Uta Serwuschok / 01. Jul 2011

Heute hau'n wir auf die Pauker News

Kinderarbeit bei Sanftwut! – Genial-Sozial! Dank Oskar!

Naja, eher Jugendarbeit. Denn in Sachsen gibt es eine Initiative mit dem Motto: “Genial-Sozial”. Junge Menschen machen, da wo sie es möchten, einen Tag Praktikum. Das Geld, was sie verdienen, spenden sie. Sie engagieren sich auf diese Weise für soziale Projekte.

Oskar mit Dirk Dyballa

Ein tolles Team! Unser Techniker Dirk Dyballa und Oskar Germer

So kam es, dass heute unser Techniker Dirk Dyballa durch Oskar Germer verstärkt wurde. Besser gesagt, Oskar hat die Vorstellung gefahren. Und mit Bravour! Ein cooler Typ. Er bewegte sich im Technikraum und hinter der Bühne wie ein Profi. Es machte ihm sichtlich Spaß und uns auch. Denn neben dem technisch-künstlerischen Engagement von Oskar steht die Idee, anderen Menschen auf diese Weise zu helfen. Mit dreizehn Jahren beweist er einen sehr guten Blick für die sinnvollen Dinge des Lebens. Das finden wir von Sanftwut KLASSE.

Dirk und Oskar diskutierend

Wer ist hier der Boss?

Lieber Oskar, das war eine prima Sache heute mit dir. Und wie singt Freddy Quinn (kannst du nicht kennen) so schön: “Junge komm bald wieder.” :-)

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Uta Serwuschok / 30. Jun 2011

News

Gondwanaland – Gedanken kurz vor der Eröffnung

Morgen öffnen sich die Pforten von Gondwanaland und es werden Scharen von Menschen, (besonders kleine Menschen) Schlange stehen, um die Riesentropenhalle mit ihren Bewohnern, einschließlich unser aller Heidi, zu bewundern.

Vor der Eröffnung

Dahinter liegt eine fantastische Welt! Gondwanaland

Zugleich werden die Stimmen lauter, die sich gegen solche Einrichtungen aussprechen. Oft werden dann die nicht artgerechte Haltung der Tiere und die hohen Kosten kritisiert.

Vor einigen Wochen schaute ich mir den Sonntagstalk mit Peter Hahne im zdf an. Zu Gast waren der Knochenbrecher (ein anerkannter Tierarzt) und Ingrid van Bergen. Beide ausgemachte Tierliebhaber. Man sprach darüber, ob wir Deutschen uns inzwischen mehr um die Tiere, als um die Menschen kümmern und ob unsere zunehmende Liebe  zu den Vierbeinern nicht übertrieben sei. Darüber streiten sich ja eh die Geister und eigentlich langweilte mich das Gespräch.

Dann kam man auf den Sinn Zoologischer Gärten weltweit zu sprechen. Und beide Talkgäste sprachen sich gegen solche Einrichtungen aus. Diese Ablehnung wurde unter anderem mit dem Satz begründet: “Heute kann jeder selbst nach Afrika reisen und sich die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung betrachten.”

Ich wäre am liebsten in den Fernseher gesprungen und hätte sie aus dem Studio getrieben. Ich fragte mich wütend, ob die überhaupt noch wissen, wie das so läuft im Leben. Und ob sie überhaupt wissen, wie das Lohnniveau in diesem Land und anderswo ist. Jeder kann nach Afrika? Dass ich nicht lache.

Wenn meine Wege den Leipziger Zoo kreuzen, und das ist in der Regel zweimal täglich, beobachte ich eins: Da strömen Menschen unterschiedlichster sozialer Herkunft in den Zoo. Und besonders schön finde ich, wenn Omi und Opi mit dickem Portmonee dabei sind, um den Kindern eine Freude zu bereiten. :-)

Ich gebe meinen Kopf dafür: bei den vielen Besuchern in unserem Zoologischen Garten sind mindestens 40 % dabei, die niemals nach Afrika können. Einfach weil ihnen das Geld fehlt. Und selbst bis zur Rente fehlen wird.

