Uta Serwuschok / 07. Jun 2010

News

Die berühmteste Nummer Südafrikas - 46664

Diese Nummer ist weltberühmt und ein eher zweifelhafter Exportschlager Südafrikas.

46664 ist kein Telefonanschluss und auch keine Geheimzahl für ein Konto eines Südafrikaners. Diese Nummern gehört Nelson Mandela und hat eine traurige Geschichte. Es ist die Häftlingsnummer, welche Mandela über viele Jahre trug.

46664 verkörpert ein wichtiges Stück Geschichte der Apartheid und erzählt viel über den Kampf den ANC. 

Diese Nummer wird heute wie ein Designerprodukt vermarktet. So sah ich im Sommer letzten Jahres auf der Insel Sylt in einer Filiale von “Wempe” eine Armband aus Silber mit eben dieser Nummer. Dieses Schmuckstück war so gefertigt, als hätte es Mandela eben noch getragen oder gerade abgelegt. Und eigentlich wollte ich mich schon darüber aufregen. Dann aber sah ich, dass der Verkauf einer der vielen humanen Einrichtungen, wo Mandela Schirmherr ist, zu Gute kommt. Da hörte ich auf, mit mir zu hadern und fand, dass dies eine gute Idee ist.

Mandela wird man wegen seines hohen Alters auf dem großen Weltfest des Fussballs sicher nicht so oft zu sehen bekommen. Aber er ist allgegenwärtig. Als ein Mann, dem Südafrika und die Welt viel zu verdanken haben.

Was also in der jüngeren Geschichte Südafrikas geschehen ist, daran erinnert uns ein kleines Armband mit der Nummer 46664.

Ob unser Kapitän Lahm das weiß?  

Und nun gehört unser Aufmerksamkeit den Spielen. Oder wie Manni sagen würde: “Jetzt ist Fußball-Time.”

PS: Das Armband, welches ich auf Sylt sah,  war übrigens sehr schnell verkauft.


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Uta Serwuschok / 04. Jun 2010

News

Unser Knut hat heute Geburtstag

Unser Knut (Foto: Andy Koll)

Unser Knut (Foto: Andy Koll)

Lieber Knut, wir wünschen dir zu deinem 50. Geburtstag alles erdenklich Gute. Wir wollen dir sagen, dass wir froh sind, dich unter uns zu haben und wir hoffen, das bleibt noch ganz viele Jahre so.

Alles Liebe, Glück und Gesundheit!

Deine Nougat-Häubchen Uta, Thomas, Ingolf, Dirk, Jaqueline, Ingo, Ute, Bojko und all die anderen, die dich mögen.

PS: Wir freuen uns auf die Fete am Sonntag und werden dir die Haare vom Kopf fressen. :-)


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Uta Serwuschok / 03. Jun 2010

Moni News

Ein Brief an den Ex-Bundespräsidenten Horst Köhler

Sehr geehrter Herr Köhler,

viele Menschen in diesem Land sagen zu Ihrem Rücktritt, sie hätten vor Ihrem Schritt Respekt. Ich habe damit ein Problem. Denn Sie verlassen das Land in einer Zeit, in der wir in erster Linie Vertrauen brauchen. Vertrauen in die Kritikfähigkeit und Zuverlässigkeit eines Menschen. Als oberster Repräsentant dieses Staates scheint es angebracht, dass persönliche Empfindlichkeiten als zweitrangig gelten.

Ich habe mir die kritischen Einwürfe der Opposition angesehen und angehört und kann nichts Verletzendes daran finden. Denn was Sie in dem umstrittenen Interview gesagt haben, kann, werter Herr Köhler, von vielen Menschen auch missverstanden werden. Warum klärt man es nicht einfach und warum zeigt man nicht, dass es zum Amt gehört, auch streitbar zu sein.

Dieser Rückzug macht mich wütend, weil er kostbare Zeit in Anspruch nimmt und den Staat Geld kostet. Aber viel schlimmer daran ist, dass der Souverän (wie man das Volk nennt) nicht zurück treten kann. Viele Menschen haben weit mehr auszuhalten, als Sie, werter Herr Köhler. Wir können nicht einfach sagen, wir haben keine Lust mehr. Ein Rücktritt käme dem Rücktritt vom Leben gleich. Das Volk hält durch. Sie haben dies leider nicht getan. Dem Volk wird weit mehr zugemutet, als Ihnen. Und wie wir wissen, steht die größte Zumutung uns noch ins Haus. Das Sparprogramm wird viel abfordern. Aber das Volk hat sich darauf eingerichtet. Mit Frust, aber auch mit Überlebenswillen und sehr viel Humor.

