Thomas Stoerel / 13. Apr 2010
Supermanni hilft auch Dir!
Infos zu Programm, Aufführungsterminen und Karten gibt’s hier: www.supermannihilfe.de
Thomas Stoerel / 13. Apr 2010
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Uta Serwuschok / 03. Feb 2012
Für all jene, die von der Familie nicht genug bekommen können oder manchmal genug von ihr haben, spielen wir an diesem Wochenende “Die Sippe auf der Schippe”. Besonders Liebhaber des schwarzen Humors können sich bei uns wieder finden. Wir geben nämlich auch Tipps, wie man die lästige Gattin oder die in die Jahre gekommene Oma los werden kann. Der Fantasie, wie man den familiären Alltag auf die Reihe kriegt, sind keine Grenzen gesetzt.
Und es ist ein Programm für die Kleinen, die Großen und die “Alten”. Ein Familienausflug muss also bei der Kälte nicht ins Rosental, sondern kann direkt in die Mädler-Passage führen. Ihr wisst ja, bei uns ist es warm. Und wer sehnt sich in diesen eisigen Tagen nicht nach Wärme.
Wir jedenfalls haben unseren Spaß an der “Sippe” und hoffen, ihr auch.
Für heute 20.00 Uhr und für Samstag 21.00 Uhr gibt es noch Restkarten. Die “Kleinen” (bis Vierzehnjährigen
) aus der Familie dürfen bei uns so rein.
Eure Sanftwütigen
Uta Serwuschok / 02. Feb 2012
Die Sippe auf der Schippe News
Ihr müsst wissen, der Thomas Störel, unser aller Manni, ist als Künstler ein Perfektionist. Timing und zielgenaues Setzen von Pointen ist für ihn das A und O.
Nun müsst ihr auch wissen, das ich, die ich ja euer aller Moni bin, meinen Perfektionismus immer noch erlernen muss. Oder besser gesagt: mir unterlaufen immer mal Fehler. Meist sind sie klein, aber mein Kollege Thomas bemerkt diese und bekommt dann immer ein ganz ernstes Gesicht und ich Angst.
Für das Programm “Die Sippe auf der Schippe” hat Thomas die witzige Nummer “Gondwanaland” geschrieben. Ein Renner beim Publikum, aber für mich eine heikle Aufgabe, da die Szene eine (jedenfalls für mich) nicht so ganz einfache Struktur hat. Obwohl sie leicht daher kommt.
Immer wieder hatte ich Hänger und so wurde sie für mich zu einer Angstnummer. Vor einiger Zeit begann ich also ganz hart an der Perfektion zu arbeiten und meine Fehler nehmen immer mehr ab. Ich fühle mich jetzt ziemlich sicher und kann meine Spielfreude abrufen.
Gestern aber, ich war im fröhlichsten Spiel, erlebte ich, wie mein Perfektionist Manni sich selbst die schönste Pointe in dem Text versaute. Es war nur ein Wort. Ein kleines Wort, was, an der falschen Stelle gesetzt, verpuffte.
Das ist eigentlich gar nicht schlimm. Aber ich werde nie das verdatterte Gesicht von Thomas vergessen und wie wütend er über seinen Fehler war.

Ich, der eigentliche Pechvogel, musste grinsen. Und dann bin ich danach sofort zu unserem Mitspieler Dirk in die Garderobe gelaufen und habe ihm vom Missgeschick erzählt. Zugegeben, mit etwas Häme.
Und ich wurde gleich ein paar Meter größer, weil nicht ich es war, die wieder irgend etwas versaut hatte.
Dieses historisches Ereignis bei Sanftwut musste ich festhalten. Es war der 1. Februar 2012, ca. 21.50 Uhr. Auf dem Flügel von Sanftwut.
Eure Moni-Uta
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Uta Serwuschok / 26. Jan 2012
Dieses Programm läuft mit Erfolg nun schon die zweite Spielzeit und wir mögen es nach wie vor sehr. “Kabarett zum Brüllen” kann man als eine Art Revue bezeichnen. Eine Revue mit jenen Nummern, die wir besonders mögen, die unseren Stil und unseren Werdegang wunderbar charakterisieren.
Es glänzt durch Vielseitigkeit der Formen und durch unsere Musikalität. Und natürlich durch jene beliebten Figuren wir Moni und Manni und Mirko!
Dieses Programm ist ein überzeugendes Bekenntnis zu unserer jahrzehntelangen künstlerischen Arbeit.
“Kabarett zum Brüllen – 20 Jahre Deutsche Gemeinheit” ist zu erleben von heute bis Freitag 20.00 Uhr und Samstag 21.00 Uhr.
Eure Sanftwütigen
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Uta Serwuschok / 23. Jan 2012
Das hat es bei Sanftwut noch nie gegeben! Es erscheinen Fotos auf der Leinwand und sie bekommen Szenenapplaus! Warum? Weil unser Kabarett mit dieser ganz speziellen Nummer die Herzen der Zuschauer erwärmt. Weil wir etwas ansprechen, was ganz tief in uns schlummert: das Bekenntnis zum Leben, welches als Neugeborenes beginnt und im Normalfall im hohen Alter endet.
Im Programm “Die Sippe auf der Schippe” singen Thomas und ich das Lied “Versager”. Es beginnt mit den Liedzeilen:
“Guten Abend, ihr Versager, die ihr immer noch im Osten hockt, die Grips hat’s schon längst in den Westen gelockt, zwischen der Lausitz und Rügen sind nur Greise und Deppen geblieben.”
Dieses satirische Lied auf jene, die weggegangen sind, endet natürlich in einem Bekenntnis zum Osten.
Während der Proben entschieden wir, zwischen den Strophen von uns drei Spielern eine Fotoserie zu zeigen. Fotos, die unser Leben dokumentieren. So eine Art persönliches Album. Dabei eröffnet jeweils ein aktuelles Bild die Serie zur Person und endet mit einer Aufnahme aus Babyzeiten.
Diese sehr kleine, witzige Impression aus unserem eigenen Leben ist eigentlich nur ein ergänzendes Element. Und doch berühren wir damit zu jeder Vorstellung die Leute. Immer wieder wird lange und laut geklatscht. Und wir hören Bemerkungen wie: “Schön. Einfach klasse.”
Am Samstag zur Abendvorstellung war es dann auch für uns unglaublich, zu erleben, dass jede Fotoserie Szenenapplaus bekam. Für uns erfahrene Komödianten eine echte Überraschung.
In einem Programm, wie die “Sippe auf der Schippe”, das nur so mit schrägen Ideen und Pointen um sich wirft, ist der heimliche Favorit eben dieses leise Lied. Dieses Bekenntnis zur Familie und unserer eigenen Biographie.
Ein Ensemble, das zu Recht mit “Lachgarantie” für jedes seiner Programme wirbt, bringt ausgerechnet mit dieser leisen, musikalisch-fotografischen Impression den besonderen Glanz in den Theaterraum. Glanz, der von tiefer Verbundenheit von Künstler und Zuschauer erzählt.
Was will man mehr!
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