Uta Serwuschok / 17. Feb 2010

Lesung bei Sanftwut News

Wir freuen uns auf die Lesung

Ich komme eben von der Generalprobe unserer gestalteten Lesung “Woran erkennt man eine ostdeutsche Verkäuferin?”. Wir hatten viel Spaß und freuen uns auf die Vorstellung. Es ist vieles ganz neu für uns und ich war auf der Heimfahrt so sehr mit den “kleinen Details” beschäftigt, dass ich fast vergessen hätte, bei meiner Straßenbahnstation auszusteigen. Ich glaube, es ist ein gutes Omen.

Bis morgen also. Im Theater oder im Blog.

Eure Uta-Moni mit ihren Mitstreitern Peter Hollo und Dirk Payer


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Uta Serwuschok / 14. Feb 2010

Heute hau'n wir auf die Pauker Publikum

Manni ist eine Made im Apfel

Made im Apfel

Made im Apfel

Gestern spielten wir “Heute haun wir auf die Pauker”. Eine besonders witzige Nummer ist “Rätseltime”. Manni (Thomas Störel) hüpft mit weißer Unterhose und einem roten Reifen über die Bühne und spielt ein Bilderrätsel. Gesucht wird das Logo der Arbeitsagentur. Aber in der Regel dauert es eine Weile, bis die Leute dahinter kommen. Da fallen also viele lustige Vorschläge, was Thomas darstellen könnte. So wird ganz häufig genannt:  der springende Punkt, Biene Maja, Motschegiebchen oder auch Batman. Doch gestern schoss einer aus dem Publikum den Vogel ab als er rief: “Made im Apfel”.

Nun ist Manni eine “Made im Apfel.”


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Uta Serwuschok / 12. Feb 2010

Freunde

Dafür gähm mor eich nich här

Sanftwut hat ein Maskottchen. Den Dieter. Mit bürgerlichem Namen: Dieter Wagler. Und der ist leidenschaftlicher Büttenredner. Zu Faschingszeiten ist der sozusagen nur auf Achse, die Leute zu erfreuen und im Gepäck hat er auch dieses lustige Gedicht über uns Sanftwütige, was wir passend zum Karneval nun in den Blog setzen.

DAFÜR GÄHM MOR EICH NICH HÄR
Von Dieter Wagler

Was hätte der „INGOLF“ davon, ganz abnorm
Als hochbezahlder Bläser vom Rathausdorm?
Denn die Rathausbonzen die guckten bloß bleede,
Das wär viel ze schade für seine Trombede
Wobeis heite nötich wäre, mit raaßen,
Dän Briedern ma kräft´sch in Marsch ze blasen!

Ich kennt´mir och vorschtell´n er schpielt als Gast
De ärschte Trombede bei Scheems Lasd!
20tausend im Monat, die nimmd mor doch gärn.
Brauch geene Gabaredd-Texde mär lärrn.
Geene Verpflichtung, geene Alimende.
Er liebt nur seine Musikinschtrumende.

In Schottland da wär er umringd von so fiehln,
Die wissen, der kann so scheen Dudelsagg schbiehln.
Un außerdem hadder von Jächermeister
Dähn gold´nen Gärtel als „Reiki-Meister“.

Ich habb och geheert, das wär ja ä Ding,
im Boxkampf stehd er gechen Klitschko im Ring?
Uff „SANFTWUT´s Seite schtehn de Wetten, kurzum,
in der ärschten Runde haut der „Ingolf“ dän um!

Mit seiner Balalaika, das hähr´ich von vielen
Könnter bei „Putin“ zum Geburtsdache schbieln.
Nach 3 Bullen Wodka schmärzt dr Kopp dann zu sähr…

Ach nee, dafür gähm morn Ingolf nich här!

Dieter Wagler…

Dieter Wagler…

Was hädd mor davon, wenn dr THOMAS als Bach
In dor Gersche rumorchelt und ä Weiber wärn schwach?
Die wärdn jubeln un kreischen, das haut een vom Hocker,
das ist doch dr „Manni“ von dr Moni, der Schocker?