Nein, Herr Knochenbrecher und Frau van Bergen, es gibt ganz normale und sehr nette Menschen, die für einen solchen Ausflug in den Zoo sparen müssen. So ein Tag bei Elefant, Tiger & Co. ist  für nicht wenige Familien eine finanzielle Anstrengung. Und natürlich eine ganz besondere Freude, wenn sie sich dann im Zoo anschauen können, was so auf der Erde kreucht und fleucht und wie sie entstanden ist, die Welt um Gondwana.

Den Machern vom Leipziger Zoo muss man wenige Stunden vor der Eröffnung von Gondwanaland sagen: gut gemacht und besonders gut gemacht, die Preise, die auch dem kleinen Geldbeutel von Mama und Papa oder Oma und Oma eine faire Chance einräumen.

Sanfwut sagt: WILLKOMMEN GONDWANALAND und ein Dank an alle, die diesen Traum für Leipzig nicht aufgegeben haben.

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Uta Serwuschok / 29. Jun 2011

News

Wir stellen vor: die neue Blog-Co-Autorin Stephanie Werth

Hallo, ihr Blogleser, ich möchte euch Stephanie vorstellen. Sie gehört zu jenen freischaffenden kreativen “Köpfen” von Sanftwut, die das Publikum nicht sieht, die aber fleißig im Hintergrund arbeiten. Stephanie ist in unserem Auftrag als Frau des PR-Bereichs unterwegs. Sie sammelt Publikum ein, indem sie sich über die konservativen und neuen Medien für unsere fröhliche Kunst engagiert.

Nun bekommt Stephanie eine Aufgabe dazu. Sie wird in die Redaktion des Blogs aufgenommen, um euch mit News zu versorgen.

Ich, die Uta-Moni, schreibe nämlich im Sommer ganz intensiv an meinem neuen Büchlein. Es trägt den Titel: “Woran erkennt man eine ostdeutsche Verkäuferin”.  Am 25. August werde ich Auszüge aus dem Manuskript lesen und im Herbst soll  es in den Druck gehen.

Ich muss also mit meinen Kräften etwas sorgsam umgehen, damit ich nicht irgendwann als Klappergerüst erschöpft am Boden liege. Das will doch keiner. Oder? Also sorgt Stephanie für Entlastung. Natürlich bleibe ich mit meinen Kommentaren erhalten. Ich trete nur auf diesem Gebiet etwas kürzer.

Drückt mir die Daumen für mein Büchlein. Ich hoffe, es gefällt euch. Und drückt auch die Daumen für Stephanie, damit sie zu euch Bloglesern einen warmherzigen Kontakt aufbauen bauen kann.

Bei dieser Gelegenheit muss ich mit euch Bloglesern schimpfen, weil ihr schwach als Kommentatoren seid. Ihr sprecht mich auf der Straße an oder schickt mir Mails, aber ihr schreibt das, was ihr denkt, nicht in die Kommentare. Das macht mich und alle anderen von Sanftwut sehr traurig! :-( Faule Bande! :-)

Mit der neuen Spielzeit haben wir also Verstärkung in der Blog-Redaktion. Das Foto von Stephanie ist ein Ausdruck meiner Fähigkeit, ein Foto zu schießen. Es fehlt ein Stück Kopf. Von mir beim Fotografieren glatt übersehen und nun nenne ich das Bild “Monis avantgardistische  Porträtarbeit”. Man muss nur alles gut verkaufen.

Stephanie mit abgeschnittenem Kopf

Stephanie Werth von Uta-Moni fotografiert

Stephanie, verzeih mir den unvollendeten Kopf ! Ich weiß, du bist komplett ein sehr guter Typ. Aber, man muss ja nicht alles zeigen was man hat. :-)

Eure Uta-Moni im Buchstress :-)

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Uta Serwuschok / 27. Jun 2011

News Super Manni!

