilden Westen (Foto: serwu)

Was ich nicht wusste, war, dass gegenüber die Verkehrsaufsicht ihre Zelte aufgeschlagen hatte, um all diese ignoranten Menschen (wie mich eben) rauszufischen. Besser gesagt, zu notieren.

Als ich den Anhörungsbogen bekam, wollte ich erst eine Omi oder einen Opi verdächtigen. Weil ich glaubte, da hat einer zu viel Zeit gehabt und mich denunziert. Aber nein, es war die Stadt selbst, die offensichtlich genug Leute hatte, um sie für die renitenten Bürger abzustellen.

Liebe Omis und Opis in der Ehrensteinstraße: Verzeiht mir, dass ich euch in Verdacht hatte. Es war ein Vollzugsbediensteter der Verkehrsüberwachung.

Darum hat die Uta-Moni für euch ein Lied aus dem Programm „Heute haun wir auf die Pauker“ rausgesucht, was sich mit dem Thema beschäftigt. Es nennt sich „Fahrverbot“ und wurde geschrieben von Thomas Störel:



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Uta Serwuschok / 10. Mrz 2010

Heute hau'n wir auf die Pauker

Heute haun wir auf die Pauker

Heute haun wir auf die Pauker

Heute haun wir auf die Pauker

Nicht nur heute. Die ganze Woche toben Moni und Manni über die Bühne von SANFTWUT. Sie spielen Hausmeister, Lehrer und sonstige wichtige und unwichtige Personen des Lebens. Moni und Manni sind sozusagen in Sachen Bildung unterwegs. Sie verkörpern in diesem Programm sich und das Bildungsbürgertum auf  herrlich schräge Weise.

Wer in diesem Programm war, bekommt ein anderes, ein humorvolles Verhältnis zur Schule und all den vielen Problemen, die uns bewegen. Lehrer, Eltern und Schüler (also,eigentlich alle Menschen) verlassen beschwingt unser Theater und finden Bildung plötzlich gar nicht mehr so schlecht. Überzeugt euch davon selbst. Das ist ein Unterricht, den man nicht schwänzen sollte. Denn, Lernen mit Moni und Manni macht Spaß!

“Heute haun wir auf die Pauker” Von heute -Freitag 20.00 Uhr, Samstag 17.00 und 21.00 Uhr.


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Uta Serwuschok / 14. Feb 2010

Heute hau'n wir auf die Pauker Publikum

Manni ist eine Made im Apfel

Made im Apfel

Made im Apfel

Gestern spielten wir “Heute haun wir auf die Pauker”. Eine besonders witzige Nummer ist “Rätseltime”. Manni (Thomas Störel) hüpft mit weißer Unterhose und einem roten Reifen über die Bühne und spielt ein Bilderrätsel. Gesucht wird das Logo der Arbeitsagentur. Aber in der Regel dauert es eine Weile, bis die Leute dahinter kommen. Da fallen also viele lustige Vorschläge, was Thomas darstellen könnte. So wird ganz häufig genannt:  der springende Punkt, Biene Maja, Motschegiebchen oder auch Batman. Doch gestern schoss einer aus dem Publikum den Vogel ab als er rief: “Made im Apfel”.

Nun ist Manni eine “Made im Apfel.”


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Uta Serwuschok / 08. Feb 2010

Heute hau'n wir auf die Pauker News

Wie lange hält die Koalition?

Dieser Frage gehen wir im Programm “Heute haun wir auf die Pauker” nach. Und wird sie am Abend gestellt, liegt das Publikum immer flach. Das liegt daran, dass keiner so richtig glaubt, dass diese Koalition in Berlin noch lange existiert. Der Grund dieser deutlich politischen Misere liegt in einem Versprechen. Eins, dass FDP-Chef Westerwelle, die Freiheitsstatue der Republik, seinen Wählern gegeben hat. Nämlich, Steuern zu senken. Das ist auch ganz prima, würden wir als Land nicht schon pleite sein. Die FDP hält an dem Versprechen fest, weil sie denkt, dann wird der Wähler sie für die Standhaftigkeit belohnen. Aber das Gegenteil ist der Fall. Dramatische Abstürze in der Wählergunst muss diese elitäre Ansammlung reicher Politiker hinnehmen. Warum wollen die meisten Wähler, dass Westerwelle von seinem Versprechen abweicht? Warum wurde die Hessen-SPD vor einiger Zeit für ein nicht eingehaltenes Versprechen in Grund und Boden gestampft und warum heute Westerwelle indirekt aufgefordert, seine Zusagen zu brechen? Das ist einfach der kleine feine Unterschied in den Fällen. Die Hessen-SPD gab ein politisches Versprechen ab. “Niemals mit den Linken”, rief sie. Ein solches Versprechen lässt sich ohne Geld machen. Kein Cent kostet ein solcher Ruf ins Volk. Die FDP übersah, dass ihr Versprechen der Steuersenkung eine Menge Geld kostet. Und zwar uns allen. Das ganze Land hält her für dieses Versprechen und würde dies auch gerne tun, wären wir eben nicht pleite. Selbst der Dümmste fragt, wo soll das Geld herkommen? Und die Omis und Opis und Mütter und Väter schauen in die großen Kulleraugen der kleinen süßen Kinder und fragen sich, was aus ihnen werden soll. Sollen die Gras fressen? Der Mensch, und mag er noch so unterbelichtet sein, kann in der Regel rechnen. Und dieser Fakt fehlt in der Rechnung unserer Freiheitsstatue Westerwelle. Und so gerät der Kampf in der Koalition zu einem bedenklichen Drama, dessen Ausgang eher einen Untergang vermuten lässt, als ein glückliches Ende. Ehrlich, ich wünsche mir die Zeit zurück, wo unsere aller Angie mit Steinbrück vor die Presse trat und sagte: “Das Geld der deutschen Sparer ist sicher.” Das konnte ich glauben, weil SPD und CDU sich sich in der Sache einig waren.” Heute beobachte ich in der Koalition ein selbstsüchtiges Theater. Und, Herr Westerwelle, politische Argumente verlieren an Kraft, werden sie nicht durch seriöse materielle Werte gestützt. Wir Ossis sind für eine solche marode Politik 1989 auf die Straße gegangen. Man nannte dies eine friedliche Revolution. Ich vermute, wir haben Grund, uns um den Frieden in unserem Land zu sorgen. Wie heißt es so schön: “Beim Geld hört die Freundschaft auf.”

Vorsicht, Guido, bissiges Volk!


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