Das Ensemble des Kabarett SanftWut

Herzlich willkommen im Blog
des Kabarett-Ensembles Sanftwut

/ 11. Sep 2016

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David hat Geburtstag und wir gratulieren

Guten Morgen, lieber David, draußen scheint die Sonne und an diesem warmen Spätsommertag hast du Geburtstag. :-) Ein Glückspilz könnte man meinen. Aber leider kannst du heute Abend nicht irgendwo Wein schlürfen oder Bier trinken. Du hast dir für deinen Eintritt ins Leben einen ziemlich heiklen Termin raus gesucht. Nicht nur politisch ist er schwierig. Es ist auch so, dass Sanftwut liebend gerne in dieser Septemberzeit Premieren macht.

So musst du, lieber David, heute zur Premiere ganz viel arbeiten. :-(  Aber wir wissen, dass du die Arbeit im Sanftwut-Kneipchen magst. Du machst einfach einen guten Job. Manni würde sagen: “Es flutscht.” Aber es ist nicht nur die Zuverlässigkeit, die dich ausmacht. Das “Schabernack” (so nennt sich ja unser Kneipchen) ist auch ein Ort, wo ich mich gerne aufhalte. Eigentlich könnte ich einfach nur kommen, meinen Job tun und wieder abhauen. Durch den Personalausgang. Mache ich aber nie. Ich bin gerne für einen kurzen Moment bei dir/euch im Kneipchen. Ich fühle mich als Mensch einfach wohl. Und das hat auch ganz viel mit dir zu tun. So nutze ich die Gelegenheit um dir für all das, was du für uns tust, zu danken.

Ein echt guter Typ, unser David. Foto: Ingolf Serwuschok

Ein echt guter Typ, unser David. Foto: Ingolf Serwuschok

Lieber David, wir wünschen dir Gesundheit und persönlich viel, viel Glück.

Bis heute Abend! Liebe Grüße im Namen aller Sanftwütigen von Uta-Moni

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/ 31. Aug 2016

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Unsere Ute hat Geburtstag- wir gratulieren!

Liebe Ute, wir gratulieren und umarmen dich von Herzen.

Eigentlich wollten wir dir zur Feier des Tages deine Lieblingsstraßenmusikanten “Die Bläger” vorbei schicken, damit sie dir ein Lied trällern. Aber wir haben dann davon Abstand genommen, weil die Gage sinnlos verplempert wäre. Du schließt sofort die Fenster von deinem Büro, wenn die lateinamerikanischen Lieder der Volksmusikgruppe erklingen. Also, Musik fällt als Geschenk aus. Und mit den Blumen ist das auch so eine Sache. Um sie anzugucken, hast du keine Zeit,weil du immer für Sanftwut am Wirbeln bist. Solche Arbeitnehmer sind sehr beliebt.

Aber du bist auch als Mensch genau das, was man sich als Kollegin wünscht. Eine, die man einfach mag und die unkompliziert den Alltag bei den “verrückten Kabarettisten” meistert.

Ist es nicht hübsch? Unser Geburtstagskind. Nur zu warm angezogen!

Ist es nicht hübsch? Unser Geburtstagskind. Nur zu warm angezogen!

Liebe Ute, wir danken dir von Herzen für all das, was du für uns bist und wünschen dir  Gesundheit und persönlich viele schöne Momente. Am besten immerfort schöne Momente. :-)

Alles Liebe für dich oder wie deine Lieblingsmusikanten singen würden: “Venceremos” Im Namen aller, die dich mögen. Also 100 % Sanftwut. :-) :-) :-)

PS: Ich, die Uta-Moni, täte dir gerne solche Herzchen (emotions) mit schicken, aber ich finde diese Mistviecher nicht im Computer. :-)

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/ 30. Aug 2016

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Wenn in Stangendorf die Stangen fliegen – turbulentes Gastspiel in Stangendorf

Also, der Peter Lis, Veranstalter des kleinen Örtchens Stangendorf, hatte uns  am letzten Sonntag zu einem Gastspiel eingeladen. Es war eine gemeinsame Veranstaltung mit Moni und Manni von Sanftwut und mit André und Robert vom Leipziger Central Kabarett. Es gab ein Jubiläum zu feiern: 10 Jahre Kabarett in Stangendorf. Also erstellten wir zu viert ein buntes Programm.

