Uta Serwuschok / 08. Dez 2011
Eine Nikolaus-Nachlese mit weihnachtlichem Touch
Auf dem Foto seht ihr drei Personen, die am Nikolaustag für wenige Minuten in unserem Theater aufeinander trafen und die ganz unterschiedliche Veranstaltungen vor sich hatten.
Dorina, die links auf dem Foto zu sehen ist, ist die Geschäftsführerin der Leipziger Kammeroper. Sie bereitete sich gerade (umgeben von zwei kleinen Hunden) auf ihren Auftritt bei Sanfwut vor. Denn es war eine ganz besondere Veranstaltung in unserem Kabarett angesagt. “Chrismas-Swing im Sanftwut”. Was Dorina zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste: dieser Abend wird ein Erfolg und ich höre einen Tag später Technik und Kneipenbesatzung sagen:”Klasse Veranstaltung.”
Rechts steht unser Tourneetechniker Udo. Ein echt guter, umsichtiger Typ. Udo war dabei, die Technik für das Gastspiel von Thomas Störel mit seinem “Weihnachtsmanni” in Auto zu laden. Der Thoms hat nämlich heimlich den “Weihnachtsmanni” an diesem Abend in Gerichshain ausprobiert. Sozusagen die Landbevölkerung als Versuchskarnickel “missbraucht”. Es hat sich gelohnt. Der Test gelang. Einen Tag später sagte unser aller Manni zu mir: “Gerichshain war richtig schön.”
Und ich, die Uta-Moni in der Mitte, sehe auf dem Foto zwar total “fertsch” aus. Dabei war ich die Faulste an diesem Tag. Ich ging nämlich nach diesem Schnappschuss mit Freunden als Zuschauer in die “Pfeffermühle”. Da gastierte Franziska Troegner mit einer Lesung rund um das Weihnachtsfest. Was soll ich euch sagen, diese Künstlerin betritt die Bühne und du denkst, ein Weihnachtsbaum voller Lichter geht an. So strahlt sie. So charismatisch ist sie. Wie eh und je. Ich hätte stundenlang zuhören können. Die zwei Stunden waren ganz schnell herum. Auch, weil sie virtuose Musiker mit hatte (ein unerwartetes Wiedersehen mit Andreas Peschel inbegrifffen), Musiker, die sich auf witzige Interpretation weihnachtlicher Musik verstanden. Weihnachten mit Humor. Und besser, als jeder Fernsehabend mit der “Sissy”. Ich wünsche mir Franziska Troegner im Heilig-Abend-Fernsehprogramm. Diese Künstlerin, welche ich schon zu DDR-Zeiten liebte, wärmt mein Herz und stillt meine Sehnsucht nach höchster Lesekultur.
Es gab nur einen Wermutstropfen für mich. Ich hätte gerne alle drei Veranstaltungen besucht, aber dreifaches Klonen geht ja noch nicht. Schade!
Drei Menschen auf dem Foto mit drei ganz verschiedenen Wegen an diesem Tag. Aber alle dienten der Erheiterung des Publikums.
Danke euch allen!
PS: Eben sind mir wegen diesem Blogeintrag meine Nudeln angebrannt!
Nur wegen euch Blogleser!








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