Heute früh musste ich beim Kundenservice meines tollen Handynetzanbieters anrufen. Es ging lediglich darum, eine Kleinigkeit abzuklären – dachte ich zumindest.
Ich wurde nett begrüßt und konnte dann wählen, ob ich per Sprachwahl oder Tastenwahl fortfahren wollte. Und dann ging es los … 1, 2 oder 3 … 4, 5 oder 6 … Immer wieder drückte ich auf meinem Handy herum und lauschte den neuen Auswahlmöglichkeiten. Irgendwann konnte ich mein eigenes Anliegen gar nicht mehr recht einordnen und wählte immer sowas wie “Sonstiges”.
Dann kam die Warteschleife und ein fröhliches Lied ertönte. Ich wartete und wartete …
Vor meinem inneren Auge sah ich plötzlich unseren Kneiper Dirk auftauchen, wie er ungeduldig von einem Fuß auf den anderen trat, weil er unbedingt ärztliche Hilfe herbeirufen wollte – ein abgeschnittenes Ohr in der Hand.

Die Drei schrecken auch vor einem Kundenservicemarathon nicht zurück!
Gerade als ich dachte, jetzt bin ich an der Reihe – ganz so, wie sich auch Dirks Gesicht immer wieder vor Hoffnung erhellte – ging das Gedudel wieder von vorne los. Ich weiß ja, dass Kunden, an denen die Firma nicht wirklich viel verdient, immer länger in der Warteschleife hängen als solche, die das große Geld bringen, aber nach 15 Minuten stampfte ich doch verärgert auf den Boden. Wenigstens kostete das nix.
Da hörte ich plötzlich eine monotone Stimme. War ich etwa an der Reihe? – Nein, leider nicht. Ich war weggedöst und hörte nun Uta in meinem inneren Ohr … Ich mag die Uta ja sehr, aber diese “Kundenservice-Stimme” kann wirklich grausam sein
Nachdem ich schon am Morgen auf so unerwartete Weise an das liebe SanftWut-Ensemble erinnert wurde, war ich voller Hoffnung. Plötzlich machte es KLICK – ich war endlich dran – und hörte … TUUUUUUUT … man hatte mich aus der Warteschleife geworfen. Na toll!
Wer wissen möchte, wie sich unser Kneiper beim Kundenservicemarathon schlägt: In “Die Sippe auf der Schippe” gibt es die Auflösung. Das Programm spielt das Ensemble noch die ganze Woche!
Eure Stephanie
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