Super Manni! heute zum Einsatz in der Landeshauptstadt

Dresden kann sich freuen, denn Super Manni! spielt heute in der “Dresdner Herkuleskeule”.

Thomas als Super Manni

Der Held auf dem Schlachtfeld von Humor und Satire in Dresden

Wir wünschen Thomas dabei sehr viel Freude, maximalen Erfolg und und eine große Schar neuer Fans.

Wenn Zeit bleibt, dann kann er ja bei unserer Landesregierung nachschauen, ob die ordentlich arbeitet und für den Ernstfall eingreifen. Denn ein Manni wie er, weiß sich und anderen immer zu helfen.

Am Dienstag ist “Super Manni!” wieder in unserem Theater in der Mädler-Passage zu sehen. Wir freuen uns auf euren Besuch.

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Uta Serwuschok / 26. Jun 2011

Kabarett zum Brüllen News

Gruppenfoto mit “Saarländische Gefilde” von Tanja

Ich dachte darüber nach, wie wir die Spielzeitpause im Blog gestalten. Da kam mir die Idee, dass wir in diesem Sommer ein Gruppenfoto stellen. Also wurde ein Termin festgelegt, wo die meisten von uns anwesend waren.

Dann gab es die Aufgabe, etwas Sommerliches anzuziehen. Denn wir wollten Sonnenschein-Stimmung verbreiten, damit ihr, liebe Fans, sehen könnt, wie sehr wir uns auf die Sommerferien freuen. Natürlich euch immer im Herzen tragend. :-)

Zu unserer Freude verkündete Tanja, unsere aparte Blondine (steiler Zahn) vom Tresen, dass sie “Saarländische Gefilde” macht.   “Saarländische Gefilde” was ist das? Ich sage euch, “ne luggulische Sünde.”  Hmmmmmmmmmmmmm! Selbst gemachte Klöße mit Gehacktem und Blutwurst gefüllt, dazu gab es Sauerkraut und eine Sahnesoße. Oberlecker! Und am Ende standen alle mit “Plastetöppen” (Tupper-Behälter) da und wollten noch mehr davon nach Hause schleppen.

Tanja vor Kloßtopf

Unwiderstehlich: Tanja und ihre "Gefilde"

Tanja hat dieses köstliche Gericht zusammen mit André, unserem Koch, sehr zeitaufwendig zubereitet. Danke ihr Zwei. Ein gelungenes Abendmahl! :-)

Weil wir gerade bei gelungen sind: das Foto herzustellen, das war wieder so, als würde eine Kindergartengruppe ohne Erzieherin den Versuch unternehmen, sich zu organisieren. Aber auch hier hatte Tanja das richtige Gespür. Gemeinsam mit Anja und Dirk warfen sie einen großen Haufen Requisiten, die nach Sommer, Sonne und Meer rochen, in die Runde. Und so entstanden mehrere Motive.

Eins davon zeigen wir schon mal vorab, damit ihr wisst, wie das ist, wenn so eine Herde in die falsche Richtung guckt. Aber die Stimmung kommt klasse rüber. Das Schöne an dem Foto ist, wir schauen zu Ingolf, der mit seiner großen Kamera gerade die Einstellung vorbereitete und rief: “Lächeln!” In diesem Augenblick klickte die zweite Kamera, die Gernod, ein Freund von Thomas betätigte.

Wir schauen alle in die falsche Richtung

Blickrichtung falsch! Stimmung Spitze!

So entstehen die Bilder, wo man das Gefühl hat, da ist Leben in der Bude. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, wie lecker Tanjas “Saarländische Gefilde” schmecken, sonst wären die Gesichter aller noch um das Doppelte breiter. Aber dann hätten wir ja nicht alle auf das Foto gepasst.

Eine Woche wird noch gespielt und dann gehen wir in die verdienten Ferien. Bis dahin aber hört ihr noch ein bisschen von uns.

PS: Ich werde Tanja um das Rezept bitten und es für euch in den Blog stellen. Hauptsache, es ist nicht geheim. :-)

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