Där leeft och Maradhon bis Baris, ganz enorm!
Und schbield dann Klawier uffn Eifeldorm!
S´Molang-Rusch in där Schtadd wollten och schon ham,
Zesamm mit dr „Moni“ vors Schtribbdis-Brogramm!

Dor Pabsd un seine Gumpels wärdn Thomas angaschiern,
Ums Weihnachts Grematorium im Fatigan uffzehführ´n.
Da soller och sing´für de heilchen Brieder,
In Syf-Dur-andante „Auf und Nieder“
Dazu wärdense nachts noch paar Balleddeusen,
Verkleided als Nonnen heimlich reinschleusen.
Die schon länger verwiggelt in Sex-Affärn
Stamm-Nudden von Berlusconi wär´n!

Der Papst tät´n s éwiche Lähm vorschbrechen
Un achtzsch Liter Messwsein un Obladn zum ässen.

Der Kaiser von China wollt´n Thomas dann ham,
mit sein´neien Solobrogramm!
Dazu gäms´n noch 500 Deppen
Die sein Klawier durchs ganze Land schläbb´n.
Als Gasche in China so üblich – OK…
25 Säcke mid Abführtee.

Da wärrde dor Thomas scha noch dünn-er-reer
Nee, dafür gäm mor in Thomas nich här!
Da krisch´ste bei uns lieber baar Bier …
Nee-nee mei Libber, du bleibsd mir mal hier!

…froh gelaunt…

…froh gelaunt…

Was hädd mor davon, wenn´s dä „UTA“ tät pack´n
Verkleided als Mann bei dä Dongosaggn?
Denn so was tädn die lange schon suchen,
Mit so heller Schtimme en sächs´chn Eunuchen!

Es wärrde ihr sicher och gelingen,
uffn Bahnhof dä „Ode an dä Freide“ ze singen?
Zesamm´mit Udo Lindenberg, ihr Bekannder …
Da käm ja dor Fahrblan noch mär durch´nander!
Se wärde och prima, das dänk ich gelass´n,
In dä lust´chen Weiber von Windsor neinbass´n.

Oder, was täde es dor Uta nütz´n,
Ohm  uff  ä Fälsen am Rheine ze sitz´n,
Für 5000 Euro als „Lore-lei
Keene wollnen Schtrümbfe an, ohmrum frei.
Da ohm zärrd´s wie Hechtsubbe immer, kurzum,
Wäns´ch da nich richtsch fästgralld, da fliechdse um!

Unten am Fluss tädns´ch dä Schiffe vorsammeln
Un durch Utas scheen Anbligg zesammrammln.
Massen von Bublikum schtrömden herbei,
Soviel gabs bei uns nichmal am ärschten Mai.
Se singt: „Vom Himmel hoch, da gomm ich här“
Wärd Ehrenmidglied bei der Feierwähr.
Gewähld noch als Ehrenjungfrau vom Rhein.
Das ist doch dä „Moni“ tun de Leite laud schrien:
„Moni gomm runder, da ob´n uff där Klippe
Da holsdr bloß noch de Schweinegrippe!“
Dann wollnse se verkuppeln mit so ä Bankmilljonär
Nee-nee … mir gäm unsre „Moni“ nich her!

…bei SanftWut.

…bei SanftWut.

Was hätte der „DÖRG“ davon, wär er hier im Land
Dor größde Feddbemm-Fabrikand?
Hundert 1-Euro-Schobber müßt´r dazu adobbdier´n,
Um tächlisch 400 Km Feddbemm´zu schmier´n.
Das wäre ene Schtrecke von Leibzsch bis nach Essen,
Soviel Feddbemm wärden dä Leite dann fressen!