Besonders schön war, dass das alles draußen statt fand. Ein Sommertag wie er im Buche steht. Nur zogen schon Wolken auf, als wir noch auf dem Weg zum Gastspielort waren. Es grummelte, Wind kaum auf, Regentropfen klatschten auf die Autoscheibe. Aber dann, wie auf Knopfdruck war wieder alles trocken und so konnten wir in Stangendorf pünktlich starten.

Wir spielten auf dem neuen Sportplatz, unter einer Zeltkonstruktion, die liebevoll von vielen fleißigen Helfern errichtet wurde. Es war prima Stimmung. Wenn auch sehr heiß. Allerdings bemerkte ich, dass ein angenehmes Lüftchen wehte. Dann kam die Pause. Und erst da sah ich, dass der Sportplatz von lauter dunklen Wolken umgeben war und außerdem konnte ich (nachdem ich nicht mehr so laut sang) :-) auch den Donner hören.

Es wurde diskutiert, was wir machen, wenn das Gewitter näher kommt und den Sportplatz erreicht. In solchen Momenten funktioniert eben eine Dorf- und Freundesgemeinde. Es gab diesen berühmten Plan B, für den Fall, wir müssten doch in der zweiten Spielhälfte den Platz räumen.

Und so war es dann auch: das  Gewitter kam ran und mit ihm ein Sturm, der die Stangen vom Festzelt aus den Angeln heben wollte. Darum heißt das wohl auch Stangendorf. Es war ein bisschen wie im Märchen, wo der böse Herrscher über Sturm und Regen Unheil über die Menschen bringen will, bloß weil er schlechte Laune hat und neidisch darauf ist, dass die  Zweibeiner auf der Erde (genannt Menschen) Spaß mit den Kabarettisten aus Leipzig haben.

Aber wir “kleinen Menschen” waren eine eingeschworene Gemeinde. Noch nie habe ich einen solch schnellen Bühnenabbau erlebt. Das war einzigartig. Besonders unser Tourneetechniker Udo war gefordert. Alle halfen und dann flüchteten wir in die Kneipe.

Die Requisiten, nebst E-Piano, waren schon im Auto und alle bedauerten, dass die Vorstellung mitten in der zweiten Hälfte abgebrochen werden musste.

Ich saß bereits beim Bier und plapperte aufgeräumt mit den Dorfbewohnern und Gästen, als plötzlich Robert und André vor mir standen und sagten: “Wir spielen weiter. ” Ich war baff und auch schon nach einem halben Bier recht fröhlich. Aber an diesem turbulenten Abend war alles irgendwie möglich. Thomas holte das E-Piano wieder aus dem Auto und so ging das Gastspiel in der Kneipe weiter. Die Leute saßen dicht beieinander (herrlich gemütliche Atmosphäre) und hatten wieder ihren Spaß. Es steppte der Bär, was will man mehr.

Nach 23.00 Uhr saßen wir (ich, Thomas, André und Robert) mit Peter Lis, der so ein leidenschaftlicher Veranstalter für uns Kabarettisten ist, zusammen und fühlten uns richtig gut. Was für ein ungewöhnliches Gastspiel. Danke dir, lieber Peter, für all das, was du für uns tust. Und danke an deine tollen Gäste, deren Treue uns immer wieder berührt.

Und ein dickes Dankeschön geht an unseren Tourneetechniker Udo.

Bis bald also. Eure Uta-Moni

PS: Danke auch an André und Robert vom Central Kabarett, mit denen wir viel Spaß hatten. Lieber Robert, deine Parodie auf “Wir zwei” hat mich zu einem großen Fan von dir gemacht. Ich bin beeindruckt! :-)

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/ 22. Aug 2016

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Manni hat Geburtstag

Lieber Manni, wir Sanftwütigen gratulieren dir ganz lieb zum Geburtstag.

Wir hätten als Geburtstagsgeschenk gerne einen kleinen Empfang vorbereitet und Deng Xiaoping  als Stargast für dich eingeladen. Denn der wurde auch am 22. August geboren. Vor 111 Jahren. Aber den gibt es nicht mehr. Und der hätte sich vermutlich auch nicht wohl gefühlt in unserem  fröhlichen Kabarett Sanftwut, das du so sehr geprägt hast: als unverwüstlicher Manni, als Texter, Komponist und “Bühnen-Stylist”. :-)

Auch in Afrika ein gefragter Prominenter. Unser Geburtstags-Manni!

Auch in Afrika ein gefragter Prominenter. Unser Geburtstags-Manni!

