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Uta Serwuschok / 10. Mrz 2010

Heute hau'n wir auf die Pauker

Heute haun wir auf die Pauker

Heute haun wir auf die Pauker

Heute haun wir auf die Pauker

Nicht nur heute. Die ganze Woche toben Moni und Manni über die Bühne von SANFTWUT. Sie spielen Hausmeister, Lehrer und sonstige wichtige und unwichtige Personen des Lebens. Moni und Manni sind sozusagen in Sachen Bildung unterwegs. Sie verkörpern in diesem Programm sich und das Bildungsbürgertum auf  herrlich schräge Weise.

Wer in diesem Programm war, bekommt ein anderes, ein humorvolles Verhältnis zur Schule und all den vielen Problemen, die uns bewegen. Lehrer, Eltern und Schüler (also,eigentlich alle Menschen) verlassen beschwingt unser Theater und finden Bildung plötzlich gar nicht mehr so schlecht. Überzeugt euch davon selbst. Das ist ein Unterricht, den man nicht schwänzen sollte. Denn, Lernen mit Moni und Manni macht Spaß!

“Heute haun wir auf die Pauker” Von heute -Freitag 20.00 Uhr, Samstag 17.00 und 21.00 Uhr.


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Uta Serwuschok / 08. Mrz 2010

Hör' nicht auf deine Frau News

Frauentag - eine kleine Ostalgie

Hallo, Mädels, wir haben heute unseren Ehrentag. Bislang hat mich noch kein Mann angerufen und gratuliert. Früher war das anders. Da haben in den Brigaden die Männer Spalier gestanden und mit einer Kunstnelke die Frauen zum Schichtbeginn erwartet. Dann gab es immer vom Direktor eine Rede über den Wert der Frau, was sich offiziell auf die arbeitende Kollegin bezog. Allerdings ist nachgewiesen, dass auch im Sozialismus Mann und Frau noch mehr voneinander wussten, als die zu erbringende Norm.

Erinnert ihr euch, dass in allen Zeitungen das Gesicht von Erich Honecker uns anguckte und darunter war ein Brief an uns Weiber. Die Anrede war immer: “Liebe Genossinnen (die wurden immer zuerst genannt), liebe Frauen und Mädchen …”

Was haben wir darüber gelacht. Aber ehrlich, ein Stück Ehre ist nicht schlecht. Und wenn wir auch über die in den Betrieben gedeckten Kaffeetafeln gelacht haben, so war es doch auch anheimelnd. Damals wussten wir, ohne uns geht gar nichts. Das war für das Selbstvertrauen gar nicht so schlecht. Und irgendwie waren sie süß, die Männer, wenn sie für uns den Tisch mit Kuchen gedeckt hatten und Kaffee einschenkten. “Karla, willst du noch einen Kaffee?”  Karla wollte. Nicht nur den Kaffee, sondern auch den Kaffeelikör. Und so kam es, dass am 8. März grölende Arbeiterinnen und Akademikerinnen durch die Innenstadt zogen. 

Es ist eigentlich keine Ostalgie. Nein, es ist ein kleiner Wunsch, dass diese belächelte sozialistische Tradition beibehalten bleibt. Jungs, wir lassen uns gerne reinen Wein einschenken und mit Delikatessen verwöhnen. Unbescheiden wir wir sind, nehme wir das komplette Programm. Denn eins wollen wir alle. Geliebt und beachtet werden. Das tut der 8. März immer noch. Auch wenn die Verhältnisse sehr anders geworden sind. Und immer noch wünschen wir uns nichts sehnlicher, als dass die männlichen Zweibeiner bei uns sind. Sie können ja nichts dafür, dass der 8. März nur für Frauen ist. Jungs, ihr seid gerne eingeladen. Zum Internationalen Kampf- und FEIERTAG.

PS: Es gibt Chefs, die kommen mit ihren Mitarbeiterinnen zu uns ins Kabarett. Um Frauentag zu feiern! Das sind uns die Liebsten. Und ihr glaubt gar nicht, wie schön das aussieht: So ein Chef (als Hahn im Korb) mit seinen hübsch heraus geputzten, fröhlichen Büromiezen.


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Uta Serwuschok / 07. Mrz 2010

News

Das Wort zum Sonntag und zur Inquisition

Schuld an den Missbrauchsfällen in der Katholischen Kirche sind nicht die Priester. Nein, die sind Opfer! Weil sie nämlich heute ohne Inquisition auskommen müssen. Denen kloppt doch keiner mehr auf die Finger. Früher hat die Inquisition Angst und Schrecken verbreitet. Mit der wollte keiner was zu tun haben. Da gingen die Priester zum Holzhacken, wenn sie die Gefühle überrannten und übermannten. Es wollte doch keiner auf seinen eigenen gehackten Scheiterhaufen!

Moni meint: Der Papst soll die Inquisition wieder einführen. Er hätte damit auch gleich so eine Art Justizministerium. (Da würde die Frau Leutheusser-Schnarrenberger nicht mehr am Heiligen Vater rummeckern.)

Man könnte ja moderne Foltermethoden erfinden, wie zum Beispiel die Abschaffung des Zölibats. Da müssten die Hirten der Kirche hinaus ins freie Leben. Das ist Folter genug. Und sie kämen nicht mehr, wie der Manni sagt, auf perverse Gedanken.


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Uta Serwuschok / 06. Mrz 2010

News

Skigebiet Leipzig

Habt ihr heute schon aus dem Fenster gesehen? Wir haben den 6. März 2010 und draußen tobt der Winter. Der Klimawandel lässt grüßen und irgendwie scheint sich so langsam eine neue Eiszeit einzuschleichen. Aber ein Gutes hat das Ganze. Zu unseren vielen Attraktionen wie Bach, Gewandhaus, Kabarett SANFTWUT!!!!! kommt nun noch eine weitere hinzu. Leipzig wird zu einem Skigebiet. Zum sächsischen St. Moritz. Ne Moritzburg haben wir ja schon in der Nähe. Das ist doch was. In wenigen Jahren wird ein Berliner sagen: “Ich fahre mal kurz zum Wintersport auf  den Scherbelberger Gletscher.”  Leipzig hätte sich für die Olympischen Winterspiele 2018 bewerben sollen. Das wäre eine Klatsche für München geworden.  

Also, liebe Sanftwut-Fans, wenn ihr heute Abend zu uns kommt, zieht euch warm an und achtet auf die glatten Straßen. Wir brauchen euch noch. Ohne euch sind wir quasi nichts.


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Uta Serwuschok / 05. Mrz 2010

Hör' nicht auf deine Frau

Wie hält man einen Mann?

Artgerecht! Mädels, das ist das Geheimnis unserer Mütter und Großmütter. Es stammt aus der Zeit, wo die Welt noch in Ordnung war und die Frauen unter den Männern standen. Die Zeit der Sklavenhaltung also.

Macht euch keine Waffel, wenn das manchmal mit dem “Faultier” zu Hause nicht klappt. Unser Lied ist eine hilfreiche Gebrauchsanleitung im Umgang mit den Männern.

Ihr hört von unserer neuen CD den Titel “Artgerechte Haltung”. Gesungen wird das Lied von mir, der Uta-Moni. Es begleiten mich drei zauuuuuuuuberhafte Männer. In alphabetischer Reihenfolge sind das Ingolf :-) , Knut :-) und Thomas :-) .

Viel Spaß. Lebendig sehen und hören könnt ihr das in dem Programm “Hör nicht auf deine Frau” am 8. März.


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