Wir erleben das jeden Abend auf der Bühne. Wir sagen Dinge, die eigentlich böse sind und auf eine unangenehme Realität verweisen. Aber die Leute lachen. Wohl wissend, worüber.  Das liegt daran, dass sich die Menschen nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Sie kämpfen um ihre Existenz, und sei sie auch noch so klein. Sie, Herr Köhler, haben auch gekämpft. Um Ihr Ansehen und auch um Ihr Ego. Denn hätten Sie das Volk und seine Lebenssituation im Auge gehabt, wäre Ihnen bewusst geworden, wie klein Ihr Problem eigentlich ist.

Das Volk wird bei solchen Entscheidungen nie gehört und hätte doch so sehr verdient, dass Sie ihm in dieser Zeit zur Seite stehen.

Nun wird Frau von der Leyen für dieses Amt hoch gehandelt. Egal, wer es am Ende wird, ich wünsche mir, dass man in Achtung vor dem, was das Volk leistet, eine größere Widerstandskraft gegenüber kritischen Äußerungen zeigt.

Mir fällt zum Abschluss noch eine geschichtliche Überlieferung ein. Als der 2. Weltkrieg London erreichte, wurde dem englischen Königshaus angeboten, die Stadt zu verlassen. Die, in ihren letzten Lebensjahren, häufig belächelte Queen Mum (was für eine Figur in der Weltgeschichte) entschied damals, in der Stadt zu bleiben und begab sich sogar unter das Volk. Auch in Zeiten größter Angriffe auf die englische Monarchie der Neuzeit blieb Queen Mum  unantastbar. Die Engländer haben ihrer alten Lady nie vergessen, dass sie in schwersten Zeiten ihr Volk nicht verlassen hat.

Mit besten Grüßen

Uta Serwuschok, die Sie als Bundespräsident immer mochte und mit dieser, Ihrer Entscheidung, sehr hadert.


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Uta Serwuschok / 31. Mai 2010

Briefkästen weinen nicht News

Isabelle schlägt Manni als neuen Bundespräsidenten vor

In dem Programm “Briefkästen weinen nicht”, das im August seine letzte Vorstellung erlebt, wendet sich die Tochter von Moni und Manni mit einem Brief an den Petitionsausschuss des Bundestages und sagt, wer neuer Bundespräsident werden soll. Damals wussten wir nicht, dass dieser Brief noch einmal eine solche politische Aktualität erfahren würde.

Isabelle

Unsere unterbelichtete Isabelle schrieb einen Brief

Hier der Brief unserer Isabelle, die ja, wie ihr wisst, leicht unterbelichtet ist:

“Lieber Petticoatausschuss, ich bin die Isabelle, die Tochter von Moni und Manni und will, dass mein Papa, was der Manni ist, Bundespräsent wird. Ja, mein Papa der ist cool. Und beliebt. Wenn der redet, dann lachen Leute. Wenn die Politiker reden, dann ist das auch lachhaft. Aber danach werden die Leute ganz ernst.

Und darum will ich, dass mein Papa Bundespräsent wird. Und außerdem wünsche ich mir, beim Neujahrsempfang neben meinem Papa stehen zu dürfen, um die Botschafter zu filetieren.

Das war’s. Eure Isabelle”

Wird Manni der nächste Bundespräsident?

Wird Manni der nächste Bundespräsident?

Wer dafür ist, dass wir Manni als Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten vorschlagen, der melde sich bei uns. Isabelle wäre happy.


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Thomas Stoerel / 30. Mai 2010

Manni Super Manni! Und ewig bockt der Mann(i)

Supermanni gegen Ghana-Deutschland

Am Mittwoch, dem 23. Juni, ist so weit: Supermanni tritt an gegen Ghana und Deutschland, die sich an diesem Abend zu einem völlig bedeutungslosen Spiel zusammenfinden, weil sich unsere Jungs längst fürs Achtelfinale qualifiziert haben, oder?

Also schaut lieber beim Supermanni vorbei! Da ist mehr los! Auch schon am Samstag (19.6.) und Dienstag (22.6.).

Dreimal im Juni rettet Manni die Welt: 19., 22. und 23.6.

Dreimal im Juni rettet Manni die Welt: 19., 22. und 23.6.


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