Bleib gesund und ein fröhlicher Mensch. Alles Gute für dich wünscht dir die liebe Moni mit dem  Sanftwut-Team.

Wir freuen uns auf deine Premiere am 11. September.

“Quietschvergnügt”!

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/ 09. Aug 2016

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Ein Baum in der Kneipe, ein roter Platz im Theater und Sternstunden ohne Ende

Ihr Lieben, die SanftWut-Spielzeit 2016/17 ist eröffnet! Und da gibt es gleich viele Neuigkeiten:

BAUM UND BIER MIT SCHAUM
Also, bei uns wächst jetzt wirklich ein Baum in der Kneipe. Gut, ein Plastikbaum. Er gehört zur neuen Gestaltung vom Sanftwut-Kneipchen „Schabernack“. Uns Künstlern fiel gestern sofort dieses berühmte Volkslied vom Lindenbaum ein. Wir haben einen neuen Text drauf gemacht:
„Bei Sanftwut in der Kneipe steht ein Plastikbaum, da sitzen Fans von Sanftwut und schlürfen Bier mit Schaum.“

Natürlich wollten wir die Gelegenheit nutzen und veranstalteten gleich ein kleines Fotoshooting. Naja. Zumindest haben wir es versucht. Aber seht selbst ;-)

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SanftWut - Kneipchen "Schabernack" - neuer Baum

Zum Glück gab es am Ende doch noch ein passendes Resultat :-) (Foto: Frank Keller)

Urige Stimmung ist garantiert und man kann sich selbst bei dem schlimmsten Gewitter drunter stellen. Kein Blitz kann dich treffen, kein Hagelkorn fällt ins Weinglas. Was will man mehr.

Der Baum in seiner ganzen Schönheit :-)

DER ROTE PLATZ
Und wer sagt es gibt nur einen Roten Platz, den in Moskau. Ha! Wir haben jetzt im Theater auch einen ROTEN PLATZ. Das kam so. Ein Polsterteil auf der Galerie war beschädigt. Im Bezugsstoff war ein Loch. Es sah aus, als hätten es Kinder gebohrt. Das musste ausgebessert werden. Der Originalstoff war nicht mehr zu bekommen. Also entschied das Team sich für einen Bruch, wie wir in der Kunst sagen. In all dem Blau der Galerie gibt es jetzt einen roten Platz. Und so nennen wir ihn auch. „Der Rote Platz“. Hat einen großen Vorteil. Ist leicht zu finden. Wenn ihr wüsstet, wie oft die Leute fragen. „Wo ist denn mein Platz? Ich finde den nicht.“ Das Rot leuchtet nun von weitem. Nur für Farbenblinde ist es noch schwierig.
Und so sitzen jetzt Zuschauer auf dem Roten Platz bei Sanftwut und ich glaube, unsere Bühnenshow ist lustiger, als die im Kreml.

QUIETSCHVERGNÜGTE STERNSTUNDEN – Mannis Premiere
Jetzt kommen wir zu einem besonderen Ereignis. Eigentlich findet es ja erst im September statt. Aber seine Vorboten sind schon da. Denn wir haben August und August ist der Monat der Sternschnuppen. Jeder kennt sie, die Nächte, wo man diese Himmelskörperchen bewundern kann wenn sie in Richtung Erde düsen. Manche sind besonders groß und schön. Wenn ihr also eines Abends so ein Prachtexemplar entdeckt, dann könnte das Manni sein! Der bereitet nämlich seine Premiere vor. „Quietschvergnügt“. So heißt das Programm mit Highlights aus Mannis berühmten Schaffen. Sternstunden eben. Und wir können sie erleben. Am 11. September ist Premiere. Dazu habe ich noch eine Idee.

Quietschvergnügt - Mannis Sternstunden

Ich freue mich schon jetzt auf eine tolle Premiere! (Grafik: Wagler Marketing)

Wenn man eine Sternschnuppe sieht, kann man sich doch was wünschen. Und mein Wunsch für Mannis Premiere ist: Ich möchte auf dem ROTEN PLATZ in unserem Theater sitzen, QUIETSCHVERGNÜGT Mannis Programm erleben und danach im „Schabernack“ unter den BAUM sitzen und mein Lieblingsgetränk schlürfen. Gose.

Wir danken dem Team um Theaterdirektor Ingolf für die Renovierung und hoffen auf eine wunderbare Spielzeit für Kunst, Kneipchen und Fans. Bleibt alle gesund!

Senkju werri matsch, sbasiwa. Eure Uta-Moni

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