Uta Serwuschok / 22. Apr 2010

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Moni wird Aktivistin der “kapitalistischen Arbeit”

Weil die Moni geht auf Arbeit, obwohl sie gar nicht arbeiten muss. Also, da bin ich am Dienstag in die Stadt gefahren, um eine Vorstellung zu spielen. Dabei war ich etwas traurig, weil die Sonne schien und ich gerne Rad gefahren wäre. Aber, dachte ich mir, das Publikum wartet und so machte ich mich auf die Socken. 

Als ich durch die Mädler-Passage auf unser Theater zu ging, wunderte ich mich über das seltsame Werbefoto vor der Tür. Irgendwie wusste ich, das bist nicht du und auch nicht Manni oder Mirko, was der Ingolf ist. Als ich näher ran ging sah ich, es war die Werbung der Impro-Theatergruppe, die an diesem Tag bei uns gastierte. Die Moni hatte also gar keine Vorstellung und hätte so schön Rad fahren können. Aber viel schlimmer waren die feixenden Gesichter der Technik und der Kneipenbesatzung. Und ein ganz junges Mädchen, ich bildete mir ein, die Allerjüngste der “Pauschis” (so nennen wir unser Tresenpersonal) fragte gaaaanz nett: “Wie alt bist du eigentlich, Uta?”

Da bin ich wieder von dannen geschlichen und machte mir so meine Gedanken über Uta-Moni.

PS: Und gestern Abend wollte ich ein ganz anderes Programm spielen, als auf dem Plan stand!!!  Da waren sie wieder, die feixenden Gesichter der Pauschis. Und Manni hat mich ganz mitleidsvoll gestreichelt. Wie eene kleeene OMI. :-(


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Uta Serwuschok / 19. Apr 2010

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Danke Vulkan “Eyjafjallajökull”

Uta-Moni möchte sich ganz herzlich bei dem isländischen Vulkan mit dem Zungenbrechernamen “Eyjafjallajökull” bedanken. Dafür nämlich, dass das verwöhnte europäische Volk zu einer Solidargemeinschaft zusammenrücken muss. Ja, da bilden sich Fahrgemeinschaften, Butterbrote werden im Bus mit anderen geteilt, drei Leute schlafen im Flughafengebäude auf einer Matratze, Menschen aller Hautfarben und Nationalitäten sitzen friedlich nebeneinander und wir Deutschen sind voller Demut gegenüber der Bahn AG, dass sie uns befördert. Egal, ob man einen Sitzplatz hat, oder Verspätung. Wir empfinden nur Dankbarkeit. Jetzt können wir an der Vision eines geeinten Europa teilhaben. Und wer es hautnah erleben möchte, der braucht nur zum Flughafen fahren und kann sich unter das wartende Volk mischen. Wie haben wir vor über 20 Jahren geblägt: “Wir bleiben hier”. So holt uns die Geschichte ein. Nur dieses Mal ist der Anlass nicht ein verknöchertes System mit seiner verknöcherten Regierung, sondern ein noch viel älteres Wesen. Ein Naturwesen. Ein Vulkan. Die Moni hat sogar ihre Haare danach. Die Farbe nennt sich nämlich: magic vulcano. Ja, die Moni hat Lava auf dem Kopf. Deswegen ist dem Manni in der Nähe von Moni manchmal so heiß. Aber ehrlich, bisher haben  wir Europäer das gut hingekriegt, das mit dem Ausnahmezustand. ASCHE AUF UNSER HAUPT

PS: Für ein paar Tage war es ganz romantisch am Himmelszelt. Man sah nur Sterne! :-)   Und außerdem ist der Vulkan eine phänomenale  Schönheit. Gut, die dort in der Nähe wohnen, sehen das vermutlich nicht so. Aber auch hier denken wir visionär: in 200 Jahren ist die Asche, die jetzt auf Island liegt, sehr fruchtbarer Boden. Es werden dann auf Island Zitronenbäume wachsen und gedeihen. Wie am Golf von Neapel. Wo ja der Vesuv wohnt. Aber den lassen wir lieber schlafen. Weil, dort würden ganz viele Menschen und süße Bambinis in große Gefahr geraten. :-(

Also, wir singen jetzt jeden Abend ein Schlaflied für den Vesuv. Damit unsere italienischen Nachbarn in ihrem quirligen Leben nicht böse überrascht werden.


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Uta Serwuschok / 09. Apr 2010

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Rainer Otto, unser langjähriger Regisseur, hat heute seinen 70. Geburtstag

An diesem bedeutenden Tag sitzt unser Rainer umgeben von Umzugskisten in seinem neuen Haus in der Nähe von Altenburg und nimmt die Glückwünsche per Handy entgegen. Rainer Otto wohnt jetzt weiter weg von Leipzig. Aber für uns, lieber Rainer, bist du sehr nah. Und darum gratulieren wir dir von Herzen.

Bleib gesund und pflege deine raue Stimme, die uns über so viele Jahre bei der Probenarbeit begleitet hat. Alles Glück für dich und deine Freundin wünschen aufrichtig Uta, Ingolf, Thomas, Dirk und all die anderen, die dich kennen und mögen.

Bis bald, in unserem Theater!


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Uta Serwuschok / 30. Mrz 2010

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SanftWut-Blog jetzt auch mit RSS

Der Sanftwut-Blog unterstützt jetzt auch das RSS-Format. Das heißt, ihr könnt unseren Blog nun in jedem beliebigen RSS-Reader lesen. Vielen Dank an dieser Stelle an unseren treuen Fan Thomas aus Zwenkau für den Hinweis. Er hat nämlich einen dieser neumodischen WiFi-Bilderrahmen in der Küche und kann nun unseren Blog auch dort lesen – wirklich schräg!


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Uta Serwuschok / 15. Mrz 2010

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Buchlesung für Geisteskranke

Das Hörbuch "Liebe ist... eine besondere Form von Geisteskrankheit" ist auch als Buch erhältlich

Das Hörbuch "Liebe ist... eine besondere Form von Geisteskrankheit" ist auch als Buch erhältlich

Am Donnerstag gibt es einen Abend bei Sanftwut, der nur für Geisteskranke ist. Also, Geisteskranke sind in den Augen des Autoren Sven Görtz all jene, die verliebt sind oder Höllenqualen wegen der Liebe leiden. Wie auch immer, da Liebe überall ist: in der Straßenbahn, im Wald, auf der Müllhalde (wenn zwei sich im Dunkeln verlaufen) oder im ehelichen Bett (soll ja manchmal auch mit Liebe zu tun haben), ist diese Lesung auch für alle interessant.

Und warum ist die Lesung bei Sanftwut ein Muss? Weil man bei uns in den Sofaecken schön kuscheln kann, während der Autor auf der Bühne sich ins Zeug wirft. Ihr könnt Händchen halten oder euch in die Augen sehen, wenn die Beleuchtung das zulässt. Aber, ihr müsst gut zuhören, denn der Autor sagt wichtige und lustige Dinge über die Liebe.

Wir freuen uns jedenfalls auf Sven Görtz und seine Buchlesung: ” Liebe … ist eine besondere Form von Geisteskrankheit.” Erschienen im Verlag LangenMüller.

Man könnte auch sagen: Leipzig liest für Geisteskranke. Denn verliebt sind wir doch alle irgendwie. Oder? Und sei es in die Katze, den Nachbarn oder in den neuen Computer.

18. März 20.00 Uhr, Eintritt: 5 Euro


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