Er belieferd ganz Deitschland un alle Bekannd´n
Tächlisch tud 5x ä Hubschraubor land´n,
Uffn Marktblatz vorm Rathaus da schtehd Dörg als Held
1000e von Leiten rufen:“ Du Redder där Wält!“
Er wärd zur Feierwerksmusik, die von Händel erdönd,
Als „Sächsischer Feddbemmgönich gekrönd!
Och die Feddbemm`bei SANFTWUT, dran wärd nich getadelt,
würdn unwiderruflich ab soford geadelt!

´S is lächerlich fast, was dä Dräsdner da woll´n.
Ins Guiness-Regord-Buch mid ihrn Schtritzelmarkdschtolln,
Fürs längsde fressbare Hefeschtück,
mit nur 10 Meder Länge, da hamse geen Glick.
Dän scheiß´mor awer eens, hört dän Dörg ich dann sachen,
Da müssen se mich als Gönisch ärscht frachen!

„Mir schmiern ene Feddbemme“, schbricht dor Gönich im Zorne
2xLeibzsch bis nach Zwiwwelborne.
Dort wärnse mit Zwiwweln noch kräfdsch vorsähn,
da wärn dän in Dräsden de Ochen trän!“

Zum Schluss, euer Gnaden, das erbitten wir schtramm,
Halde dein Volk hier bei „SANFTWUT“ zesamm´.
Es gibd doch nichd schönres, ich möchd das beteuern,
als mid Freunden hier
FASCHING ZU FEIERN.


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Uta Serwuschok / 11. Feb 2010

Moni News

Moni will eine griechische Insel koofen

Also, de Grieschen sind ja pleite. Und die wern desderwechen jetzt von der EU überwacht. Die ham nicht mehr nen Ministerpräsidenten, der sie anführt, also an der Nase rumführt, sondern een Insolvenzverwalter. Der heeßt, gloobe ich, Papa- Deo oder so. Na jedenfalls könnten mir jetzt ganz billig ne Insel koofen. Mit Meer und Tintenfischen und griechischem Wein und so. Und mit Blick off de Agrobolis. Als Insel schweben mir vor: Roddos (Rhodos) oder die Gräte, also Kreta. Das wird schön, wenn mir nisch mehr ollinklusive dort hin fahrn, sondern als Eigentümer, sozusagen als Insulinaner. Oder so.

Ich muss glei mal auf die Landgarte gucken, wo die Inseln genau liegen. Bevor so reiche Russen uns alles wegkoofen. Dann wärn nämlich die Grieschen russisch-ordodox. Ob die das wolln?

PS: Manni wird e Dembel errichtet, wie bei de andiken Gödder.


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Uta Serwuschok / 11. Feb 2010

Moni News

Woran erkennt man eine ostdeutsche Verkäuferin?

Uta-Moni lädt zu ihrer ersten Lesung ein. Ihr hört kleine, unbekannte Geschichten von mir und Artikel aus diesem Sanftwut-Blog. Dabei bin ich mit dieser Lesung nicht allein. An meiner Seite befinden sich meine Mitstreiter und Webdesigner Peter Hollo und Thomas Mock von der Firma pingpool, Leipzig. Denn wir haben nichts geringeres vor, als den Blog auf eine Leinwand zu bekommen und mit euch, liebes Publikum, optisch und lauschender Weise diesen zu durchstreifen. Drückt uns die Daumen, dass wir das technisch auf die Reihe kriegen.

Einer der unveröffentlichten Texte trägt den Titel: “Venedig sehen und doch nicht sterben”. Ich erzähle von meiner Flugangst und wie ich die bei einem Flug mit “kleinen” Hindernissen bekämpfte.

Woran erkennt man eine ostdeutsche Verkäuferin

Die nackte Flugangst im Gesicht oder Soll ich da wirklich rein?

Uta-Moni und pingpool freuen sich auf den 18. Februar, 20.00 Uhr. Wo? Na in unserem hübschen kleinen Theater.

Achtung! Dies ist wirklich eine Lesung. Es wird nicht getanzt und auch nicht gesungen.


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